{"id":104841,"date":"2012-12-11T00:12:01","date_gmt":"2012-12-11T00:12:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=104841"},"modified":"2012-12-11T06:00:17","modified_gmt":"2012-12-11T06:00:17","slug":"potentiale-bei-regenerativen-energien-verstarkt-nutzen-biomasseworkshop-des-landkreises","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=104841","title":{"rendered":"Potentiale bei regenerativen Energien verst\u00e4rkt nutzen &#8211; Biomasseworkshop des Landkreises"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-104842\" title=\"563-Grafik\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/563-Grafik-265x125.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"125\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/563-Grafik-265x125.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/563-Grafik.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Fulda. Regenerative Energietr\u00e4ger wie Holz, Biogas, Wasser und Photovoltaik decken rund neun Prozent des Gesamtenergiebedarfs an Strom und W\u00e4rme im Landkreis Fulda ab (bundesweit: 13,5%). Obwohl die regenerativ erzeugte Energiemenge innerhalb von zwei Jahren um 21 Prozent auf 426 Gigawattstunden angestiegen ist, wird nur ein Potential von 26 Prozent ausgesch\u00f6pft.<!--more--><\/p>\n<p><strong><\/strong>Um den Vorgaben einer Studie des Bundesumweltministeriums zu gen\u00fcgen, m\u00fcssten 60 Prozent des verf\u00fcgbaren Potentials genutzt werden. Dies w\u00fcrde einer Jahresmenge von 1.100 Gigawattstunden entsprechen. Diese Menge sei im Landkreis Fulda nur unter Einbeziehung der Windkraft zu erreichen, wurde auf einem Energieeworkshop deutlich, zu dem die Koordinierungsstelle der Kreisverwaltung f\u00fcr die energetische Nutzung von Biomasse eingeladen hatte. Bereits in der Begr\u00fc\u00dfung wies Landrat Bernd Woide auf die besondere Bedeutung der regenerativen Energien f\u00fcr den k\u00fcnftigen Energiemix hin.<\/p>\n<p>Als positiv merkten die Teilnehmer des Workshops an, dass in der Region das Potential an Holz bereits zu einem Gro\u00dfteil genutzt werde. Das energetisch noch verf\u00fcgbare Potential sei haupts\u00e4chlich im Privatwald zu finden. Auch im Bereich der Biogasanlagen komme man gut voran, wobei die Nutzung von Bioabfall durch die neue Anlage auf dem Finkenberg als bundesweit vorbildlich eingestuft werden k\u00f6nne. Das bef\u00fcrchtete \u00dcberhandnehmen von Maisanbaufl\u00e4chen sei nicht eingetreten, m\u00fcsse aber weiter aufmerksam beobachtet werden.\u00c2\u00a0 Bei der Photovoltaik hoffe man auf eine Fortsetzung der dynamischen Entwicklung. F\u00fcr die Wasserkraft gelte \u201eklein, aber fein\u201c.<\/p>\n<p>Zur Steigerung der regenerativen Energieerzeugung erachtete die Expertenrunde\u00c2\u00a0 eine verst\u00e4rkte Nutzung der Windkraft als zwingend erforderlich, weil in ihr das gr\u00f6\u00dfte Potential stecke. Entscheidend f\u00fcr die Akzeptanz einer Technik seien die umfassende Information der B\u00fcrger sowie die Offenlegung und Nachvollziehbarkeit der Gr\u00fcnde, die f\u00fcr oder gegen einen Standort spr\u00e4chen. Bei den Ergebnissen des Forums handele es sich lediglich um Vorschl\u00e4ge. die im Hinblick auf ihre Umsetzbarkeit noch \u00fcberpr\u00fcft werden m\u00fcssten. Um die Bev\u00f6lkerung bei der Energiewende im Landkreis st\u00e4rker einzubinden, sollten neue Wege beispielsweise in Form von Energieforen und Beteiligungsm\u00f6glichkeiten im Internet beschritten werden.<\/p>\n<p><strong>Kontakt<\/strong><\/p>\n<p>Koordinierungsstelle f\u00fcr Bioenergie beim Landkreis Fulda<br \/>\nMartina Rode, Telefon 0661\/6006-766<br \/>\nE-Mail Martina.Rode@landkreis-fulda.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Regenerative Energietr\u00e4ger wie Holz, Biogas, Wasser und Photovoltaik decken rund neun Prozent des Gesamtenergiebedarfs an Strom und W\u00e4rme im Landkreis Fulda ab (bundesweit: 13,5%). 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