{"id":100775,"date":"2012-08-09T00:11:50","date_gmt":"2012-08-09T00:11:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=100775"},"modified":"2012-08-08T11:42:33","modified_gmt":"2012-08-08T11:42:33","slug":"untere-jagdbehorde-legt-jahresergebnis-vor-schwarzwildstrecke-halbiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=100775","title":{"rendered":"Untere Jagdbeh\u00f6rde legt Jahresergebnis vor &#8211; Schwarzwildstrecke halbiert"},"content":{"rendered":"<p>Landkreis Fulda. Nach Auswertung aller Reviermeldungen f\u00fcr das vergangene Jagdjahres 2011\/20 12 gestaltet\u00c2\u00a0 sich die Bilanz beim Rehwild so, dass 4565 St\u00fcck zur Strecke kamen. Wie Manfred Wiegel von der unteren Jagdbeh\u00f6rde des Landkreises Fulda mitteilt, bedeutet dies im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Jagdjahren einen leichten R\u00fcckgang.<!--more--><\/p>\n<p>Bedauerlicherweise war der Fallwildanteil von im Stra\u00dfenverkehr get\u00f6teten Tieren mit rund 750 St\u00fcck wiederum relativ hoch. Manfred Wiegel weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Fahrzeugf\u00fchrer einen Wildunfall unverz\u00fcglich dem Jagdaus\u00fcbungsberechtigten, der n\u00e4chsten Polizeidienststelle oder der n\u00e4chsten Forstdienststelle anzuzeigen h\u00e4tten. Dies gelte insbesondere dann, wenn ein St\u00fcck Rot-, Reh- oder Schwarzwild verletzt oder get\u00f6tet werde. Auf keinen Fall sollten sie dem verletzten Tier folgen, und sie d\u00fcrfen es sich nicht aneignen.<\/p>\n<p>Die der unteren Jagdbeh\u00f6rde gemeldete Jagdstrecke beim Rotwild bel\u00e4uft sich auf 139 St\u00fcck, wovon sechs Tiere durch Verkehrsunf\u00e4lle get\u00f6tet wurden. Damit konnte das festgesetzte Soll bei einem ausgewogenen Geschlechterverh\u00e4ltnis erneut erreicht werden, wobei die einger\u00e4umte \u00dcberschreitungsm\u00f6glichkeit teilweise in Anspruch genommen wurde. Beim Schwarzwild schwankt die Absch\u00fcsse von Jahr zu Jahr enorm. Dies hat sich auch im vergangenen Jagdjahr gezeigt, als die Strecke gegen\u00fcber dem Vorjahr mit 1350 St\u00fcck fast punktgenau halbiert wurde.<\/p>\n<p>Die erneut gute Eicheln- und Bucheckernmast habe, so Wiegel, die Schwarzwildjagd wiederum erschwert, da sich die Wildschweine bekannterma\u00dfen dann weniger bewegungsaktiv zeigten. Die Reduzierung der gemeldeten Wildsch\u00e4den um rund ein Drittel gegen\u00fcber dem vorj\u00e4hrigen Rekordergebnis sei m\u00f6glicherweise ein Indiz hierf\u00fcr. Nach Einsch\u00e4tzung von Manfred Wiegel ist auch weiterhin eine intensive Wildschweinjagd erforderlich, wobei auf eine sinnvolle Kombination von gro\u00dfr\u00e4umigen Bewegungsjagden und Einzeljagd abgestellt werden sollte.<\/p>\n<p>Wie beim Schwarzwild gibt es auch bei den \u00fcbrigen Wildarten keine Abschusspl\u00e4ne. Die wesentlichen Strecken beziffert Manfred Wiegel auf 661 Hasen, 2288 F\u00fcchse, 89 Stein- und Baummarder, 220 Dachse, 385 Waschb\u00e4ren, 277 Ringeltauben, 734 Stockenten, 1366 Rabenkr\u00e4hen und 443 Elstern. Der Fallwildanteil war aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden auch hier mit bis zu 30 Prozent der jeweiligen Strecke hoch. Nennenswert im Vergleich zu den Vorjahreszahlen ist ein R\u00fcckgang um jeweils rund 35 Prozent bei der Fuchs- und der Waschb\u00e4renstrecke.<\/p>\n<p>Aufgrund der Klagen vieler Jagdaus\u00fcbungsberechtigter weist Manfred Wiegel darauf hin, dass es nach geltendem Recht verboten sei, Hunde und Katzen unbeaufsichtigt laufen zu lassen. \u201eIch bin mir zwar bewusst, dass in Hessen Hunde in der freien Natur im Regelfall nicht angeleint werden m\u00fcssen, aber durch das Anleinen l\u00e4sst sich vermeiden, dass beispielsweise ein St\u00fcck Wild von wildernden Hunden gerissen wird, Jungtiere und Boden br\u00fctende Vogelarten gef\u00e4hrdet werden oder aber ein gehetztes St\u00fcck Wild einen schweren Verkehrsunfall verursacht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Landkreis Fulda. 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