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„Investitionen in den Kreisstraßenbau sind gut angelegtes Geld“

Petersberg-Götzenhof. Bei der Übergabe der Ortsdurchfahrt Götzenhof hat Landrat Bernd Woide das Bestreben des Landkreises Fulda unterstrichen, den baulichen Zustand der Kreisstraßen auch weiterhin auf einem zukunftsträchtigen Niveau zu halten, so dass sie ihre Funktion im regionalen Verkehr in vollem Umfang wahrnehmen könnten. „Investitionen in den Kreisstraßenbau sind gut angelegtes Geld“, betonte Woide, der sich optimistisch zeigte, dass der Landkreis bei der Förderung nach dem Gemeindewegefinanzierungsgesetz mit zusätzlichen Maßnahmen zum Zuge kommen könnte.

Die Ortsdurchfahrt Götzenhof ist Teil der Kreisstraße 1, die auf einer Länge von 800 Meter von der DB-Unterführung bis zum Einmündungsbereich der Kreisstraße 7 ausgebaut wurde. Die Maßnahme war notwendig geworden, weil sich in der Fahrbahndecke deutliche Setzungen und Unebenheiten in Längs- und Querrichtung sowie viele Risse gezeigt hatten. Die K 1 weist jetzt eine einheitliche Breite von sechs Meter einschließlich beidseitiger Entwässerungsrinnen auf. Links befindet sich ein kombinierter Geh- und Radweg von drei Meter Breite und  rechts ein Gehweg in einer Breite von 1,50 bis 1,80 Meter. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 1,067 Millionen Euro, wovon 640.600 Euro das Land und 559.400 Euro der Kreis übernimmt.

Nach Aussage des Petersberger Bürgermeisters Karl-Josef Schwiddessen sei der Ausbau der Ortsdurchfahrt Götzenhof ein lang gehegter Wunsch gewesen. Sein Dank galt dem Land Hessen und dem Landkreis Fulda, dass sie trotz angespannter Haushaltslage die notwendigen Mittel bereit gestellt hätten, dem Amt für Straßenbau und Verkehrswesen in Fulda für die zügige und unbürokratische Abwicklung der Maßnahme sowie den Anlieger für Geduld und Verständnis während der mehrmonatigen Bauarbeiten. Heute könnten sich alle Beteiligten über ein gelungenes Werk freuen. Schwiddessen äußerte die Hoffnung, dass spätestens im Jahr 2012 mit Untergötzenhof die letzte Ortsdurchfahrt in der Gemeinde Petersberg ausgebaut werde.

Leitender Baudirektor Ulrich Hansel vom Amt für Straßenbau und Verkehrwesen betonte, dass man sich bemüht habe, den hohen Erwartungen an den Ausbau der Ortsdurchfahrt gerecht zu werden. Wünsche und Anregungen von Seiten der Anlieger sei nach Möglichkeit entsprochen worden. Hansel dankte für die Bereitschaft zum Ausbau zahlreicher Hofeinfahrten, die Götzenhof noch schöner gemacht hätten. Auch auf die Belange der Fußgänger und Radfahrer sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Naturschutzes habe man Rücksicht genommen. Bei keiner Baumaßnahme sei man jedoch vor Überraschungen gefeit. So musste in Götzenhof eine nicht mehr scharfe Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entsorgt werden.

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