{"id":105741,"date":"2013-01-18T00:11:35","date_gmt":"2013-01-18T00:11:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=105741"},"modified":"2013-01-17T15:09:01","modified_gmt":"2013-01-17T15:09:01","slug":"barbara-weiler-spd-eu-kommission-soll-illegale-finanzstrome-analysieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=105741","title":{"rendered":"Barbara WEILER (SPD): &#8220;EU-Kommission soll illegale Finanzstr\u00f6me analysieren&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Kassel. &#8220;Die finanziellen Interessen der EU werden durch Betrug und Korruption gef\u00e4hrdet. Das sch\u00e4digt die Europ\u00e4ische Gemeinschaft und geht damit auch auf Kosten der nationalen Steuerzahler&#8221;, sagte Barbara WEILER w\u00e4hrend der Plenarsitzung am Mittwochabend in Stra\u00dfburg. Die SPD-Europaabgeordnete und Mitglied des Sonderausschusses f\u00fcr Organisierte Kriminalit\u00e4t \u00e4u\u00dferte sich zum Thema \u00e2\u20ac\u0161EU-Finanzmittel und Korruption\u00e2\u20ac\u2122.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 <!--more--><\/p>\n<p>Barbara WEILER, Verfasserin des Themenpapiers \u00e2\u20ac\u0161Korruption \u2013 EU-Finanzmittel und ihr Missbrauch durch Organisierte Kriminalit\u00e4t\u00e2\u20ac\u2122 gab einen \u00dcberblick \u00fcber die Schadensh\u00f6he, die durch illegale Aktivit\u00e4ten im Bereich der EU-Finanzmittel entsteht. Dabei bezog sie sich auf Daten der Anti-Betrugsbeh\u00f6rde OLAF: &#8220;Alleine f\u00fcr 2010 wurden in \u00fcber 13 000 F\u00e4llen Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten entdeckt. Sie belaufen sich auf einen Totalschaden von zwei Milliarden Euro zu Lasten \u00f6ffentlicher EU-Gelder.&#8221;<\/p>\n<p>Deshalb sieht die Sozialdemokratin einen dringenden Handlungsbedarf, dass EU und Mitgliedsstaaten, die gemeinsam in der Verantwortung stehen, weitere Ma\u00dfnahmen und Anstrengungen gegen Betrug unternehmen. Korruption, Geldw\u00e4sche und Organisierte Kriminalit\u00e4t haben in den letzten Jahren immer mehr zugenommen.\u00c2\u00a0 Die nordhessische SPD-Abgeordnete fordert Betrugsverhinderung durch mehr Aufkl\u00e4rungsarbeit und eine Wertedebatte im \u00f6ffentlichen Dienst, aber auch in global t\u00e4tigen privaten Unternehmen.<\/p>\n<p>Als weitere Ma\u00dfnahmen nennt sie die verst\u00e4rkte Zusammenarbeit aller Ebenen die EU-Fonds verwalten, die Einsetzung eines Europ\u00e4ischen Staatsanwaltes und die intensive Kooperation mit Drittstaaten. Hier nimmt die Sozialdemokratin Bezug auf Nachbarstaaten wie die Schweiz und Liechtenstein, aber auch die USA und Asien.\u00c2\u00a0 Dar\u00fcber hinaus sei es n\u00f6tig, bessere Einblicke in Betrugsmechanismen zu gewinnen, um effektive Pr\u00e4ventionsma\u00dfnamen ergreifen zu k\u00f6nnen. &#8220;Die Kommission sollte weitere Forschungsarbeiten in Auftrag geben, um illegale Finanzstr\u00f6me zu analysieren und dabei eng mit den Beh\u00f6rden der Mitgliedsstaaten zusammenarbeiten&#8221;, so die Empfehlung von Barbara WEILER.<\/p>\n<p>&#8220;Die finanziellen Interessen der EU werden durch Betrug und Korruption gef\u00e4hrdet. Das sch\u00e4digt die Europ\u00e4ische Gemeinschaft und geht damit auch auf Kosten der nationalen Steuerzahler&#8221;, sagte Barbara WEILER w\u00e4hrend der Plenarsitzung am Mittwochabend in Stra\u00dfburg. Die SPD-Europaabgeordnete und Mitglied des Sonderausschusses f\u00fcr Organisierte Kriminalit\u00e4t \u00e4u\u00dferte sich zum Thema \u00e2\u20ac\u0161EU-Finanzmittel und Korruption\u00e2\u20ac\u2122.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Barbara WEILER, Verfasserin des Themenpapiers \u00e2\u20ac\u0161Korruption \u2013 EU-Finanzmittel und ihr Missbrauch durch Organisierte Kriminalit\u00e4t\u00e2\u20ac\u2122 gab einen \u00dcberblick \u00fcber die Schadensh\u00f6he, die durch illegale Aktivit\u00e4ten im Bereich der EU-Finanzmittel entsteht. Dabei bezog sie sich auf Daten der Anti-Betrugsbeh\u00f6rde OLAF: &#8220;Alleine f\u00fcr 2010 wurden in \u00fcber 13 000 F\u00e4llen Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten entdeckt. Sie belaufen sich auf einen Totalschaden von zwei Milliarden Euro zu Lasten \u00f6ffentlicher EU-Gelder.&#8221;<\/p>\n<p>Deshalb sieht die Sozialdemokratin einen dringenden Handlungsbedarf, dass EU und Mitgliedsstaaten, die gemeinsam in der Verantwortung stehen, weitere Ma\u00dfnahmen und Anstrengungen gegen Betrug unternehmen. Korruption, Geldw\u00e4sche und Organisierte Kriminalit\u00e4t haben in den letzten Jahren immer mehr zugenommen.\u00c2\u00a0 Die nordhessische SPD-Abgeordnete fordert Betrugsverhinderung durch mehr Aufkl\u00e4rungsarbeit und eine Wertedebatte im \u00f6ffentlichen Dienst, aber auch in global t\u00e4tigen privaten Unternehmen.<\/p>\n<p>Als weitere Ma\u00dfnahmen nennt sie die verst\u00e4rkte Zusammenarbeit aller Ebenen die EU-Fonds verwalten, die Einsetzung eines Europ\u00e4ischen Staatsanwaltes und die intensive Kooperation mit Drittstaaten. Hier nimmt die Sozialdemokratin Bezug auf Nachbarstaaten wie die Schweiz und Liechtenstein, aber auch die USA und Asien.\u00c2\u00a0 Dar\u00fcber hinaus sei es n\u00f6tig, bessere Einblicke in Betrugsmechanismen zu gewinnen, um effektive Pr\u00e4ventionsma\u00dfnamen ergreifen zu k\u00f6nnen. &#8220;Die Kommission sollte weitere Forschungsarbeiten in Auftrag geben, um illegale Finanzstr\u00f6me zu analysieren und dabei eng mit den Beh\u00f6rden der Mitgliedsstaaten zusammenarbeiten&#8221;, so die Empfehlung von Barbara WEILER. : &#8220;EU-Kommission soll illegale Finanzstr\u00f6me analysieren&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Kassel. &#8220;Die finanziellen Interessen der EU werden durch Betrug und Korruption gef\u00e4hrdet. Das sch\u00e4digt die Europ\u00e4ische Gemeinschaft und geht damit auch auf Kosten der nationalen Steuerzahler&#8221;, sagte Barbara WEILER w\u00e4hrend der Plenarsitzung am Mittwochabend in Stra\u00dfburg. 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