{"id":105752,"date":"2013-01-18T13:11:33","date_gmt":"2013-01-18T13:11:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=105752"},"modified":"2013-01-18T13:11:33","modified_gmt":"2013-01-18T13:11:33","slug":"caritas-bittet-um-spenden-fur-konfliktopfer-undurchschaubare-lage-in-mali-zahlreiche-menschen-benotigen-hilfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=105752","title":{"rendered":"Caritas bittet um Spenden f\u00fcr Konfliktopfer Undurchschaubare Lage in Mali \u2013 Zahlreiche Menschen ben\u00f6tigen Hilfe"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Berlin, Freiburg, Fulda (cif).<\/strong> Die Versorgung der Konfliktopfer in Mali wird f\u00fcr Hilfsorganisationen zunehmend schwieriger. Caritas-Mitarbeiter in dem afrikanischen Land beklagen, dass der Zugang zu den Vertriebenen, von denen die meisten Frauen und Kinder sind, in der Region Mopti aufgrund der Restriktionen durch das Milit\u00e4r nur noch sporadisch m\u00f6glich ist. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, stellt f\u00fcr die humanit\u00e4re Hilfe in Mali weitere 100.000 Euro bereit und ruft dringend zu Spenden auf, um die Fl\u00fcchtlinge weiter versorgen zu k\u00f6nnen.<!--more--><br \/>\nDem Spendenaufruf schlie\u00dft sich der Caritasverband f\u00fcr die Di\u00f6zese Fulda ausdr\u00fccklich an. Denn w\u00e4hrend zwar auf dem Land die Versorgung der Vertriebenen nach Auskunft der Caritas-Helfer aufgrund der guten Ernte im S\u00fcden des Landes weitgehend gesichert ist, stellt die Bereitstellung von Nahrungsmitteln in den St\u00e4dten wie Mopti, wo sich die meist mittellosen\u00c2\u00a0 Fl\u00fcchtlinge die Lebensmittel nicht leisten k\u00f6nnen, ein wachsendes Problem dar. \u201eDiese Menschen sind unschuldige Opfer der kriegerischen Auseinandersetzung\u201c, betont der Fuldaer Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch. \u201eSie ben\u00f6tigen Hilfe, und wir d\u00fcrfen sie nicht im Stich lassen!\u201c<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Sorge bereitet den Caritas-Helfern vor allem auch die Lage der Bev\u00f6lkerung im von Islamisten besetzten Norden des Landes. Verbliebene Mitarbeiter von lokalen Caritas-Partnern berichten, dass Milizen sich in Wohnvierteln verschanzen und Zivilisten als lebende Schutzschilde missbrauchen. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, unterst\u00fctzt in Mali bereits seit April 2012 Vertriebenenprojekte, als der Konflikt durch Besetzung vom Norden des Landes seinen Anfang nahm. Konfliktopfer werden von der Caritas in Mopti und Gao unter anderem mit Lebensmitteln und Notunterk\u00fcnften versorgt. F\u00fcr geflohene Kinder und Jugendliche werden Schulunterricht und Speisungen angeboten. Bislang sind rund 230.000 Menschen in den S\u00fcden Malis geflohen; 200.000 haben sich in Nachbarstaaten in Sicherheit gebracht.<\/p>\n<p>Spenden mit Stichwort <strong>&#8220;Konfliktopfer Mali\u201c<\/strong> werden erbeten auf das Konto von\u00c2\u00a0 Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank f\u00fcr Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: <a href=\"http:\/\/www.caritas-international.de\">www.caritas-international.de<\/a>. Spenden mit Stichwort \u201eMali\u201c auf das Spendenkonto Nr. 220 des Caritasverbandes f\u00fcr die Di\u00f6zese Fulda bei der Sparkasse Fulda, BLZ 53050180, werden in voller H\u00f6he weitergeleitet. Auch hier ist Online-Spenden m\u00f6glich. Bitte unter <a href=\"http:\/\/www.caritas-fulda.de\">www.caritas-fulda.de<\/a> \u201eEngagement\u201c anklicken!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Berlin, Freiburg, Fulda (cif). Die Versorgung der Konfliktopfer in Mali wird f\u00fcr Hilfsorganisationen zunehmend schwieriger. Caritas-Mitarbeiter in dem afrikanischen Land beklagen, dass der Zugang zu den Vertriebenen, von denen die meisten Frauen und Kinder sind, in der Region Mopti aufgrund der Restriktionen durch das Milit\u00e4r nur noch sporadisch m\u00f6glich ist. 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