{"id":105139,"date":"2012-12-20T00:11:42","date_gmt":"2012-12-20T00:11:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=105139"},"modified":"2012-12-19T16:41:11","modified_gmt":"2012-12-19T16:41:11","slug":"familienbundnis-zu-besuch-beim-bauunternehmen-gluck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=105139","title":{"rendered":"Familienb\u00fcndnis zu Besuch beim Bauunternehmen Gluck"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-105140\" title=\"att68fdd\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/att68fdd-265x149.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"149\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/att68fdd-265x149.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/att68fdd.jpg 512w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Vogelsbergkreis. Familieninteressen im Alltag ber\u00fccksichtigen und gleichzeitig nachhaltige Chancen durch Ausbildungspl\u00e4tze schaffen \u2013 davon zeigte sich Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) bei einem Besuch des Bauunternehmens Gluck in Schlitz-Rimbach beeindruckt. Der Landrat leitete eine Delegation mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe \u201eVereinbarkeit von Familie und Beruf\u201c im Vogelsberger B\u00fcndnis f\u00fcr Familie. Manfred G\u00f6rig stellte fest: \u201eDas, was dieses Unternehmen tut, ist genau das, was die Region braucht.\u201c Und: \u201eQualit\u00e4t l\u00e4sst sich nur mit motivierten Mitarbeitern erzielen.\u201c Gluck sichere sich damit einen klaren Wettbewerbsvorteil. Und solch ein Unternehmen sei wiederum ein Standortvorteil f\u00fcr die ganze Region, betonte G\u00f6rig.<!--more--><br \/>\nManfred Weber von der Handwerkskammer Wiesbaden \u2013 der seit Gr\u00fcndung des Familienb\u00fcndnisses 2008 dort aktiv mitwirkt \u2013 stellte heraus: \u201eDie Stabilit\u00e4t eines Unternehmens steht in direktem Zusammenhang mit einer verl\u00e4sslichen Familienorientierung.\u201c<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Anita Schaub-Gluck hob hervor: \u201eWir sehen unsere Mitarbeiter als Partner.\u201c Daher nehme man sie auch ernst, wenn sie Hilfe und Unterst\u00fctzung brauchten, beispielsweise wenn das Kind krank sei, oder zu pflegende Angeh\u00f6rige zu versorgen seien. Die Chefin nannte die Philosophie ihres Unternehmens \u201eselbstverst\u00e4ndlich auf Flexibilit\u00e4t ausgerichtet\u201c. Das Prinzip laute \u201eWas gebraucht wird, ist die individuell richtige L\u00f6sung\u201c. Denn jede Lage und jedes Problem sei anders.<\/p>\n<p>Die Familienorientierung schlie\u00dfe die Bereitschaft der Kollegen, solidarisch zu sein, nat\u00fcrlich mit ein. Nur zu fragen, \u201ewas das kostet\u201c, reiche auf keinen Fall und sei kurzsichtig, so Frau Schaub-Gluck.<\/p>\n<p>Die Betriebswirtin Andrea Ortstadt (Vogelsberg Consult GmbH), die die Arbeitsgruppe \u201eVereinbarkeit\u201c im Familienb\u00fcndnis leitet, stellte fest: \u201eEs braucht gar nicht komplexer und aufw\u00e4ndiger Ma\u00dfnahmen im Unternehmen, damit Familienfreundlichkeit gelingt. Es kommt vielmehr auf die grunds\u00e4tzliche innere Haltung an.\u201c Diese Haltung sei bei Gluck stark wahrnehmbar. Diese Haltung sei motivierend, sie erh\u00f6he die Bindung ans Unternehmen, sagte Peter Rahm von der Initiative Netzwerk Pflegebegleitung.<\/p>\n<p>Das Unternehmen Gluck geh\u00f6rt mit 100 Besch\u00e4ftigten zu den gro\u00dfen Handwerksbetrieben der Region. Das Engagement im Bereich Ausbildung und Fortbildung ist herausragend: das Unternehmen hat bereits \u00fcber 130 junge Menschen ausgebildet. Die Chefin betonte, dass bei entsprechender Eignung alle Azubis \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p>Landrat G\u00f6rig stellte heraus, dass im teils schwierigen Bereich des \u00dcbergangs von der Schule in den Beruf keiner zur\u00fcckgelassen werden d\u00fcrfe. Aus ethischen und \u00f6konomischen Gr\u00fcnden k\u00f6nne er nur sagen: \u201eWir brauchen sie alle.\u201c Der Landrat lobte auch die Kombinationsm\u00f6glichkeiten in der Aus- und Fortbildung am Bau. \u201eDiese Angebote tragen dazu bei, dass die jungen Leute bei uns bleiben.\u201c Denn es ermutige ihn immer wieder festzustellen, dass die Bindung der Jugendlichen zum Vogelsberg sehr hoch sei. Es m\u00fcssten halt die Rahmenbedingungen stimmen. Hier seien Wirtschaft und Politik gleicherma\u00dfen stark gefordert. Der Landrat machte sich erneut f\u00fcr den Lehrbauhof in Lauterbach sowie f\u00fcr den Erhalt der Fachklassen stark. \u201eFachklasse weg, hei\u00dft Ausbildung weg \u2013 das wollen wir nicht\u201c, unterstrich G\u00f6rig.<\/p>\n<p>Der Fachkr\u00e4ftemangel sei l\u00e4ngst deutlich sp\u00fcrbar. Die Nachwuchssicherung \u2013 auch mit dem Anbieten attraktiver Rahmenbedingungen \u2013 sei ein betriebswirtschaftlicher Faktor ersten Ranges. \u201eStandorttreue, geringe Fluktuation und eine enge Mitarbeiter-Bindung\u201c, das seien die wesentlichen Merkmale des Handwerks, sagte Manfred Weber von der Handwerkskammer.<\/p>\n<p>Andrea Ortstadt machte auf eine Veranstaltung am 6. Februar aufmerksam, die den Titel tr\u00e4gt \u201eZerrei\u00dfprobe Pflege von Angeh\u00f6rigen und Beruf\u201c. Veranstalter sind das Familienb\u00fcndnis und die Qualifizierungsoffensive, f\u00fcr die die Vogelsberg Consult verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Das Foto zeigt von links Cornelia Kr\u00f6mmelbein (Gleichstellungsbeauftragte im Jobcenter KVA), Peter Rahm (Initiative Netzwerk Pflegebegleitung Alsfeld-Vogelsberg), Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andreas Schaub, Andrea Ortstadt (Vogelsberg Consult), Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Anita Schaub-Gluck, Landrat Manfred G\u00f6rig und Manfred Weber (Handwerkskammer Wiesbaden). Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Familieninteressen im Alltag ber\u00fccksichtigen und gleichzeitig nachhaltige Chancen durch Ausbildungspl\u00e4tze schaffen \u2013 davon zeigte sich Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) bei einem Besuch des Bauunternehmens Gluck in Schlitz-Rimbach beeindruckt. 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