{"id":10055,"date":"2008-06-24T00:38:29","date_gmt":"2008-06-23T22:38:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=10055"},"modified":"2008-06-23T23:37:15","modified_gmt":"2008-06-23T21:37:15","slug":"spielplatzkompass-gibt-uebersicht-ueber-spielplaetze-in-der-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=10055","title":{"rendered":"Spielplatzkompass gibt \u00dcbersicht \u00fcber Spielpl\u00e4tze in der Innenstadt"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/piratenparty_26_04_2008_1.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-10076\" title=\"piratenparty_26_04_2008_1\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/piratenparty_26_04_2008_1-128x85.jpg\" alt=\"\" hspace=\"5\" width=\"128\" height=\"85\" align=\"left\" \/><\/a><strong>Fulda.<\/strong> Der Name ist gleichsam Programm: Mit dem Spielplatzkompass haben die Fach\u00e4mter der Stadt eine \u00dcbersicht \u00fcber die Spiel- und Lebensr\u00e4ume von Kindern in der Fuldaer Innenstadt zusammengestellt. Doch das Papier dient nicht nur dem Zweck zusammenzutragen, sondern auch Empfehlungen zu geben, wo noch mehr f\u00fcr Kinder und Jugendliche getan oder was verbessert werden kann.<!--more--><\/p>\n<p>Nach den Beratungen in den Gremien und positiver Resonanz auf den Spielplatzkompass haben Fuldas Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller sowie B\u00fcrgermeister Dr. Wolfgang Dippel in seiner Funktion als Sozialdezernent der Stadt den Spielplatzkompass der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt. Wichtigstes Ergebnis der Studie: Die Fuldaer Innenstadt kann bei Spielpl\u00e4tzen in weiten Teilen dank der Landesgartenschau von 1994 mit einer relativ guten Ausgangslage aufwarten, die nur punktuelle Nachbesserungen notwendig macht.<\/p>\n<p>Anders sieht es dagegen im s\u00fcd\u00f6stlichen Bereich der in vier Zonen unterteilten Innenstadt aus. Vor allem im Bereich des Osthessencenters leben sehr viele Kinder und Jugendliche, f\u00fcr die es keine Aufenthaltsm\u00f6glichkeiten gibt. \u201eAn diesem Punkt sehen wir einen Handlungsbedarf\u201c, wie M\u00f6ller bei der Pr\u00e4sentation des Spielplatzkompasses betont.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p>Sowohl Fuldas OB als auch B\u00fcrgermeister Dippel m\u00f6chten die \u00dcberlegungen des Papiers aufgreifen und neue Spiel- und Lebensr\u00e4ume er\u00f6ffnen, wo dies m\u00f6glich ist. Der Spielplatzkompass regt u.a. an, freie Brachen im Umfeld des ehemaligen Kornhauses zu nutzen oder die Anliegen der Kinder- und Jugendlichen im Zuge der Neugestaltung des Universit\u00e4tsplatzes einflie\u00dfen zu lassen.<\/p>\n<p>Vor allem aber geht es den Experten aus den Fach\u00e4mtern darum, im Rahmen der M\u00f6glichkeiten die Entwicklung eines privaten Spielbereichs am Osthessencenter zu beeinflussen oder innerhalb der Verwaltung darauf hinzuwirken, dass einzelne Stra\u00dfen im Quartier zu Spielstra\u00dfen mit Aufenthaltsqualit\u00e4t f\u00fcr die nachwachsende Generation umgestaltet werden.<\/p>\n<p><strong>Tourismus und Handel<\/strong><\/p>\n<p>Der Spielplatzkompass ber\u00fccksichtigt nicht nur die Interessen der Wohnbev\u00f6lkerung in der Innenstadt, sondern nimmt gezielt auch den Bedarf von G\u00e4sten der Stadt in den Blick. Egal, ob Sie sich als Touristen in der Domstadt aufhalten oder zum Einkaufen mit den Kindern in die Stadt gefahren sind, wie der OB erl\u00e4utert. Deshalb laufen auch \u00dcberlegungen, die Aufenthaltsqualit\u00e4t der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone durch Spielpunkte zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Bei dieser Thematik m\u00f6chte die Stadt die Gesch\u00e4ftsinhaber mit einbinden und f\u00fcr Familienfreundlichkeit werben. Ziel ist es nach Worten M\u00f6llers und Dippels, gemeinsam mit dem Einzelhandel Spielpunkte \u201emit Aufforderungscharakter in der Innenstadt entstehen zu lassen, die zugleich zu einer Identifikation beitragen\u201c. Diese Spielpunkte k\u00f6nnen nach Ansicht beider Dezernenten in Zusammenarbeit von \u00f6ffentlicher Hand und privaten Unternehmen umgesetzt werden. Ein erstes Modellvorhaben ist derzeit am Bonifatiusplatz in Planung.<\/p>\n<p><strong>Herausforderung<\/strong><\/p>\n<p>Die Situation im Bereich der Spielpl\u00e4tze in der Innenstadt stellt f\u00fcr die Stadt, so das Ergebnis des Spielplatzkompasses, eine besondere Herausforderung dar. Durch Ortsbegehungen und Stadtteilerkundungen mit Kindern haben sich die Fachleute aus dem Gr\u00fcnfl\u00e4chen-, Umwelt- und Friedhofsamt, dem Stadtplanungsamt, dem Geb\u00e4udemanagement sowie dem Amt f\u00fcr Jugend und Familie eine gute \u00dcbersicht verschafft.<\/p>\n<p>Insgesamt 7 \u00f6ffentliche sowie 3 private Spielpl\u00e4tze mit einer Nutzfl\u00e4che von mehr als 6.500 Quadratmetern stehen in der unmittelbaren Innenstadt rund 1900 Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 \u2013 17 Jahren zur Verf\u00fcgung. Aufgrund der Bev\u00f6lkerungsstruktur und der jeweils individuellen Situation in den einzelnen Quartieren ist ein weiterer Bedarf an Spielraum erforderlich.<\/p>\n<p>Wie Fuldas Oberb\u00fcrgermeister betonte, habe die Verwaltungsspitze durch die Arbeit der beteiligten \u00c4mter eine wertvolle Hilfe zur Beurteilung der gegenw\u00e4rtigen Situation in der Stadt erhalten. \u201eDer Spielplatzkompass hat uns in einer bisher nie dagewesenen Tiefe demographische und soziale Strukturen in der Verbindung mit wertvollen Handlungsempfehlungen aufgezeigt.\u201c (mb)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Der Name ist gleichsam Programm: Mit dem Spielplatzkompass haben die Fach\u00e4mter der Stadt eine \u00dcbersicht \u00fcber die Spiel- und Lebensr\u00e4ume von Kindern in der Fuldaer Innenstadt zusammengestellt. 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