{"id":100305,"date":"2012-07-16T08:12:22","date_gmt":"2012-07-16T08:12:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=100305"},"modified":"2012-07-16T08:12:22","modified_gmt":"2012-07-16T08:12:22","slug":"maler-und-lackiernachwuchs-mit-ausgezeichneten-berufschancen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=100305","title":{"rendered":"Maler- und Lackiernachwuchs mit ausgezeichneten Berufschancen"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Pressebild-Freisprechung-Maler.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-100306\" title=\"Pressebild Freisprechung Maler\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Pressebild-Freisprechung-Maler-265x198.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Pressebild-Freisprechung-Maler-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Pressebild-Freisprechung-Maler.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>\u201eNicht jeder kann Meister werden, aber jeder sollte sein Leben meistern\u201c. Mit diesem Wortspiel begr\u00fc\u00dfte Obermeister Ralf Gutperl die 29 Nachwuchsgesellen der Maler- und Lackiererinnung Fulda-H\u00fcnfeld. Die Innung hatte zur Freisprechungsfeier in das Deutsche Feuerwehrmuseum eingeladen. Gutperl ging in seiner Rede auf die guten beruflichen Aussichten \u00c2\u00a0ein. In Deutschland sei die Jugendarbeitslosigkeit \u2013 im Gegensatz zu den meisten anderen L\u00e4ndern \u2013 sehr gering. Das l\u00e4ge an der guten und gr\u00fcndlichen Ausbildung im Dualen System und dem guten Zusammenspiel von Ausbildungsbetrieben und Berufsschule. <!--more--><\/p>\n<p>Der Beruf des Maler- und Lackierers sei zudem ein Handwerk, das Lust und Laune auf ein farbiges Leben mache und sehr viel Kreativit\u00e4t und gestalterisches Geschick erfordere. Den jungen Leuten empfahl Gutperl, im Leben den eigenen Weg zu suchen und zu gehen und nicht den Weg eines anderen. Denn das pers\u00f6nliche Gl\u00fcck w\u00fcrde nicht davon abh\u00e4ngen, was man nicht bek\u00e4me, sondern davon, dass man das nutzen w\u00fcrde, was man h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Gl\u00fcckw\u00fcnsche der Kreishandwerkerschaft zur bestandenen Gesellenpr\u00fcfung \u00fcberbrachte Dr. Herbert B\u00fcttner. Er verwies \u00c2\u00a0auf den wachsenden Fachkr\u00e4ftemangel im Handwerk, der sich in den n\u00e4chsten Jahren weiter versch\u00e4rfen w\u00fcrde. In diesem Jahr w\u00fcrde jeder achte Ausbildungsplatz in Deutschland unbesetzt bleiben. Gleichzeitig w\u00fcrden in den n\u00e4chsten Jahren Millionen an Erwerbst\u00e4tigen in Deutschland aus dem Berufsleben altersbedingt ausscheiden ohne dass es daf\u00fcr Ersatz g\u00e4be.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Nachwuchs im Handwerk, so B\u00fcttner, erg\u00e4ben sich daraus exzellente berufliche Perspektiven, die man nutzen sollte. Die jungen Leute sollten sich nicht von jenen falschen Propheten ins Boxhorn jagen lassen, die Abitur und Hochschulabschluss m\u00f6glichst f\u00fcr jeden propagierten. Die Verdienstchancen f\u00fcr einen Meister w\u00e4ren deutlich besser als die eines durchschnittlichen Hochschulabsolventen. Au\u00dferdem sei der Meisterbrief inzwischen der Allgemeinen Hochschulreife gleichgesetzt. Wer also unbedingt studieren wolle, k\u00f6nne dies auch noch nach einer handwerklichen Ausbildung tun.<\/p>\n<p>Fachlehrer Gregor Botzet \u00fcberbrachte die Gr\u00fc\u00dfe und Gl\u00fcckw\u00fcnsche der Ferdinand-Braun-Schule. Die Maler und Lackierer h\u00e4tten ihr Trainingscamp an drei verschiedenen Orten absolviert, n\u00e4mlich im Betrieb, in der Schule und in den \u00fcberbetrieblichen Lehrg\u00e4ngen. Dieses System funktioniere, alle Beteiligten h\u00e4tten ausgezeichnete Arbeit geleistet. Ein Indiz daf\u00fcr sei auch die extrem niedrige Abbrecherquote in Fulda. Mit ein bis zwei Aussteigern pro Jahr sei man weit entfernt von Zust\u00e4nden wie z.B. im Rhein-Main-Gebiet, wo teilweise bis zu 60% eines Jahrganges ihre Ausbildung vorzeitig beenden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Ausgezeichnet als innungsbeste Pr\u00fcflinge wurden f\u00fcr die Maler \u00c2\u00a0Jennifer Kreis aus dem Ausbildungsbetrieb He\u00dfler + Kraft in Schlitz sowie f\u00fcr die Fahrzeuglackierer Sven Matschke\u00c2\u00a0 aus dem Ausbildungsbetrieb Automarkt Heger in Dipperz.<\/p>\n<p>BU:<\/p>\n<p>Von l.: Ralf Gutperl, Sven Matschke, Stefan Heger, Jennifer Kreis, Swen He\u00dfler, Gregor Botzet, Fachleherer Bj\u00f6rn M\u00fcller<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. \u201eNicht jeder kann Meister werden, aber jeder sollte sein Leben meistern\u201c. Mit diesem Wortspiel begr\u00fc\u00dfte Obermeister Ralf Gutperl die 29 Nachwuchsgesellen der Maler- und Lackiererinnung Fulda-H\u00fcnfeld. 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