{"id":101973,"date":"2012-09-17T00:12:18","date_gmt":"2012-09-17T00:12:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=101973"},"modified":"2012-09-17T07:25:02","modified_gmt":"2012-09-17T07:25:02","slug":"konzert-der-musikschule-der-stadt-fulda-die-blockflote-als-konzertinstrument","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=101973","title":{"rendered":"Konzert der Musikschule der Stadt Fulda: Die Blockfl\u00f6te als Konzertinstrument"},"content":{"rendered":"<p>Fulda (cp). \u201eVom Mittelalter bis zur Moderne\u201c war der Untertitel eines exquisiten Konzertes der St\u00e4dtischen Musikschule im Rokoko-Saal des Palais Altenstein. Bevor die f\u00fcr den Saal pr\u00e4destinierte Barockmusik erklang, wurden die Zuh\u00f6rer von den \u201eSpielleuten\u201c in das Treiben auf den Marktpl\u00e4tzen des 16. und 17. Jahrhunderts entf\u00fchrt. Holzbl\u00e4ser, Streicher, Gitarristen sowie neuerdings auch ein Perkussionist spielten in historischen Gew\u00e4ndern stilechte Tanz- und Unterhaltungsmusik aus der Zeit der Renaissance, welche keineswegs altbacken, sondern quicklebendig und ausgesprochen rhythmisch daherkam. Constanze Schneider setzte den St\u00fccken mit ihrem Gesang ein zus\u00e4tzliches Glanzlicht auf. Vorbereitet hatte die Gruppe deren Leiterin Heidrun Oswald.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Lebendig gestaltete Werke<\/strong><\/p>\n<p>Mittelalterliche Blockfl\u00f6tenkl\u00e4nge mit \u201eMixturen\u201c, das sind erste Urspr\u00fcnge der mehrstimmigen Musik, bot ein Quartett mit Benedikt Jahn, Helena W\u00e4chter, Johannes Steinhauser und Fl\u00f6tenlehrerin Christa Rahlf. Der eigene Klangcharakter der hier eingesetzten Renaissancefl\u00f6ten kam dem St\u00fcck dabei sehr zugute. Von seiner besten Seite zeigte sich der sieben- bis neunj\u00e4hrige Nachwuchs: Zum Teil sehr bekannte Irische Weisen spielten mit geradezu sprechender Artikulation und wundersch\u00f6ner Phrasierung Iris und Nina Martinovic, Mariam Greif und Valentina Hahner auf der Blockfl\u00f6te. Ihre Lehrerin Heidrun Oswald begleitete an der Gitarre.<\/p>\n<p>Modern und doch ganz subtil mit vielen Renaissance-Elementen versehen sind die Duos von Harald Genzmer, welche gut strukturiert von Helena W\u00e4chter und Johannes Steinhauser dargeboten wurden. Es folgten zwei typische barocke Sonaten von Jacques Christophe Naudet und Georg Friedrich H\u00e4ndel, einmal mit Marie-Isabell Akakpovi an der Violine und Benedikt Jahn an der Blockfl\u00f6te, einmal mit Ann-Kristin Kircher, ebenfalls an der Fl\u00f6te. Der Blick der Zuh\u00f6rer schweifte dabei sicher mehr als einmal \u00fcber die Stukkaturen an der Wand des Rokokosaales, wo ebendiese Instrumente verewigt sind. Die lebendig gestalteten Werke wurden von Sophia Mott am Cello und Christina Mackenrodt am Cembalo begleitet.<\/p>\n<p><strong>Barocke Lebenslust<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem frischen Konzertauftakt der Spielleute setzten die Akteure des Streichorchesters mit den sich abwechselnden Solisten Helena W\u00e4chter, Ann Kristin Kircher und Johannes Steinhauser schlie\u00dflich einen markanten Schlusspunkt. Unter der bew\u00e4hrten Leitung von Zoltan Udvardy kam in dem pr\u00e4chtigen Ambiente noch einmal die ganze F\u00fclle barocker Lebenslust zur Entfaltung. \u201eEin Programm mit so vielen Akteuren ist mit Profis gar nicht zu finanzieren. Was Ihr heute geboten habt, ist also im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar\u201c, dankte Musikschulleiter Christoph Stibor den Akteuren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (cp). \u201eVom Mittelalter bis zur Moderne\u201c war der Untertitel eines exquisiten Konzertes der St\u00e4dtischen Musikschule im Rokoko-Saal des Palais Altenstein. Bevor die f\u00fcr den Saal pr\u00e4destinierte Barockmusik erklang, wurden die Zuh\u00f6rer von den \u201eSpielleuten\u201c in das Treiben auf den Marktpl\u00e4tzen des 16. und 17. Jahrhunderts entf\u00fchrt. 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