{"id":100829,"date":"2012-08-11T00:17:14","date_gmt":"2012-08-11T00:17:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=100829"},"modified":"2012-08-10T19:48:37","modified_gmt":"2012-08-10T19:48:37","slug":"melanie-hojer-und-uwe-nebenfuhr-waren-als-judokampfer-erfolgreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=100829","title":{"rendered":"Melanie Hojer und Uwe Nebenf\u00fchr waren als Judok\u00e4mpfer erfolgreich"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/366-Judoka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-100830\" title=\"366-Judoka\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/366-Judoka-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/366-Judoka-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/366-Judoka.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Auf der Matte haben sie schon gegeneinander gek\u00e4mpft. Aber nur zu Trainingszwecken, wobei die Frage nach dem Sieger geschlechtsbedingt und wegen der unterschiedlichen Gewichtsklassen au\u00dfen vor bleiben soll. Melanie Hojer und Uwe Nebenf\u00fchr sind Judokars im Ruhestand. Bis vor einigen Jahren waren sie beim Judoclub Petersberg aktiv &#8211; und sportlich sehr erfolgreich (bis hin zu zahlreichen Meistertiteln und Eins\u00e4tzen in der zweiten Bundesliga).<\/p>\n<p>Foto: Leupold<!--more-->Eine weitere Gemeinsamkeit gibt es im beruflichen Bereich. Beide sind Mitarbeiter der Kreisverwaltung in Fulda, wenn auch an r\u00e4umlich getrennten Standorten. Der Schreibtisch von Melanie Hojer steht im Kreisjobcenter, dem fr\u00fcheren Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales, in der Robert-Kircher-Stra\u00dfe. Dort ist die Diplom-Verwaltungswirtin, die zun\u00e4chst von der Stadt Fulda in die damals neu gegr\u00fcndete Beh\u00f6rde abgeordnet war, seit 2005 als Leistungssachbearbeiterin t\u00e4tig. Hingegen befindet sich der Arbeitsplatz von Uwe Nebenf\u00fchr im Kreishaus in der W\u00f6rthstra\u00dfe, wo der Verwaltungsfachwirt als Sachbearbeiter bei der unteren Naturschutzbeh\u00f6rde des Landkreises besch\u00e4ftigt, aber h\u00e4ufig im Au\u00dfendienst unterwegs ist.<\/p>\n<p>Die 35-j\u00e4hrige Petersbergerin kam mit elf Jahren zum Judo und hat diesen Sport bis 2004 ausge\u00fcbt, als sie eine Verletzung und berufliche Gr\u00fcnden zum Aufh\u00f6ren zwangen. Obwohl die zweifache Mutter seither nicht mehr auf der Matte gestanden ist, sieht sie sich gelegentlich Wettk\u00e4mpfe vorzugsweise an ihrer alten Wirkungsst\u00e4tte sowie bei den \u201eleider viel zu seltenen\u201c Fernseh\u00fcbertragungen an und hegt leise Hoffnungen, dass die beiden Kinder irgendwann in ihre Fu\u00dfstapfen treten. Judo habe sie stets als Herausforderung gesehen, an die eigenen Grenzen zu gehen. Auch faszinierten sie die Vielf\u00e4ltigkeit und das Herkunftsland dieser Sportart. So ist es kein Wunder, dass zu ihren ferneren Reisezielen auch Japan z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Fast drei\u00dfig Jahre hat der in K\u00fcnzell beheimatete Uwe Nebenf\u00fchr leistungsm\u00e4\u00dfig Judo betrieben. Der 46-j\u00e4hrige beendete seine Karriere, als sich die sportliche Schw\u00e4chung der Petersberger M\u00e4nnermannschaft immer mehr abzuzeichnen begann. Den Verein wollte er aber nie wechseln, obwohl er Angebote aus der Ersten Bundesliga hatte. Als besonders positiv bleiben ihm der Teamgeist sowie die \u00fcberregionalen Wettk\u00e4mpfe und Kadertrainings in Erinnerung. Weniger sch\u00f6ne Erlebnisse verbindet er mit dem regelm\u00e4\u00dfige Abtrainieren bis zu seinem damaligen Kampfgewicht\u00c2\u00a0 (\u201eeinmal musste ich sogar \u00fcber sechs Kilo herunterhungern\u201c). Der verheiratete Familienvater h\u00e4lt sich heute durch regelm\u00e4\u00dfiges Krafttraining und Badminton fit.<\/p>\n<p>Im R\u00fcckblick stellen die beiden Mitarbeiter der Kreisverwaltung \u00fcbereinstimmend fest, dass zu einer Zeit aktiv gewesen seien, als der Judosport in der Region eine Hochphase erlebt habe. Heute halte der Zulauf in den Sch\u00fclerklassen zwar an &#8211; \u201eJudo ist die mitgliederst\u00e4rkste Kampfsportart\u201c -, immer weniger Jugendliche aber blieben dabei, so dass die besten Mannschaften inzwischen nur noch f\u00fcnftklassig k\u00e4mpften. Nachteilig wirke sich auch das geringe mediale Interesse trotz des enormen Trainingsaufwands aus. Uns wie lautetet das pers\u00f6nliches Fazit angesichts der vielen Medaillen im Erinnerungsschrank? Es gebe ein tiefes Gef\u00fchl der Befriedigung, wenn man es geschafft habe, auf der Matte seine Leistung abzurufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Auf der Matte haben sie schon gegeneinander gek\u00e4mpft. Aber nur zu Trainingszwecken, wobei die Frage nach dem Sieger geschlechtsbedingt und wegen der unterschiedlichen Gewichtsklassen au\u00dfen vor bleiben soll. Melanie Hojer und Uwe Nebenf\u00fchr sind Judokars im Ruhestand. Bis vor einigen Jahren waren sie beim Judoclub Petersberg aktiv &#8211; und sportlich sehr erfolgreich (bis hin &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,46],"tags":[],"class_list":["post-100829","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-sport"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100829","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=100829"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100829\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=100829"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=100829"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=100829"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}