{"id":100152,"date":"2012-07-07T00:11:33","date_gmt":"2012-07-07T00:11:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=100152"},"modified":"2012-07-06T19:05:57","modified_gmt":"2012-07-06T19:05:57","slug":"versorgung-von-palliativpatienten-nun-auch-auserhalb-der-geschaftszeiten-von-apotheken-in-hessen-moglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=100152","title":{"rendered":"Versorgung von Palliativpatienten nun auch au\u00dferhalb der Gesch\u00e4ftszeiten von Apotheken in Hessen m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden. Hessen stellt die Versorgung f\u00fcr Palliativpatienten im h\u00e4uslichen Umfeld sicher. \u201eDas Land Hessen hat mit den hessischen Apothekenverb\u00e4nden eine Vereinbarung geschlossen, durch die eine ausreichende Bevorratung von Arzneimitteln zur Behandlung von Palliativpatienten sichergestellt wird\u201c, erkl\u00e4rte der Hessische Sozialminister Stefan Gr\u00fcttner heute in Wiesbaden. Dringend ben\u00f6tigte Arzneimittel, wie Beruhigungsmittel und starke Schmerzmittel aber auch Arzneien gegen \u00dcbelkeit und Erbrechen, k\u00f6nnten nun auch au\u00dferhalb der Gesch\u00e4ftszeiten der Apotheken \u2013 in der jeweiligen Notfallapotheke \u2013 f\u00fcr die Patientinnen und Patienten vorgehalten werden. \u201eMir ist es wichtig, dass wir den Menschen, die an einer schweren oder unheilbaren Krankheit leiden die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnen, in ihrem h\u00e4uslichen Umfeld und bei ihrer Familie versorgt zu werden\u201c, betonte Sozialminister Gr\u00fcttner.<!--more--><br \/>\nDie Liste der in der Vereinbarung angegebenen Arzneimittel gebe exakt Wirkstoffe und Dosierungen vor. So k\u00f6nne sichergestellt werden, unterstrich Gr\u00fcttner, dass alle \u00c4rztinnen und \u00c4rzte dar\u00fcber informiert sind, welche Arzneimittel mit welcher Dosierung in den Notfalldepots der hessischen Apotheken vorhanden sind. Der Sozialminister betonte: \u201eMit der Vereinbarung \u00fcber die Notfalldepots leisten das Land und die hessischen Apotheken einen wichtigen Beitrag zur guten und schnellen Versorgung von schwer kranken Patientinnen und Patienten.\u201c<br \/>\n\u201eIm Interesse der schwerkranken Patientinnen und Patienten ist die Regelung zu begr\u00fc\u00dfen. So kann der Arzt oder die \u00c4rztin jederzeit durch einen Anruf mit dem Apotheker oder der Apothekerin kl\u00e4ren, welches Medikament am Besten geeignet ist und kann dieses verordnen\u201c, stellte die Pr\u00e4sidentin der Landesapothekerkammer Hessen, Erika Fink, fest.<\/p>\n<p>\u201eDiese Vereinbarung ist f\u00fcr alle Beteiligten ein richtiger Schritt. Hiervon profitieren zuallererst die schwerstkranken Patientinnen und Patienten, denen schnell und unb\u00fcrokratisch die notwendigen Mittel zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnen. Die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte k\u00f6nnen sich darauf einstellen, welche Arzneimittel in den Apotheken vorgehalten werden. Wir Apothekerinnen und Apotheker haben damit Planungssicherheit und wissen, welche Medikamente aus diesem Bereich im Notdienst gefragt sind\u201c, so kommentierte der Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes, Peter Homann, anl\u00e4sslich der Unterzeichnung der Vereinbarung.<\/p>\n<p>Hessen hatte sich bereits im Bundesratsverfahren zur neuen Apothekenbetriebsordnung daf\u00fcr eingesetzt, dass die Notfallbevorratung hier Eingang fand. Seit dem 12. Juni 2012 ist durch diese Verordnung jede Apotheke verpflichtet, Bet\u00e4ubungsmittel, die zur Notfallversorgung von Palliativpatientinnen und -patienten notwendig sind, vorzuhalten beziehungsweise in K\u00fcrze beschaffen zu k\u00f6nnen. \u201eDie Hessische Vereinbarung zwischen dem Land und den Apothekenverb\u00e4nden konkretisiert diese Regelung und geht sogar noch dar\u00fcber hinaus. So erm\u00f6glichen wir eine gute Palliativversorgung in Hessen\u201c, unterstrich Sozialminister Gr\u00fcttner abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wiesbaden. Hessen stellt die Versorgung f\u00fcr Palliativpatienten im h\u00e4uslichen Umfeld sicher. \u201eDas Land Hessen hat mit den hessischen Apothekenverb\u00e4nden eine Vereinbarung geschlossen, durch die eine ausreichende Bevorratung von Arzneimitteln zur Behandlung von Palliativpatienten sichergestellt wird\u201c, erkl\u00e4rte der Hessische Sozialminister Stefan Gr\u00fcttner heute in Wiesbaden. 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