{"id":100576,"date":"2012-08-01T00:12:57","date_gmt":"2012-08-01T00:12:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=100576"},"modified":"2012-07-31T15:27:36","modified_gmt":"2012-07-31T15:27:36","slug":"mareike-krenzer-hat-als-sportschutzin-eine-ruhige-hand-21-jahrige-tannerin-geht-mit-luftgewehr-auf-punktejagd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=100576","title":{"rendered":"Mareike Krenzer hat als Sportsch\u00fctzin eine ruhige Hand &#8211; 21-j\u00e4hrige Tannerin geht mit Luftgewehr auf Punktejagd"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC_16311.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-100578\" title=\"DSC_1631\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC_16311-265x399.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC_16311-265x399.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC_16311-398x600.jpg 398w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/DSC_16311.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda\/Tann. \u201eBeim Schie\u00dfen finde ich Ruhe und kann wunderbar abschalten!\u201c F\u00fcr Mareike Krenzer bedeutet der Griff zum Luftgewehr Entspannung pur. Dabei geht bei der olympischen Schie\u00dfsportart ohne h\u00f6chste Konzentration und einen ruhigen Atem \u00fcberthaupt nichts. \u201eAuf gute Augen kommt es gar nicht so genau an, ich trage selbst eine Brille\u201c, lacht die Mitarbeiterin im Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt der Kreisverwaltung.<\/p>\n<p>Aus einer Entfernung von zehn Metern muss die Sch\u00fctzin des Sch\u00fctzenvereins N\u00fcsterrasen eine Schie\u00dfscheibe treffen, deren Mitte, die \u201e10\u201c, einen Durchmesser von gerade mal 0,5 Millimeter hat.. Die maximale Ausbeute bei einem Wettkampf betr\u00e4gt 400 Ringe. Im vergangenen Jahr konnte die 21-J\u00e4hrige ihre pers\u00f6nliche Bestleistung mit 378 Ringen aufstellen.<!--more--><\/p>\n<p>Zurzeit ist die Tannerin f\u00fcr die zweite Mannschaft in der Kreisklasse im Einsatz. Zwischen September und M\u00e4rz nimmt sie mit ihren drei Mannschaftskameraden an der Meisterschaft in der Region Altkreis H\u00fcnfeld bis nach Bad Hersfeld teil. Dabei hat jeder Sportler pro Wettkampf 40 Schuss. Das bedeutet 400 Mal volle Konzentration. \u201eBeim Training versuche ich, ganz bewusst Kleinigkeiten und Details zu verbessern\u201c, erkl\u00e4rt Mareike Krenzer. Da werde etwa am Stand oder am Abzug gefeilt \u2013 Puzzleteile, die dazu beitragen sollen, die Gesamtleistung zu optimieren. \u201e380 Ringe in einem Wettkampf sind mein Ziel\u201c, nennt sie ihre pers\u00f6nliche Vorgabe.<\/p>\n<p>In den Schie\u00dfsport ist die junge Frau \u201equasi reingewachsen\u201c, das habe sich automatisch so ergeben. Ihre Eltern h\u00e4tten sie als Kind schon immer mit in den Sch\u00fctzenverein genommen, und mit zw\u00f6lf Jahren durfte die Tannerin dann erstmals selbst zum Luftgewehr greifen. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden d\u00fcrfen die Nachwuchssch\u00fctzen zun\u00e4chst nur unter Aufsicht der Jugendtrainer oder der Eltern schie\u00dfen, erst ab dem Erreichen der Vollj\u00e4hrigkeit k\u00f6nnen sie ihren Sport in Eigenregie aus\u00fcben. Der Besitz eines Luftgewehrs sei erlaubnisfrei, ein Waffenschein werde nicht ben\u00f6tigt, erkl\u00e4rt Mareike Krenzer.<\/p>\n<p>Neben der reinen sportlichen Ert\u00fcchtigung liebt sie besonders das Miteinander in ihrem Verein. \u201eDie Sch\u00fctzen sind wie eine gro\u00dfe Familie\u201c, schw\u00e4rmt die 21-J\u00e4hrige. H\u00f6hepunkt im Jahr sei das traditionelle Sch\u00fctzenfest, ansonsten bestehe die M\u00f6glichkeit, im Sch\u00fctzenhaus Geburtstage zu feiern, ebenso treffe man sich hier zum gemeinsamen Essen oder \u00fcbernehme Dienste zwecks Bewirtung.<\/p>\n<p>Generell sehe es derzeit beim Nachwuchs im Schie\u00dfsport nicht besonders rosig aus. Der Hauptgrund daf\u00fcr ist plausibel: \u201eMit zw\u00f6lf, wenn man erstmals schie\u00dfen darf, haben sich die meisten Jugendlichen schon ein anderes Hobby gesucht\u201c, so Krenzer. Gl\u00fccklicherweise sehe die Situation im Sch\u00fctzenverein N\u00fcsterrasen noch ganz positiv aus.<\/p>\n<p>In ihrer Freizeit greift die Mitarbeiterin der Kreisverwaltung nicht nur gerne zum Luftgewehr, sondern auch zu einem guten Buch. Au\u00dferdem ist sie leidenschaftliche Kirmes-G\u00e4ngerin. In den vergangenen Jahren habe sie hier regelm\u00e4\u00dfig mitgetanzt. Ab September hei\u00dft es f\u00fcr Mareike Krenzer wieder, den Atem zu kontrollieren und sich perfekt zu konzentrieren: Dann startet sie in eine neue Saison. Als Frau will sie nat\u00fcrlich nur eins: m\u00f6glichst viele Ringe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda\/Tann. \u201eBeim Schie\u00dfen finde ich Ruhe und kann wunderbar abschalten!\u201c F\u00fcr Mareike Krenzer bedeutet der Griff zum Luftgewehr Entspannung pur. 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