{"id":104952,"date":"2012-12-13T00:11:47","date_gmt":"2012-12-13T00:11:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=104952"},"modified":"2012-12-13T08:19:13","modified_gmt":"2012-12-13T08:19:13","slug":"hessens-jugendliche-sind-vorsorgemuffel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=104952","title":{"rendered":"Hessens Jugendliche sind Vorsorgemuffel"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt am Main. Hessens Jugendliche sind Vorsorgemuffel. Wie eine aktuelle Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, nutzen nur rund 63 Prozent der 12- bis 14-J\u00e4hrigen die \u00e4rztliche Fr\u00fcherkennungsuntersuchung J1. Das sind zwar zwei Prozent mehr als im Vorjahr, aber Hessen liegt damit immer noch knapp unter dem Bundesdurchschnitt (64,3 Prozent). Spitzenreiter in Deutschland sind die Teenies in Rheinland-Pfalz mit 71,3 Prozent, Schlusslicht ist Bayern mit 57,8 Prozent. <!--more--><br \/>\nBei der J1-Untersuchung betrachtet der Arzt die seelische und schulische Entwicklung des Jugendlichen. Auch nach Anzeichen f\u00fcr Verhaltensst\u00f6rungen wird Ausschau gehalten. Der Arzt spricht zudem die Themen Rauchen sowie Alkohol- und Drogenmissbrauch an. K\u00f6rperlich wird der junge Patient ebenfalls durchgecheckt. Es wird die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und das Gewicht gemessen, um m\u00f6gliche St\u00f6rungen des Wachstums &#8211; wie zum Beispiel Klein- oder Gro\u00dfwuchs &#8211; oder Unter- beziehungsweise \u00dcbergewicht zu erkennen. Auch der Verlauf der Pubert\u00e4t und das Bluthochdruck-Risiko werden untersucht. Der Arzt h\u00e4lt Ausschau nach Haltungssch\u00e4den und \u00fcberpr\u00fcft die Funktion der Organe im Hals, Bauch und Brustbereich.<\/p>\n<p>Die Jugendlichen haben einen gesetzlichen Anspruch auf die J1-Untersuchung. &#8220;Vorsorgeuntersuchungen im Jugendalter sind wichtig. Denn so k\u00f6nnen Fehlentwicklungen und Erkrankungen fr\u00fchzeitig erkannt werden. Je fr\u00fcher die Behandlung einer Krankheit beginnt, desto gr\u00f6\u00dfer sind die Heilungschancen&#8221;, erkl\u00e4rt Alexandra Sch\u00e4tzle, Pr\u00e4ventionsexpertin der TK in Hessen.<\/p>\n<p>Deshalb bietet die TK ihren Versicherten seit rund zwei Jahren eine weitere Jugenduntersuchung (J2) an. Diese richtet sich an Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren. Der Arzt soll hier m\u00f6gliche Pubert\u00e4ts- und Sexualst\u00f6rungen erkennen und \u00fcber das Thema Diabetes informieren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Untersuchung ist eine Beratung in Sachen Berufswahl. Der Arzt kl\u00e4rt gemeinsam mit den Jugendlichen, welche Berufe aus gesundheitlicher Sicht f\u00fcr sie geeignet sind und welche nicht, und unterst\u00fctzt sie somit bei der Wahl ihrer Laufbahn. Auch hier zeigt sich Hessens Jugend &#8220;vorsorgefaul&#8221;: 2011 haben nur 141 und 2012 bisher 149 Jugendliche das Angebot wahrgenommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Frankfurt am Main. Hessens Jugendliche sind Vorsorgemuffel. Wie eine aktuelle Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, nutzen nur rund 63 Prozent der 12- bis 14-J\u00e4hrigen die \u00e4rztliche Fr\u00fcherkennungsuntersuchung J1. Das sind zwar zwei Prozent mehr als im Vorjahr, aber Hessen liegt damit immer noch knapp unter dem Bundesdurchschnitt (64,3 Prozent). Spitzenreiter in Deutschland sind die &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,51],"tags":[],"class_list":["post-104952","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-medizin"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104952","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=104952"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104952\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=104952"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=104952"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=104952"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}