{"id":103554,"date":"2012-11-02T00:13:35","date_gmt":"2012-11-02T00:13:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=103554"},"modified":"2012-11-02T07:56:59","modified_gmt":"2012-11-02T07:56:59","slug":"das-klinikum-fulda-hat-zwei-volldigitale-breitband-mrt-systeme-im-einsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=103554","title":{"rendered":"Das Klinikum Fulda hat zwei volldigitale Breitband-MRT-Systeme im Einsatz"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-103556\" title=\"Prof.-Manke_Einfu\u00cc\u02c6hrung-MRT-Gera\u00cc\u02c6te_DSC_9208\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Prof.-Manke_Einfu\u00cc\u02c6hrung-MRT-Gera\u00cc\u02c6te_DSC_9208-265x178.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"178\" \/>Fulda. Das Klinikum Fulda hat in zwei neue volldigitale Breitband Magnetresonanztomografen (MRT) investiert. Die neuen Ger\u00e4te werden gemeinsam von den Kliniken f\u00fcr Radiologie und Neuroradiologie betrieben.\u00c2\u00a0 Im Rahmen der offiziellen Einweihung erfolgte auch die Segnung der neuen MRT-Ger\u00e4te durch die Klinikseelsorger Pfarrerin Martina Walter und Bruder Raphael. Vorstandssprecher Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel begr\u00fc\u00dfte die zahlreich erschienen G\u00e4ste. \u201eDas Klinikum Fulda investiert in medizinische Zukunftstechnologie. Wir sichern so unsere medizinische Kompetenz und werden unserer Verantwortung gegen\u00fcber den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Stadt und der Region gerecht, die das vom Ihrem Klinikum der Maximalversorgung erwarten d\u00fcrfen. Ende Mai konnten wir unser neues PET-CT in Betrieb nehmen. Heute freuen wir uns \u00fcber die Er\u00f6ffnung der MR-Suite, die gleich zwei MRT-Ger\u00e4te der neuesten Bauart beherbergt\u201c, so der Vorstand Krankenversorgung. \u201eDie neuen, rund 2,7 Mio. Euro teueren Ger\u00e4te, sind technologisch f\u00fchrend. Die hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Radiologischen Zentrums k\u00f6nnen so auch zuk\u00fcnftig Diagnostik auf Spitzenniveau anbieten\u201c, f\u00fchrt Dr. Menzel weiter aus. <!--more--><\/p>\n<p>Besonders stolz ist er auf die gelungene Gestaltung der MR-Suite: Hier gehen High-Tech und \u00c4sthetik eine gute Verbindung ein\u201c. F\u00fcr den Krankenhaustr\u00e4ger sprach Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller seine Gru\u00dfworte. \u201eMit der Neuanschaffung der beiden volldigitalen Highend MRT-Ger\u00e4te tr\u00e4gt das Klinikum Fulda der steten Nachfrage nach bildgebender Diagnostik Rechnung\u201c, so Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller. Wichtig sei, kontinuierlich zu investieren, um \u201eam Puls der Zeit\u201c zu bleiben, so M\u00f6ller weiter. Im Anschluss an die Gru\u00dfworte referierte Dipl.-Phys. J\u00fcrgen Giesecke (Radiologische Klinik, Universit\u00e4tsklinikum Bonn) \u00fcber das Thema \u201eWas haben Rembrandt und Picasso mit MRT gemeinsam?\u201c. Prof. Dr. Erich Hofmann (Direktor der Klinik f\u00fcr Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie) und Prof. Dr. Christoph Manke (Klinik f\u00fcr Diagnostische und Interventionelle Radiologie) gaben anschlie\u00dfend einen \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung der MRT-Diagnostik und die Vorteile der neuen Ger\u00e4te f\u00fcr die Patienten.<\/p>\n<p><strong>Wie funktioniert das MRT-System?<\/strong><\/p>\n<p>Die Magentresonanztomografie ist ein diagnostisches Verfahren, das unterschiedliche Weichteile au\u00dfergew\u00f6hnlich differenziert darstellen kann und dabei ohne R\u00f6ntgenstrahlung arbeitet. \u201eUm detaillierte Strukturen innerhalb des menschlichen K\u00f6rpers sichtbar zu machen, kommen bei der Magnetresonanztomografie Magnetfelder und Hochfrequenzsignale gemeinsam zum Einsatz\u201c, erl\u00e4utert Prof. Dr. Hofmann. Die magnetische Feldst\u00e4rke wird dabei in Tesla (T) gemessen.<\/p>\n<p><strong>Vorteile der neuen MRT-Systeme<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-103555\" title=\"MRT-Gera\u00cc\u02c6t_DSC_7235\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/MRT-Gera\u00cc\u02c6t_DSC_7235-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" \/>Bislang haben alle MRT-Systeme analoge Komponenten f\u00fcr die Signalerfassung und \u00e2\u20ac\u2018verarbeitung verwendet, um Bilder vom Patienten zu erzeugen. Allerdings begrenzt der Einsatz analoger Komponenten die Leistung in Bezug auf Bildsch\u00e4rfe und \u00e2\u20ac\u2018qualit\u00e4t. Die neuen volldigitalen Ger\u00e4te f\u00fcr die Feldst\u00e4rken 1.5T und 3.0T \u00fcberwinden nun diese Grenze. \u00c4hnlich wie beim \u00dcbergang vom analogen Fernsehen mit seiner sehr begrenzten Kanalzahl zum digitalen Breitband-HD-Fernsehen mit hunderten von Kan\u00e4len, ist die digitale Signalerfassung und \u00e2\u20ac\u2018\u00fcbertragung unabh\u00e4ngig von der Anzahl der Kan\u00e4le. Seine zukunftsweisende \u201edStream\u201c-Architektur verbessert die Bildqualit\u00e4t und vereinfacht gleichzeitig die Arbeitsabl\u00e4ufe. Mittels dStream wird das MRT-Signal direkt in der Empfangsspule digitalisiert. Dadurch erh\u00f6ht sich das Signal-zu-Rauschverh\u00e4ltnis im Vergleich zu analogen MRT-Systemen um bis zu 40 Prozent. Dies verk\u00fcrzt die Messzeiten wesentlich und erh\u00f6ht die Detailgenauigkeit. Durch die Digitalisierung in der Spule wird das Ger\u00e4t zukunftssicher, da die in der Patientenauflage integrierten Spulen mit beliebig vielen Kan\u00e4len ohne kostspielige Kanalaufr\u00fcstung angeschlossen werden k\u00f6nnen. So k\u00f6nnen ca. 60 Prozent der Untersuchungen ohne zus\u00e4tzlich aufgelegte Spulen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><strong>Verbesserter Patientenkomfort in der neuen MR-Suite<\/strong><\/p>\n<p>Die neue rund 470 Quadratmeter gro\u00dfe MR-Suite wurde im ersten Untergeschoss des Klinikumshauptgeb\u00e4udes etabliert. Sie bietet nicht nur gen\u00fcgend Raum f\u00fcr die beiden neuen digitalen Breitband-MRT-Ger\u00e4te, sondern pr\u00e4sentiert sich u.a. mit einem ansprechend eingerichteten Empfangs- und Wartebereich, einem separaten Zugang f\u00fcr bettl\u00e4gerige Patienten, modernen Umkleidekabinen und einer Kaffeebar. \u201eF\u00fcr den Patientenkomfort bedeuten die beiden neuen MRT-Ger\u00e4te aber auch eine bessere Bildqualit\u00e4t f\u00fcr eine verl\u00e4ssliche Diagnose und k\u00fcrzere Untersuchungszeiten\u201c, betont Prof. Dr. Manke. Auch die 70 cm weite \u00d6ffnung des Magneten sorgt f\u00fcr eine angenehmere Prozedur. Hinzu kommt, dass der MRT bei immer mehr K\u00f6rperpartien und immer mehr klinischen Fragestellungen angewandt werden kann. So werden die Diagnosen zuverl\u00e4ssiger und das Verfahren f\u00fcr Patienten und Mediziner insgesamt vereinfacht.<\/p>\n<p>Bildunterschrift (v. links): Prof. Dr. Erich Hofmann, Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller, Dipl.-Phys. J\u00fcrgen Gieseke, Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Dietmar Pawlik, Prof. Dr. Christoph Manke<\/p>\n<p>Fotonachweis: Klinikum Fulda<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Das Klinikum Fulda hat in zwei neue volldigitale Breitband Magnetresonanztomografen (MRT) investiert. Die neuen Ger\u00e4te werden gemeinsam von den Kliniken f\u00fcr Radiologie und Neuroradiologie betrieben.\u00c2\u00a0 Im Rahmen der offiziellen Einweihung erfolgte auch die Segnung der neuen MRT-Ger\u00e4te durch die Klinikseelsorger Pfarrerin Martina Walter und Bruder Raphael. Vorstandssprecher Priv.-Doz. 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