{"id":102394,"date":"2012-09-29T00:14:51","date_gmt":"2012-09-29T00:14:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=102394"},"modified":"2012-09-29T07:36:47","modified_gmt":"2012-09-29T07:36:47","slug":"2-hessischer-elektromobilitatskongress-minister-wintermeyer-elektromobilitat-auch-im-landlichen-raum-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=102394","title":{"rendered":"2. Hessischer Elektromobilit\u00e4tskongress &#8211; Minister Wintermeyer: \u201eElektromobilit\u00e4t auch im l\u00e4ndlichen Raum nutzen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Das gab es noch nie in der Region Fulda. \u201eElektromobile Vielfalt\u201c zum Anfassen vom Pedelec bis zum Mercedes Vito. Im Rahmen des 2. Elektromobilit\u00e4tskongresses, den die Hessische Staatskanzlei am 28. September 2012 im ITZ Fulda veranstaltete, zeigte die Wirtschaft der Region eindrucksvoll \u201eelektromobil Flagge\u201c. Zw\u00f6lf Unternehmen. 31 elektromobile Fahrzeuge, mit dabei auch der EDAG-Light-Car sowie die Stromtankstelle der \u00dcWAG und ein Solar-Carport als Elektrotankstelle der Hahner Eco Technics.<!--more--><\/p>\n<p><strong>2. Hessischer Elektromobilit\u00e4tskongress <\/strong><\/p>\n<p>Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat heute im Rahmen des 2. Elektromobilit\u00e4tskongresses in Fulda die Bedeutung der Elektromobilit\u00e4t f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum hervorgehoben. \u201eMenschen, die au\u00dferhalb der Ballungsgebiete leben, sind in einem h\u00f6heren Ma\u00dfe auf das Auto angewiesen. Die tats\u00e4chlich gefahrenen Strecken entsprechen aber vielfach denen in den st\u00e4dtischen Gebieten. Daher eignen sich E-Fahrzeuge auch heute schon f\u00fcr Fahrten im l\u00e4ndlichen Raum\u201c, sagte Wintermeyer. Das Land habe im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie unter anderem das Mobilit\u00e4tsverhalten der Bewohner von Lauterbach im Vogelsberg untersuchen lassen, so der Staatsminister weiter. \u201eLediglich acht Prozent der Befragten legen t\u00e4glich eine l\u00e4ngere Distanz als 100 Kilometer zur\u00fcck. Rund drei Viertel der Befragten gaben an, nicht mehr als 40 Kilometer zu fahren. Diese Entfernungen sind gut mit einem Elektroauto zu bew\u00e4ltigen\u201c, f\u00fchrte der Chef der Staatskanzlei aus.<\/p>\n<p>Das Thema Elektromobilit\u00e4t ist ein Schwerpunkt der Hessischen Landesregierung. \u201eHierbei ist uns besonders wichtig, die Alltagstauglichkeit zu erproben und die Erfahrbarkeit f\u00fcr viele Personen sicherzustellen\u201c, sagte der Minister. Daf\u00fcr wird die Hessische Landesregierung in den kommenden drei Jahren insgesamt 7,5 Millionen Euro bereitstellen. Mit den Mitteln sollen insbesondere Projekte innerhalb der Landesregierung \u2013 wie beispielsweise die Beschaffung von Elektro-Dienstfahrzeugen \u2013 umgesetzt werden, um so der Vorbildfunktion gerecht zu werden.<\/p>\n<p><strong>Staatskanzlei und Standortmarketing<\/strong><\/p>\n<p>Der Kongress, der unter dem Motto \u201eElektromobilit\u00e4t im l\u00e4ndlichen Raum\u201c stattfand, wurde von der Hessischen Staatskanzlei im Rahmen ihres Partnernetzwerkes zur Elektromobilit\u00e4t gemeinsam mit der Wirtschaftsf\u00f6rderung Fulda veranstaltet. Neben dem inhaltlichen Austausch in verschiedenen Workshops standen auch die Pflege und der Ausbau des Partnernetzwerkes im Fokus der Veranstaltung. Dar\u00fcber hinaus hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, eine begleitende Ausstellung zur Elektromobilit\u00e4t zu besuchen, auf der die gesamte Breite der derzeit am Markt erh\u00e4ltlichen elektrisch angetriebenen Fahrzeuge pr\u00e4sentiert wurde.<\/p>\n<p>Der Fuldaer Landrat Bernd Woide betonte, dass der Individualverkehr f\u00fcr eine l\u00e4ndliche Region wie Fulda lebenswichtig sei. Mobilit\u00e4t m\u00fcsse deshalb nicht nur \u00f6kologisch, sondern auch bezahlbar sein. Der Landrat \u00c2\u00a0lobte besonders die vom Regionalen Standortmarketing organisierte begleitende Fachausstellung unter der \u00dcberschrift \u201eVielfalt Elektromobilit\u00e4t\u201c. Elektromobilit\u00e4t sei nicht nur ein Thema f\u00fcr die Ballungsr\u00e4ume, sondern insbesondere auch f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum. Mit der Ausstellung zeige die Region Fulda sich als leistungsstarke hessische Technologieregion.<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Ausstellung auf dem Parkplatz des ITZ am Alten Schlachthof<\/strong><\/p>\n<p>Zahlreiche Unternehmen insbesondere aus dem Engineeringbereich, allen voran die EDAG, widmen sich dem Thema Elektromobilit\u00e4t. Die \u00dcWAG hat bereits mehrere Stromtankstellen in Betrieb genommen, darunter die h\u00f6chst gelegene Hessens auf der Wasserkuppe. Die Autoh\u00e4user der Region Fulda haben die stromgetriebenen Fahrzeuge l\u00e4ngst in ihre Angebotspalette aufgenommen und zudem auch das Feld der Zweir\u00e4der mit Elektroantrieb besetzt. Pedelecs, Twizys und Elektrofahrzeuge sind zwar in den Medien viel beachtet und immer mehr auch im Stra\u00dfenverkehr zu sehen. Doch haben viele Menschen diese Fahrzeuge noch nicht hautnah erlebt, noch nicht anfassen k\u00f6nnen. F\u00fcr das Regionale Standortmarketing war es deshalb selbstverst\u00e4ndlich, als Ma\u00dfnahme der Wirtschaftf\u00f6rderung der heimischen Wirtschaft die M\u00f6glichkeit f\u00fcr ein elektromobiles Schaufenster zu geben.<\/p>\n<p>Mehrere Hundert Besucher beteiligten sich am Gewinnspiel des Standortmarketings. Zu gewinnen gab es jeweils zwei gef\u00fchrte Segway-Touren, eine Stadtrundfahrt durch Fulda und eine Tour von Tann durch das Ulstertal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Das gab es noch nie in der Region Fulda. \u201eElektromobile Vielfalt\u201c zum Anfassen vom Pedelec bis zum Mercedes Vito. Im Rahmen des 2. Elektromobilit\u00e4tskongresses, den die Hessische Staatskanzlei am 28. September 2012 im ITZ Fulda veranstaltete, zeigte die Wirtschaft der Region eindrucksvoll \u201eelektromobil Flagge\u201c. 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