{"id":105821,"date":"2013-01-23T00:09:22","date_gmt":"2013-01-23T00:09:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=105821"},"modified":"2013-01-23T07:58:46","modified_gmt":"2013-01-23T07:58:46","slug":"lob-fur-vergangenes-zuversicht-fur-die-zukunft-beim-neujahrsempfang-der-awo-fulda-ging-es-um-etablierte-und-neue-projekte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=105821","title":{"rendered":"Lob f\u00fcr Vergangenes, Zuversicht f\u00fcr die Zukunft &#8211; Beim Neujahrsempfang der AWO Fulda ging es um etablierte und neue Projekte"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-105822\" title=\"DSC_0029\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0029.jpg\" alt=\"\" width=\"592\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0029.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC_0029-265x141.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/p>\n<p>Fulda. Stadtteilm\u00fctter, Familientreff, Betreuungsverein, Schuldnerberatung,\u00c2\u00a0 Hausaufgabenhilfe, Senioren- und Jugendarbeit \u2013 die Felder in denen sich die AWO Fulda bewegt, sind vielseitig. Der Neujahrsempfang\u00c2\u00a0 bot einmal mehr Gelegenheit, sich \u00fcber etablierte, neue und zuk\u00fcnftige Projekte des Vereins zu informieren.<!--more--><\/p>\n<p>Ilona G\u00f6tz, erste Vorsitzende des AWO Kreisverbandes Fulda Stadt- und -Land e.V.\u00c2\u00a0 begr\u00fc\u00dfte zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und \u00f6ffentlicher Institutionen im B\u00fcrgerzentrum am Aschenberg, das voriges Jahr den Titel \u201eMehrgenerationenhaus\u201c erhielt und infolgedessen durch Bundesmittel gef\u00f6rdert wird. Frau G\u00f6tz wertete diese Auszeichnung als Belohnung f\u00fcr die gute Arbeit der ehren- sowie hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen es dar\u00fcber hinaus gelungen sei, die Aktivit\u00e4ten der AWO in den Blickpunkt der \u00d6ffentlichkeit zu r\u00fccken. \u201eDadurch konnten wir\u00c2\u00a0 im vergangenen Jahr 77 neue Mitglieder aufnehmen\u201c, freute sich die Vorsitzende. Sie sieht der Zukunft positiv entgegen, denn die AWO als einer der sechs gro\u00dfen Sozialverb\u00e4nde hat bundesweit Einfluss auf die das sozialpolitische Handeln, und in ihrer alle vier Jahre stattfindenden Bundeskonferenz Leits\u00e4tze f\u00fcr den Weg ins 21. Jahrhundert definiert, die sich an ihren Grundwerten Solidarit\u00e4t, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit orientieren.<\/p>\n<p>Auf ein \u201eJahr des Umbruchs\u201c blickte der wirtschaftliche Leiter der AWO Fulda, Wolfram Latsch, zur\u00fcck mit \u201eneuen F\u00fchrungsstrukturen, einer ver\u00e4nderten Steuerung der operativen Projekte sowie dem Standortwechsel der Hauptverwaltung von der Langebr\u00fcckenstra\u00dfe in die Frankfurter Stra\u00dfe\u201c.\u00c2\u00a0 Neue zukunftsweisende Projekte wie die Familienlotsen seien ins Leben gerufen worden, eine Eltern-AG, ein Eltern-Caf\u00e9 in enger Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche St. Pius in Ziehers-Nord oder die Stadtteilm\u00fctter f\u00fcr Sp\u00e4taussiedler, f\u00fcr die auch in 2013 die Finanzierung gesichert sei. Ein weiterer Meilenstein in 2012 sei die Er\u00f6ffnung des AWO-Familientreffs im Fuldaer S\u00fcdend gewesen, der sich \u00e4hnlich wie der Aschenberg zu einem zentralen Begegnungsort f\u00fcr Familien und Jugendliche entwickeln soll. Als eines der wichtigsten Ziele f\u00fcr 2013 definierte Wolfram Latsch die\u00c2\u00a0 Fortf\u00fchrung und Ausweitung von Projekten in der Jugendhilfe und Jugendberufshilfe (u.a. \u201eLohn und Brot\u201c f\u00fcr junge M\u00e4nner und \u201eArtemis\u201c f\u00fcr junge Frauen).<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung hierf\u00fcr sicherte der Fuldaer B\u00fcrgermeister Dr. Wolfgang Dippel zu. Die soziale Stadt Aschenberg sei ein Vorzeigeprojekt, das viele in der Verwaltung dazu bewegt habe, ihre Sichtweise zu verschiedenen Problemlagen zu ver\u00e4ndern. Nun sei es an der Zeit, das am Aschenberg Geleistete auch im Gebiet um den Gallasiniring herum zu schaffen. Von gro\u00dfer Bedeutung sei au\u00dferdem die Vernetzung mit der Hochschule im Bereich Gesellschaft und Soziales, sowie eine Verzahnung von Kinderg\u00e4rten und Grundschulen. Die Vertreterin des Landkreises, CDU-Kreisbeigeordnete Ulla D\u00f6ppner, wies auf die gute Einbindung der AWO in die sozialen Netzwerke des Landkreises hin: \u201eWir haben schon vieles zusammen geschaffen!\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas H\u00e4nschen nicht lernt,\u00e2\u20ac\u00a6 \u201e war Thema des kurzen Festvortrags von Prof. habil. Dr. Anja Kroke vom Fachbereich Oekotrophologie der Hochschule Fulda. Ihr Fazit: Der Mensch muss Verhalten lernen, um in der Gesellschaft zu bestehen. Erziehung, Bildung sowie der Stoffwechsel in fr\u00fchen Lebensphasen bedingen Verhaltensweisen im Erwachsenenalter. \u201eEs hei\u00dft, fr\u00fch die Weichen zu stellen,\u00c2\u00a0 und in diesem Kontext ist die Arbeit der AWO besonders wichtig.\u201c<\/p>\n<p>Einen Einblick in die Arbeit der Familienlotsen gaben Johanna Pfl\u00fcger und Tatjana Hirsch, die im Rahmen des Projektes \u201eSt\u00e4rken sozialer Netzwerke\u201c vor allem als Ansprechpartnerinnen f\u00fcr Kindertagesst\u00e4tten der Region fungieren mit dem Ziel, Familien zu st\u00e4rken, die Hilfebedarf haben.<\/p>\n<p>Christoph Schwab, DRK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und stellv. Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtsverb\u00e4nde in Stadt und Land Fulda, bedankte sich f\u00fcr die gute Zusammenarbeit und gab unter Bezugnahme auf den Festvortrag den Rat \u201eWenn Ihnen die Politik auf einem Teller Geld serviert, dann greifen Sie zu und hoffen nicht, dass Sie sp\u00e4ter das Doppelte bekommen\u201c.<\/p>\n<p>Weitere Neujahrsw\u00fcnsche \u00fcberbrachten die CDU-Stadtverordnete sowie Beauftragte der Hessischen Landesregierung f\u00fcr Heimatvertriebene und Sp\u00e4taussiedler,\u00c2\u00a0 Margarete Ziegler-Raschdorf (\u201eFulda ist aus Wiesbadener Sicht etwas Besonderes. Hier ist viel Vertrauen entstanden. Ich kann die Projekte der AWO f\u00fcr die F\u00f6rderung empfehlen.\u201c), SPD-Bundestagskandidatin Birgit K\u00f6mpel (\u201eDie Arbeit der AWO hilft Vorurteile abbauen.\u201c), sowie SPD-Landtagskandidat Pascal Barthel (\u201eBildung ist nicht gleich Schulzeugnisse, sondern auch Sozialisierung. Die AWO greift Kindern und Jugendlichen unter die Arme, in deren Familien Bildung f\u00fcr weniger wichtig erachtet wird.\u201c).\u00c2\u00a0 F\u00fcr den herausragenden Einsatz der AWO bedankten sich auch Elena Tritschler vom SPD-Stadtverband\u00c2\u00a0 (\u201eSie leisten einen Beitrag zum sozialen Frieden in Stadt und Landkreis\u201c) und Volker Tschasche, Vorsitzender des DGB-Kreisverbands Fulda. F\u00fcr den musikalischen Rahmen der Feier sorgte Miroslava Fault am Klavier. (Luzia Kremser)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Stadtteilm\u00fctter, Familientreff, Betreuungsverein, Schuldnerberatung,\u00c2\u00a0 Hausaufgabenhilfe, Senioren- und Jugendarbeit \u2013 die Felder in denen sich die AWO Fulda bewegt, sind vielseitig. 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