{"id":102205,"date":"2012-09-25T00:12:57","date_gmt":"2012-09-25T00:12:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=102205"},"modified":"2012-09-25T07:41:27","modified_gmt":"2012-09-25T07:41:27","slug":"tragerwechsel-bei-der-jugend-und-drogenberatung-vom-tisch-landrat-gorig-praventiv-arbeiten-gewinnt-an-bedeutung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=102205","title":{"rendered":"Tr\u00e4gerwechsel bei der Jugend- und Drogenberatung vom Tisch \u2013 Landrat G\u00f6rig: Pr\u00e4ventiv arbeiten gewinnt an Bedeutung"},"content":{"rendered":"<p>Vogelsbergkreis. Ein urspr\u00fcnglich geplanter Tr\u00e4gerwechsel bei der Jugend- und Drogenberatung ist vom Tisch. Dies machten die Verantwortlichen der Einrichtung, Rainer Gr\u00fcnewald, Dekan Stefan Klaffehn und Wolfgang Weiser in einem Gespr\u00e4ch mit Landrat Manfred G\u00f6rig im Kreishaus deutlich. Der Landrat begr\u00fc\u00dft die Fortf\u00fchrung der Tr\u00e4gerschaft. Er sagte: \u201eVerl\u00e4sslich pr\u00e4ventiv arbeiten \u2013 das wird immer bedeutsamer.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Vor etwa 30 Jahren hatten die Vogelsberger Dekanate einen \u201eEvangelisch-Kirchlichen Zweckverband\u201c gegr\u00fcndet, um im Vogelsbergkreis erstmals eine Jugend- und Drogenberatungsstelle einzurichten und zu betreiben. Mit dem Vogelsbergkreis war ein entsprechender Vertrag geschlossen worden. Vor gut zwei Jahren hatte der Vorstand des Zweckverbandes \u00dcberlegungen angestellt, die \u201eJugend- und Drogenberatung \u2013 Suchthilfe im Vogelsbergkreis\u201c, so die aktuelle Bezeichnung der Beratungsstelle, in eine andere Tr\u00e4gerschaft zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>Jetzt hatte Landrat Manfred G\u00f6rig Vertreter der Beratungseinrichtung eingeladen, um sich \u00fcber den aktuellen Planungsstand zu informieren und die Perspektiven f\u00fcr die Zukunft zu besprechen. Seitens des Tr\u00e4gers waren Vorstandsvorsitzender Rainer Gr\u00fcnewald, dessen Stellvertreter Dekan Stefan Klaffehn und der kommissarische Leiter der Beratungsstelle, Wolfgang Weiser, die Gespr\u00e4chspartner. F\u00fcr die Kreisverwaltung nahmen Amtsleiter Werner K\u00f6hler und Sachgebietsleiter Hans Dieter Herget teil.<\/p>\n<p>Landrat G\u00f6rig machte zu Beginn deutlich, dass der Kreis die in den zwei Jahrzehnten entwickelten Angebote f\u00fcr Suchtmittelabh\u00e4ngige und -gef\u00e4hrdete sehr sch\u00e4tze und er sich eine Fortf\u00fchrung der erfolgreichen Arbeit w\u00fcnsche. Ihm liege viel daran, dass die vorhandenen Kompetenzen im Bereich der Pr\u00e4vention und Beratung nicht nur f\u00fcr alle betroffenen B\u00fcrger, sondern auch im gesamten Hilfenetzwerk zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden. Als Beispiel nannte G\u00f6rig die fachliche Unterst\u00fctzung der neuen Angebote der schulbezogenen Jugendsozialarbeit.<\/p>\n<p>Die Vertreter der Jugend- und Drogenberatung erkl\u00e4rten, man verfolge den urspr\u00fcnglich geplanten Tr\u00e4gerwechsel nicht weiter. Die bestehende Tr\u00e4gerstruktur bleibe bestehen und man werde lediglich organisatorische Ver\u00e4nderungen im Bereich der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung und der fachlichen Leitung vornehmen.<\/p>\n<p>\u201eWir werden auch zuk\u00fcnftig ein kompetenter Partner f\u00fcr den Kreis sein, der den B\u00fcrgern wie gewohnt fachlich gute Beratung bieten kann\u201c, versicherte Vorstandsvorsitzender Rainer Gr\u00fcnewald. Landrat G\u00f6rig sprach von einer Verpflichtung des Kreises, zusammen mit anderen Geldgebern daf\u00fcr zu sorgen, dass gerade im Suchtbereich Beratungs- und Hilfeangebote vorgehalten werden und auch pr\u00e4ventiv gearbeitet wird. \u201eSelbst der Rechnungshof bewertet entsprechend eingesetzte Gelder nicht mehr nur als freiwillige Leistung\u201c, sagte G\u00f6rig mit Blick auf die anhaltend schwierige finanzielle Situation des Kreises.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Ein urspr\u00fcnglich geplanter Tr\u00e4gerwechsel bei der Jugend- und Drogenberatung ist vom Tisch. Dies machten die Verantwortlichen der Einrichtung, Rainer Gr\u00fcnewald, Dekan Stefan Klaffehn und Wolfgang Weiser in einem Gespr\u00e4ch mit Landrat Manfred G\u00f6rig im Kreishaus deutlich. Der Landrat begr\u00fc\u00dft die Fortf\u00fchrung der Tr\u00e4gerschaft. 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