{"id":105483,"date":"2013-01-08T00:20:00","date_gmt":"2013-01-08T00:20:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=105483"},"modified":"2013-01-07T18:48:42","modified_gmt":"2013-01-07T18:48:42","slug":"jugendhilfe-horizontal-statt-vertikal-regionalteam-ostrhon-stellt-sich-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=105483","title":{"rendered":"Jugendhilfe horizontal statt vertikal &#8211; Regionalteam Ost\/Rh\u00f6n stellt sich vor"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-105484\" title=\"005-Regionalteam Ost\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/005-Regionalteam-Ost-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/005-Regionalteam-Ost-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/005-Regionalteam-Ost.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Fulda. Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen, sagt man. Das Jugendamt des Landkreises Fulda hat sich bereits vor zwei Jahren auf den Weg gemacht, \u201eJugendhilfe\u201c anders zu denken und hat im Zuge dessen neue Strukturen entwickelt, mit denen man den gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen und Wandlungsprozessen innerhalb der Familien besser gerecht werden will.<\/p>\n<p><strong>Foto:<\/strong> Max Colin Heydenreich<\/p>\n<p><strong><\/strong>In den vergangenen 20 Jahren war das Amt nach Sachgebieten gegliedert und man hat \u201evertikal\u201c &#8211; sprich nach Alphabet, Gemeinden oder Ortsteilen &#8211; gearbeitet. Bei der Jugendhilfe 2.0 stehen die Zeichen auf \u201ehorizontal\u201c. Teamarbeit und Networking sind ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht. Denn die Umstrukturierung wird getragen von der Vision der Sozialraumorientierung. Das bedeutet, Familien in ihrer Lebenswelt zu st\u00e4rken und Aufgaben gemeinsam zu l\u00f6sen.<!--more--><\/p>\n<p>Und so hat man das Jugendamt zum 14. September des vergangenen Jahres nach Regionen und Teams unterteilt. Es gibt nun insgesamt drei Regionalteams: Nord, S\u00fcd-West und Ost\/Rh\u00f6n. Letzteres ist das Team mit der gr\u00f6\u00dften Fl\u00e4che und Fallzahl. Die Teamleitung obliegt Markus Dostal, der mit seinen 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern f\u00fcr die Gemeinden Petersberg, K\u00fcnzell, Dipperz Hofbieber, Hilders, Poppenhausen, Ehrenberg, Ebersburg sowie die St\u00e4dte Tann und Gersfeld zust\u00e4ndig ist. Aufgabe des Regionalteams ist es, die individuellen Fragestellungen aus der Region aufzunehmen und Antworten gemeinsam mit den Familien bzw. Akteuren vor Ort zu finden.<\/p>\n<p>Den Kern des Regionalteams Ost\/Rh\u00f6n bildet das sogenannte Fallteam, das sich aus Mitarbeitern des Sozialen Dienstes \u2013 dazu geh\u00f6ren Constanze Fiur, Irene Rohn, Werner Happ, Sabine Hohmann, Bernadette M\u00fchlen, Astrid Sauer und Matthias von Keitz &#8211; sowie der Einzelfallhilfe &#8211; Monika Kl\u00fcber und Hannah Fehre &#8211; zusammensetzt. Dar\u00fcber hinaus besteht das Regionalteam aus weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wirtschaftlichen Jugendhilfe. So k\u00fcmmern sich Rosalinde Kalschne und Theresa Mews um den Unterhaltsvorschuss und die Kinderbetreuung. F\u00fcr die Beistandschaften sind Dorothee Bug-Brod und Sandra Babin zust\u00e4ndig. Die Kita-Fachaufsicht obliegt Claudia Heidler. Kerstin Hohmann ist Ansprechpartnerin im Bereich Kindertagespflege. Jutta Jahn, Sabine Quednau und Stephan Treger k\u00fcmmern sich um die Vormundschaften. Diese drei Mitarbeiter sind organisatorisch zwar dem Team Ost\/Rh\u00f6n zugeordnet, arbeiten aber Regionalteam \u00fcbergreifend. Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6ren Mareike Krenzer (Sekretariat) und Alexandra Beck (Buchhaltung) zum Team Ost\/Rh\u00f6n.<\/p>\n<p>\u201eUnsere wichtigste Aufgabe ist es, die individuelle und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu f\u00f6rdern. Deshalb versprechen wir uns sehr viel von der Regionalisierung\u201c, erkl\u00e4rt Regionalleiter Markus Dostal. \u201eMit dem Umbau der Jugendhilfe haben wir n\u00e4mlich die Chance, niedrigschwellige Angebote und L\u00f6sungen auszubauen. Ferner sollen die Kooperation und Vernetzung innerhalb der Region z.B. mit Regionalen Arbeitsgemeinschaften gef\u00f6rdert werden, um letztendlich auch viel st\u00e4rker pr\u00e4ventiv t\u00e4tig werden zu k\u00f6nnen. Unser Anliegen ist es, den Familien auf Augenh\u00f6he zu begegnen, den Blick zu erweitern und ma\u00dfgeschneiderte, am Einzelfall orientierte Hilfen zu entwickeln.\u201c Nun gelte es, die neuen Strukturen mit Leben zu f\u00fcllen. Denn sp\u00e4testens 2015, wei\u00df Dostal, soll die \u201eUmstrukturierung\u201c erfolgreich abgeschlossen sein, wobei das Projekt \u201eSozialraumorientierung\u201c immer weiter entwickelt werden m\u00fcsse. ( Dorit Heydenreich)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen, sagt man. Das Jugendamt des Landkreises Fulda hat sich bereits vor zwei Jahren auf den Weg gemacht, \u201eJugendhilfe\u201c anders zu denken und hat im Zuge dessen neue Strukturen entwickelt, mit denen man den gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen und Wandlungsprozessen innerhalb der Familien besser gerecht werden will. 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