{"id":105357,"date":"2012-12-28T00:14:20","date_gmt":"2012-12-28T00:14:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=105357"},"modified":"2012-12-27T18:15:10","modified_gmt":"2012-12-27T18:15:10","slug":"das-andert-sich-zum-1-januar-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=105357","title":{"rendered":"Das \u00e4ndert sich zum 1. Januar 2013"},"content":{"rendered":"<p>Hessen. Ab dem 1. Januar 2013 greifen die letzten \u00c4nderungen der Gebietsstrukturen der hessischen Agenturen f\u00fcr Arbeit. Durch den Zusammenschluss der Agenturen Bad Hersfeld mit Fulda, den Agenturen Limburg und Wetzlar sowie der Neugr\u00fcndung der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Homburg gibt es ab 2013 insgesamt 12 Agenturen f\u00fcr Arbeit in Hessen. Hintergrund f\u00fcr die Neuorganisation ist die Angleichung der zuvor h\u00e4ufig abweichenden Agenturgrenzen an die der St\u00e4dte und Landkreise.<!--more--><strong> <\/strong><br \/>\n<strong>Die \u00c4nderungen im Einzelnen:<\/strong><br \/>\nIn S\u00fcdhessen wird die Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Homburg neu gegr\u00fcndet. Zum Zust\u00e4ndigkeitsbereich der neuen Agentur geh\u00f6ren der Hochtaunuskreis, der Main-Taunus-Kreis sowie der Landkreis Gro\u00df-Gerau. Zur Hauptagentur in der Ober-Eschbacher-Str. 109 geh\u00f6ren zus\u00e4tzliche Gesch\u00e4ftsstellen bzw. Dienststellen in den St\u00e4dten Hofheim, R\u00fcsselsheim und Gro\u00df-Gerau.<\/p>\n<p>Die Agentur f\u00fcr Arbeit Frankfurt am Main, zu der bislang auch die Kreise Hochtaunus und Main-Taunus sowie Bad Vilbel z\u00e4hlten, ist ab dem 1. Januar 2013 ausschlie\u00dflich f\u00fcr das Stadtgebiet Frankfurt am Main zust\u00e4ndig Die Agentur f\u00fcr Offenbach wurde um den gesamten Landkreis Offenbach erweitert. Die Agentur f\u00fcr Arbeit Darmstadt ist nicht mehr f\u00fcr den Landkreis Gro\u00df-Gerau zust\u00e4ndig, der jetzt in den Bereich der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Homburg f\u00e4llt. Bad Vilbel geh\u00f6rt ab 2013 der Agentur f\u00fcr Arbeit Gie\u00dfen an.<\/p>\n<p>Da bereits am 1. Oktober 2012 in Ost- und Mittelhessen zwei Agenturen zusammengelegt wurden (Limburg\/Wetzlar und Bad Hersfeld\/Fulda), gibt es nach der Umstellung in Hessen noch 12 statt zuvor 13 Agenturen.<\/p>\n<p><strong>Die hessischen Agenturen f\u00fcr Arbeit in 2013:<\/strong><br \/>\n<strong>\u00c2\u00a0<\/strong><br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Bad Homburg<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Darmstadt<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Frankfurt am Main<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Gie\u00dfen<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Hanau<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Kassel<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Korbach<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Limburg-Wetzlar<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Marburg<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Offenbach<br \/>\nAgentur f\u00fcr Arbeit Wiesbaden<br \/>\n<strong>\u00c2\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Verl\u00e4ngerung der Bezugszeiten des Kurzarbeitergeldes<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat beschlossen, die Zahlung des Kurzarbeitergeldes von sechs auf zw\u00f6lf Monate f\u00fcr das Jahr 2013 zu verl\u00e4ngern. Wer 2013 Kurzarbeit beantragt und mit der Durchf\u00fchrung beginnt, hat Anspruch auf die vollen zw\u00f6lf Monate. Wer bereits 2012 Kurzarbeit durchf\u00fchrt, die in das Jahr 2013 \u201ehineinragt\u201c, kann die Bezugsdauer auf zw\u00f6lf Monate verl\u00e4ngern.<br \/>\nDie Regelung tritt mit der Ver\u00f6ffentlichung in Kraft \u2013 bzw. mit dem\u00c2\u00a0 Abdruck im Bundesanzeiger; vermutlich zum 1. Januar 2013.<br \/>\nDie Personen in Kurzarbeit-Anzeigen in Hessen sind von 1.930 in 104 Betrieben im Oktober 2012 auf 3.565 im November in 123 Betrieben angestiegen. F\u00fcr November gingen die ersten Sch\u00e4tzungen von 4.000 bis 4.350 Personen in 120 bis 130 Betrieben aus. Vor einem Jahr lagen Anzeigen f\u00fcr 1.437 Personen aus 99 Betrieben vor.<\/p>\n<p><strong>\u00c2\u00a0Minijobber k\u00f6nnen 50 Euro mehr verdienen<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Minijobber, geringf\u00fcgig entlohnte Besch\u00e4ftigte, gilt ab dem 1. Januar 2013 eine neue Obergrenze: statt bisher 400 Euro d\u00fcrfen sie nun bis zu 450 Euro monatlich verdienen. Personen, die vom 1. Januar 2013 an ein geringf\u00fcgig entlohntes Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis aufnehmen, unterliegen grunds\u00e4tzlich der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung.<\/p>\n<p>Im Jahr 2011 waren in Hessen 515.013 Personen unter 65 Jahren geringf\u00fcgig besch\u00e4ftigt. Hinzu kamen 56.434 Personen im Alter von 65 und dar\u00fcber, die Minijobs aus\u00fcbten. Nahezu zwei Drittel der geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigten waren Frauen. Die aktuellsten statistischen Daten f\u00fcr das Jahr 2012 liegen f\u00fcr M\u00e4rz vor: 507.630 Personen unter 65 Jahren \u00fcbten einen Minijob aus, 57.544 waren \u00fcber 65 Jahre alt. Mit insgesamt 353.381 ist der Anteil der Frauenmit geringf\u00fcgiger Besch\u00e4ftigung nach wie vor deutlich h\u00f6her, als der der M\u00e4nner (211.793).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hessen. Ab dem 1. Januar 2013 greifen die letzten \u00c4nderungen der Gebietsstrukturen der hessischen Agenturen f\u00fcr Arbeit. Durch den Zusammenschluss der Agenturen Bad Hersfeld mit Fulda, den Agenturen Limburg und Wetzlar sowie der Neugr\u00fcndung der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Homburg gibt es ab 2013 insgesamt 12 Agenturen f\u00fcr Arbeit in Hessen. 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