{"id":100320,"date":"2012-07-17T00:13:29","date_gmt":"2012-07-17T00:13:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=100320"},"modified":"2012-07-17T07:27:41","modified_gmt":"2012-07-17T07:27:41","slug":"von-der-schule-ins-echte-leben-praktikum-beim-biospharenreservat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=100320","title":{"rendered":"Von der Schule ins \u201eechte Leben\u201c: Praktikum beim Biosph\u00e4renreservat"},"content":{"rendered":"<p><strong><\/strong>Rh\u00f6n. Die Zeit zwischen Schulabschluss und Studienbeginn soll nicht ungenutzt verstreichen: In einem vierw\u00f6chigen Praktikum erhielt die Abiturientin Paulina M\u00fcller Einblick in die breit gef\u00e4cherte Arbeit des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n. Geweckt wurde das Interesse am Biosph\u00e4renreservat in der Geowissenschaften-AG von Herrn B\u00f6ttcher am Domgymnasium in Fulda. Diese kooperiert seit 2008 mit dem Biosph\u00e4renreservat, um verschiedene Projekte zu erarbeiten. <!--more--><\/p>\n<p>Zuletzt nahmen die Sch\u00fcler mit einem in zwei Jahren erarbeiteten Beitrag zur Kernzonenerweiterung am BundesUmweltWettbewerb 2010\/11 (BUW) des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung teil und gewannen damit einen mit 500\u00e2\u201a\u00ac dotierten Sonderpreis der Heinz-Sielmann-Stiftung. Um den interdisziplin\u00e4ren Ansatz darzulegen, den die Kernzonenproblematik erforderte, stellten sie ihr Projekt sogar in einer einst\u00fcndigen Pr\u00e4sentation im Institut f\u00fcr Humangeographie der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt vor.<\/p>\n<p>Paulina M\u00fcller, die nach f\u00fcnf Jahren Mitgliedschaft in der AG jetzt im Sommer 2012 ihr Abitur bestanden hat, ist dem Thema verfallen: Ab Oktober will sie Geowissenschaften studieren und danach gerne im Bereich Umweltschutz arbeiten. Ein l\u00e4ngeres Praktikum beim Biosph\u00e4renreservat war somit ein logischer Schritt, um die Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn sinnvoll zu nutzen und einen tieferen Einblick in die facettenreiche Arbeit der Verwaltungsstelle auf der Wasserkuppe zu erhalten. Die Erfahrungen, die sie in den vier Wochen machte, waren in der Tat vielf\u00e4ltig:<\/p>\n<p>Im Themenschwerpunkt Umweltbildung nahm sie an einem Besuch bei den Bildungsbeauftragten der Bayerischen Verwaltungsstelle teil, bei dem es sogar Biber zu beobachten gab, und half den Rangern bei der F\u00fchrung von Schulklassen.<\/p>\n<p>Ebenso konnte sie bei der Arbeit in der Verwaltung erfahren, wie Projekte auf den Weg gebracht werden, sowohl in der Regionalentwicklung als auch im Umweltschutz und aus erster Hand Umweltpolitik auf der regionalen Ebene erleben.<\/p>\n<p>Aber auch praktisch gab es viel zu tun: Den Umbau der Ausstellung im Infozentrum auf der Wasserkuppe, das Verfassen von Pressemeldungen, die Inspektion des Lupinenbefalls zum Beispiel auf der Wasserkuppe und die Kartierung einer Kernzone.<\/p>\n<p>\u201eHier lernst du was f\u00fcrs Leben\u201c \u2013 Tats\u00e4chlich kann es keinen Zweifel geben, dass der breite Ansatz, der einzigartig f\u00fcr die Modellregionen der Biosph\u00e4renreservate ist, auf ebenso einzigartige Weise die komplexen Zusammenh\u00e4nge zwischen Natur, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigt. \u201eEs war unglaublich spannend, zu sehen, wie alles zusammenh\u00e4ngt und wie schwierig es ist, einen befriedigenden Kompromiss zwischen diesen drei Bereichen zu finden\u201c berichtet Paulina M\u00fcller. Ein Praktikum, das sich gelohnt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. Die Zeit zwischen Schulabschluss und Studienbeginn soll nicht ungenutzt verstreichen: In einem vierw\u00f6chigen Praktikum erhielt die Abiturientin Paulina M\u00fcller Einblick in die breit gef\u00e4cherte Arbeit des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n. Geweckt wurde das Interesse am Biosph\u00e4renreservat in der Geowissenschaften-AG von Herrn B\u00f6ttcher am Domgymnasium in Fulda. 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