{"id":103349,"date":"2012-10-27T00:13:20","date_gmt":"2012-10-27T00:13:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=103349"},"modified":"2012-10-26T18:22:41","modified_gmt":"2012-10-26T18:22:41","slug":"konrad-zuse-preis-fur-twb-ingenieurburo-dr-karl-georg-stapf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=103349","title":{"rendered":"Konrad-Zuse-Preis f\u00fcr TWB-Ingenieurb\u00fcro Dr. Karl Georg Stapf"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-103350\" title=\"Zuse-Preis-\u00dcberreichung-30\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/Zuse-Preis-\u00dcberreichung-30-265x177.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"177\" \/>H\u00fcnfeld. Anl\u00e4sslich der Fibit 2011 hat der Verein Zeitsprung gemeinsam mit dem Regionalen Standortmarketing erstmals den Konrad-Zuse-Preis ausgelobt. Pr\u00e4miert werden sollte damit eine Gesch\u00e4ftsidee aus dem IT-Bereich. Preistr\u00e4ger ist der promovierte Maschinenbauingenieur\u00c2\u00a0 Dr.-Ing. Karl Georg Stapf mit seinem Unternehmen TWB-Ingenieurb\u00fcro. Den Preis \u00fcbergab jetzt der Sohn von Konrad Zuse, Professor Dr. Horst Zuse, Ehrenmitglied des Vereins Zeitsprung.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eOb mein alter Herr 1949 einen Businessplan hatte, das glaube ich eher nicht\u201c, sagte Professor Horst Zuse \u00fcber die Anf\u00e4nge seines Vaters als selbst\u00e4ndiger IT-Unternehmer. Er sah jedoch auch Parallelen zwischen dem jungen TWB Ingenieurb\u00fcro des Zuse-Preistr\u00e4gers und der fr\u00fchen Zuse KG. \u201eEs geht um die Modellierung von Prozessen der Realit\u00e4t. Ihre Idee gef\u00e4llt mir\u201c. Auch der Vorsitzende der Konrad-Zuse-Gesellschaft Professor Wolfgang Karl (Karlsruhe) lobte den Preistr\u00e4ger und bezeichnete die computergest\u00fctzte Simulation als dritte S\u00e4ule der Wissenschaft. Der H\u00fcnfelder B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel gratulierte dem Preistr\u00e4ger stilecht mit einem AHA-Pr\u00e4sent, denn der H\u00fcnfelder Kr\u00e4uterlik\u00f6r, so Fennel, sei das Leib- und Magengetr\u00e4nk von Konrad-Zuse gewesen.<\/p>\n<p>Dr. Karl Georg Stapf gab in einer kurzweiligen Pr\u00e4sentation einen Einblick in sein T\u00e4tigkeitsfeld. Nach dem Studium an der Technischen Universit\u00e4t Aachen mit anschlie\u00dfender Promotion machte sich der 32j\u00e4hrige selbst\u00e4ndig, zun\u00e4chst f\u00fcr ein Jahr in Aachen und siedelte dann nach Fulda um. Hier genie\u00dft er nicht nur die zentrale Lage und das \u201egute Umfeld im Informationstechnologie-, Gr\u00fcnder- und Multimediazentrum (ITZ Fulda), sondern auch die N\u00e4he zu seiner Heimat, der Gemeinde Ostheim in der bayerischen Rh\u00f6n.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Der Preistr\u00e4ger:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Das TWB-Ingenieurb\u00fcro bietet Berechnungsmodelle f\u00fcr thermodynamische und energietechnische Problemstellungen an. Was sich kompliziert anh\u00f6rt ist hochaktuell: virtuelle Motorenentwicklung ohne Prototypenbau komplett mit Verbrennung und Schadstoffberechnung. So kann beispielsweise die Klopfproblematik bei Motoren rein virtuell untersucht werden. Im Bereich von Windkraftanlagen berechnet Stapf in Anlehnung an die jeweilige Landschaft die optimalen Standorte.<\/p>\n<p>Mit Alex Motcheyo hat das Ingenieurb\u00fcro TWB\u00c2\u00a0 seit einigen Wochen seinen ersten festen Angestellten. Der Bachelor-Absolvent des Fachbereichs Informatik der Hochschule Fulda macht jetzt seinen Master. In K\u00fcrze m\u00f6chte Karl Georg Stapf noch einen weiteren Mitarbeiter einstellen. Denn die Auftragslage ist gut. Erst k\u00fcrzlich weilte der Ingenieur in Japan und hat dort f\u00fcr gro\u00dfes Aufsehen mit seinen Entwicklungen gesorgt. Weitere Informationen: www.twb-ing.de.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Der Preis<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der Tr\u00e4ger des Konrad-Zuse-Preises kann f\u00fcr ein Jahr kostenfrei ein B\u00fcro im Gr\u00fcnderbereich des ITZ Fulda nutzen, inklusive aller Nebenkosten. F\u00fcr Karl-Georg Stapf kommt der Preis gerade Recht. Er ist zwar schon seit einem Jahr im ITZ Fulda ans\u00e4ssig, wechselt aber aufgrund der Firmenerweiterung in ein gr\u00f6\u00dferes B\u00fcro. Dieses 50 Quadratmeter gro\u00dfe B\u00fcro kann er jetzt am 1. November 2012 f\u00fcr ein Jahr kostenfrei nutzen. Der Preis selbst wird gestiftet von der ITZ-GmbH und der Eigent\u00fcmerin des Alten Schlachthofs, der Familie Burg aus Petersberg, und hat einen Gesamtwert von 5000 Euro.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Jury<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die unabh\u00e4ngige Jury, bestehend aus Prof. Dr.-Ing. Horst Zuse, dem\u00c2\u00a0Vorsitzenden des Vereins Zeitsprung, Bernhard Kr\u00f6nung,\u00c2\u00a0 dem Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Fulda, Stefan Schunck, B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel als Gr\u00fcndungsvorsitzender der Konrad-Zuse-Gesellschaft, dem Pr\u00e4sidenten der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Karim Khakzar und dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des ITZ-Fulda, Christoph Burkard hat die Businesspl\u00e4ne bewertet. Das TWB-Ingenieurb\u00fcro setzte sich im Businessplanwettbewerb um den Konrad-Zuse-Preis mit 508 von 600 m\u00f6glichen Punkten durch, gefolgt von der Bitethebytes UG und Mahr &amp;Partner mit der Idee VISWA (Vison\u00e4res Wartezimmer).<\/p>\n<p>Foto von links: ITZ-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christoph Burkard, Prof. Wolfgang Karl (Zuse-Gesellschaft), Bernhard Kr\u00f6nung (Vorsitzender Zeitsprung IT-Forum Fulda e.V.), IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stefan Schunck, Zuse-Preistr\u00e4ger Dr. Karl Georg Stapf, Prof. Horst Zuse, B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel.<\/p>\n<p>Foto: Helmut K\u00e4smann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. Anl\u00e4sslich der Fibit 2011 hat der Verein Zeitsprung gemeinsam mit dem Regionalen Standortmarketing erstmals den Konrad-Zuse-Preis ausgelobt. Pr\u00e4miert werden sollte damit eine Gesch\u00e4ftsidee aus dem IT-Bereich. 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