{"id":103627,"date":"2012-11-04T00:09:49","date_gmt":"2012-11-04T00:09:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=103627"},"modified":"2012-11-03T17:40:32","modified_gmt":"2012-11-03T17:40:32","slug":"ein-kind-ein-baum-ging-in-eine-neue-runde-forstina-sprudel-und-kelterei-elm-organisieren-apfelbaum-pflanzprojekt-fur-kinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=103627","title":{"rendered":"\u201eEin Kind, ein Baum!\u201c ging in eine neue Runde &#8211; F\u00f6rstina Sprudel und Kelterei ELM organisieren Apfelbaum-Pflanzprojekt f\u00fcr Kinder"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-103628\" title=\"UA_03.11.2012_396\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/UA_03.11.2012_396.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"360\" \/><\/p>\n<p>Eichenzell. Eichenzell hat Zuwachs bekommen \u2013 an Kindern, und an Apfelb\u00e4umen. Rund 100 Kinder kommen j\u00e4hrlich in der Gemeinde Eichenzell zur Welt, mehr als die H\u00e4lfte davon bekam nun einen ersten eigenen Apfelbaum. M\u00f6glich macht dies das Pflanzprojekt \u201eEin Kind, ein Baum\u201c des Mineralbrunnens F\u00f6rstina Sprudel und der Kelterei ELM.<!--more--><strong><strong> <\/strong><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p>\u201eAuch wenn ich w\u00fcsste, dass morgen die Welt unterginge, w\u00fcrde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.\u201c Dieses Zitat von Martin Luther ziert die Namensschilder, mit denen die am heutigen Samstag gepflanzten Apfelb\u00e4ume versehen sind. Auf der gro\u00dfen \u201eUnterm Apfelbaum\u201c-Streuobstwiese am Ortseingang von L\u00fctter, wo der Mineralbrunnen F\u00f6rstina beheimatet ist, fand nach dem Start des Projekts im Jahr 2010 nun \u2013 bei bestem Pflanzwetter, n\u00e4mlich in leichtem Nieselregen \u2013 bereits die dritte gro\u00dfe Pflanzaktion statt.<\/p>\n<p>Jedes frischbackene Elternpaar in den \u201eHeimatgemeinden\u201c von F\u00f6rstina und ELM, Eichenzell und Flieden, erh\u00e4lt nach der Geburt mit den offiziellen Gl\u00fcckw\u00fcnschen der Gemeinde auch eine Projektskizze. In der Gro\u00dfgemeinde Eichenzell werden j\u00e4hrlich etwa 100 Kinder geboren, in Flieden sind es circa 75 \u2013 jedes davon k\u00f6nnte einen Apfelbaum erhalten, der mit den Kleinen wachsen und gedeihen soll. Mehr als die H\u00e4lfte der Eltern hat sich in den vergangenen Jahren beteiligt \u2013 mit steigender Tendenz. \u201eF\u00fcr die Eltern entstehen keine Kosten\u201c, erkl\u00e4rt Peter Seufert, Verkaufsleiter bei F\u00f6rstina: \u201eWer zuhause einen Garten hat, holt sich einen Baum bei uns ab, bekommt eine professionelle Pflanzanleitung \u2013 und kann dann zuhause selbst aktiv werden.\u201c Wer keine eigene Fl\u00e4che zur Verf\u00fcgung habe, bekomme einen Platz auf der gro\u00dfen \u201eUnterm Apfelbaum\u201c-Streuobstwiese. Diese Fl\u00e4che hat der Investor Jochen Hohmann zur Verf\u00fcgung gestellt, der sich ebenfalls an dem Projekt beteiligt. Der Gegenwert dieses \u201eGeschenks\u201c aus privatwirtschaftlicher Initiative beziffern die Verantwortlichen mit mehr als 100,- Euro. Ann\u00e4hernd 300 Apfelb\u00e4ume wurden im Projekt bereits gepflanzt.<\/p>\n<p>Warum das Ganze? Seit Anfang 2010 vermarkten ELM und F\u00f6rstina S\u00e4fte und Schorlen unter der gemeinsamen Marke \u201eUnterm Apfelbaum\u201c. Das Pflanzprojekt mit den beiden Heimatgemeinden soll den nachhaltigen Ansatz, den die gemeinsamen Produkte verfolgen, deren Zutaten allesamt aus der Region stammen, weiter mit Leben f\u00fcllen: \u201eWir alle sind ein Teil der Region und wollen uns gemeinsam f\u00fcr den Erhalt und die Pflege des Kulturguts Streuobstwiese einsetzen\u201c, erl\u00e4utert Peter Seufert. \u201eWir wollen die B\u00e4ume jedoch nicht einfach nur verschenken, die kleinen \u00e2\u20ac\u0161Baumpaten\u00e2\u20ac\u2122 und deren Eltern sollen diese nat\u00fcrlich auch hegen und pflegen\u201c, f\u00fchrt Harald Elm, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der gleichnamigen Kelterei weiter aus.<\/p>\n<p>Daher solle es regelm\u00e4\u00dfig im Fr\u00fchling und Herbst jeden Jahres gemeinsame Aktionen, wie etwa Schnittkurse und weitere Pflanztage geben. Sp\u00e4ter solle nat\u00fcrlich auch gemeinsam geerntet werden: Ob die \u00c4pfel dann zuhause selbst verzehrt oder in das \u201eUnterm Apfelbaum\u201c-System eingebracht und dort zu Saft oder Schorle aus der Heimat werden, bleibe jedem selbst \u00fcberlassen. \u201eAber solange die B\u00e4ume noch nicht tragen, werden auf jeden Fall im Herbst jeweils eine Kiste Saft und Schorle unter dem Baum auf die Ernte durch unsere kleinen Baumpaten warten\u201c, freuen sich die Akteure auf weitere Aktionen. \u201eNoch interessanter wird es, wenn die B\u00e4ume \u2013 allesamt alte heimische Hochstamm-Sorten \u2013 nach einigen Jahren in den Vollertrag gehen. Bringt man die geernteten \u00c4pfel in das regionale Lohnmostsystem ein, l\u00e4sst sich mit dem Gegenwert durchaus der j\u00e4hrliche Getr\u00e4nkebedarf einer durchschnittlichen Familie decken\u201c, erl\u00e4utert Projektkoordinatorin Maike Pfannm\u00fcller.<\/p>\n<p>Am heutigen Samstag waren nun wieder zahlreiche Elternpaare mit den j\u00fcngsten B\u00fcrgern von Eichenzell gekommen, um gemeinschaftlich zu pflanzen. Auch Dieter Kolb zeigte sich sichtlich begeistert: \u201eRund zwei Drittel der Eltern die angeschrieben wurden, beteiligen sich an dieser Aktion, das ist hervorragend. Durch das gemeinschaftliche Engagement der beiden Unternehmen und Gemeinden schaffen wir nicht nur ein Vorzeigeprojekt zwischen unseren Ortsteilen R\u00f6nshausen und L\u00fctter, sondern auch Natur- und Heimatverbundenheit von Kindesbeinen an! Einen Baum zu pflanzen, schlie\u00dflich zu hegen und zu pflegen bedeutet Verantwortung. Sp\u00e4ter werden \u00e2\u20ac\u0161Erziehungsschnitte\u00e2\u20ac\u2122 notwendig, genauso wie man ein Kind erziehen muss, indem man ihm Grenzen setzt.\u201c, zog der Eichenzeller B\u00fcrgermeister einen bildlichen Vergleich.<\/p>\n<p>Bildunterschrift: 60 Apfelb\u00e4ume wurden am heutigen Samstag durch das Projekt \u201eEin Kind, ein Baum!\u201c von F\u00f6rstina Sprudel und der Kelterei ELM gepflanzt. Vorne links im Bild die Projektinitiatoren: F\u00f6rstina-Seniorchefin Doris Ehrhardt, Harald Elm (gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter Kelterei ELM), Eichenzells B\u00fcrgermeister Dieter Kolb, F\u00f6rstina-Verkaufsleiter Peter Seufert und Gerhard Bub sowie Baumschulist Peter Kerner.<\/p>\n<p><strong>Zum Projekt: \u201eEin Kind, ein Baum!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Jedes Neugeborene in den Gemeinden Eichenzell und Flieden bekommt von F\u00f6rstina und ELM einen Apfelbaum, der mit den j\u00fcngsten Einwohnern wachsen und gedeihen soll. Dazu werden die Eltern der Neugeborenen direkt von der Gemeinde angeschrieben und k\u00f6nnen sich bei Interesse f\u00fcr das Projekt anmelden. Mehr Informationen gibt es bei Projektkoordinatorin Maike Pfannm\u00fcller, telefonisch unter (0661) 2509061 oder per E-Mail unter <a href=\"mailto:Maike.Pfannmueller@N-2-L.de\">Maike.Pfannmueller@N-2-L.de<\/a><strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Eichenzell. Eichenzell hat Zuwachs bekommen \u2013 an Kindern, und an Apfelb\u00e4umen. Rund 100 Kinder kommen j\u00e4hrlich in der Gemeinde Eichenzell zur Welt, mehr als die H\u00e4lfte davon bekam nun einen ersten eigenen Apfelbaum. 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