{"id":103677,"date":"2012-11-06T00:11:51","date_gmt":"2012-11-06T00:11:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=103677"},"modified":"2012-11-05T13:42:50","modified_gmt":"2012-11-05T13:42:50","slug":"grumel-bietet-berufsorientierung-fur-heimische-hauptschuler-ab-klasse-acht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=103677","title":{"rendered":"Gr\u00fcmel bietet Berufsorientierung f\u00fcr heimische Hauptsch\u00fcler ab Klasse acht"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Einen reellen Einblick in unterschiedliche Berufsfelder erm\u00f6glicht ein Angebot von Gr\u00fcmel f\u00fcr Achtkl\u00e4ssler heimischer Hauptschulklassen. Finanziert wird die Ma\u00dfnahme, die bei der beruflichen Orientierung hilft, vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung. Bereits im November 2011 und im Mai 2012 machten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler heimischer Hauptschulen von dem Angebot Gebrauch. Am dritten Termin, der vom 5. bis 16. November 2012 bei Gr\u00fcmel im Propsteischloss Johannesberg und parallel dazu in der Lehrbauhalle der Kreishandwerkerschaft Fulda stattfindet, nehmen nun Von-Galen-Schule (Eichenzell), Jahnschule (H\u00fcnfeld), Johannes-Hack-Schule und Br\u00fcder-Grimm-Schule (Fulda), Mittelpunktschule Hohe Rh\u00f6n (Hilders) und Eberhardschule (Tann) an der Ma\u00dfnahme teil. Damit werden dann nahezu alle achten Klassen der Hauptschulen in Stadt und Landkreis Fulda die Ma\u00dfnahme durchlaufen haben.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eWir machen dieses Angebot in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner, der Kreishandwerkerschaft Fulda. Gemeinsam treten wir an die Schulen heran und vereinbaren Termine, damit jeweils die komplette Jahresstufe zu uns kommen und sich in der Praxis ein Bild von den unterschiedlichen Bereichen machen kann\u201c, sagt Gr\u00fcmel-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Jutta Diel.<\/p>\n<p>Bevor die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler teilnehmen, f\u00fchrt die jeweilige Schule eine Potenzialanalyse durch, die Eigenschaften, Kompetenzen und Talente der Siebtkl\u00e4ssler ermittelt und auslotet \u2013 darunter Aspekte wie Selbstbewusstsein, Belastbarkeit, Teamf\u00e4higkeit, Kreativit\u00e4t, Flexibilit\u00e4t, motorische F\u00e4higkeiten und Motivation. Die Potenzialanalyse soll bei der Entscheidung helfen, welches Berufsfeld f\u00fcr den Sch\u00fcler das geeignete sein k\u00f6nnte. Sie beinhaltet dar\u00fcber hinaus ein Feedbackgespr\u00e4ch und eine Zielvereinbarung.<\/p>\n<p>Bei der praktischen Berufsorientierung von Gr\u00fcmel stehen dann acht Berufsfelder zur Wahl: Garten- und Landschaftsbau, Hauswirtschaft, K\u00fcche, B\u00fcro\/Verwaltung, Lager\/Logistik\/Berufskraftfahrer, Verkauf und Textilreinigung sowie der Bereich Pflege\/Gesundheit, der in Kooperation mit der Altenpflegeschule des Berufsbildungszentrums (BBZ) im Mediana angeboten wird. Die Sch\u00fcler w\u00e4hlen vier Felder aus und \u00e4u\u00dfern einen Alternativwunsch. Gr\u00fcmel-Mitarbeiter Carsten Schulte und Brigitte Kiekopf, denen die Organisation der Ma\u00dfnahme vor Ort obliegt, stellen daraufhin die einzelnen Gruppen zusammen, koordinieren in Zusammenarbeit mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Werkst\u00e4tten, Arbeits-, Unterrichts- und Sozialr\u00e4ume und w\u00e4hlen die entsprechenden Dozenten aus.<\/p>\n<p>\u201eNeben Fachanleitern, Ausbildern und Sozialp\u00e4dagogen vermitteln auch Auszubildende den Sch\u00fclern ihre Erfahrungen, schildern aus ihrer Sicht Eindr\u00fccke aus Praxis und Schule. Das ist wichtig, denn neben dem fachpraktischen Aspekt geht es darum, die Aufgaben eines Auszubildenden alltagsnah kennen zu lernen\u201c, sagt Jutta Diel.<\/p>\n<p>Jeweils an zehn Tagen sind die Sch\u00fcler jeweils von 8 bis 15 Uhr in ihren Wahlgruppen. \u201eF\u00fcr die Jugendlichen sind das oft anstrengende Tage, denn sie sind rund um die Uhr besch\u00e4ftigt und den ganzen Tag auf den Beinen\u201c, wei\u00df Jutta Diel aus den Erfahrungen der ersten beiden Termine. Die Sch\u00fcler sind dabei aber meist sehr engagiert, wollen ihre F\u00e4higkeiten austesten und schauen, inwieweit bei ihrem anvisierten Berufsfeld Wunsch und Wirklichkeit zusammenpassen.<\/p>\n<p>Nach der Erprobungsphase werden die individuellen Ergebnisse in einem pers\u00f6nlichen Arbeitsplan konkretisiert, so dass der Sch\u00fcler beziehungsweise die Sch\u00fclerin nach der zielgerichteten Berufsorientierung aktiv an seinem Start ins Berufsleben weiterarbeiten kann. Zum Abschluss des zehnt\u00e4gigen Berufsorientierungspraktikums erh\u00e4lt jeder Teilnehmer ein aussagekr\u00e4ftiges Teilnehmerzertifikat, in dem die jeweiligen Kompetenzen, Neigungen, Interessen und Entwicklungspotenziale dokumentiert sind \u2013 ein hilfreicher pers\u00f6nlicher Wegweiser ins Berufsleben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Einen reellen Einblick in unterschiedliche Berufsfelder erm\u00f6glicht ein Angebot von Gr\u00fcmel f\u00fcr Achtkl\u00e4ssler heimischer Hauptschulklassen. Finanziert wird die Ma\u00dfnahme, die bei der beruflichen Orientierung hilft, vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung. Bereits im November 2011 und im Mai 2012 machten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler heimischer Hauptschulen von dem Angebot Gebrauch. 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