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Dr. Arnold (CDU): „Das Kreuz kennzeichnet unsere durch christliche Werte geprägte Gesellschaft.“

Fulda. „Das Kreuz ist Symbol der kulturellen Prägung und der christlichen Tradition Deutschlands“, betonte der Kreisvorsitzende der CDU – Fulda und Landtagsabgeordnete Dr. Walter Arnold, „dies schließt ausdrücklich die Toleranz gegenüber anderen Religionen ein.“ Entschieden sprach er sich damit gegen die Forderung der neuen Sozialministerin in Niedersachsen, Aygül Özkan, aus, Kreuze aus Schulen zu entfernen. „Kreuze in öffentlichen Räumen, wie z.B. Schulen, sind Ausdruck unserer jahrhundertealten christlichen Tradition und unseres Werteverständnisses hier in Deutschland.“ Die neue niedersächsische Sozialministerin hatte am vergangenen Wochenende in einem Interview gesagt, dass „christliche Symbole nicht in staatliche Schulen gehören. Die Schule sollte ein neutraler Ort sein.“ Ihr Argument der weltanschaulichen Neutralität des Staates überzeugt den CDU – Politiker nicht. „Wir müssen entschieden dafür sorgen, dass eine historische und kulturelle Neutralisierung unserer Gesellschaft, egal von welcher Seite verhindert wird. Wir dürfen unsere Identität nicht in Frage stellen. Das heißt im Klartext: Es gibt entschieden eine christliche Prägung unseres Staates!“ und verweist auf die Präambel des Grundgesetzes, in der es heißt: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.“

Nach Ansicht Dr. Arnolds steht das Kreuz als Symbol in dieser Tradition und verkörpert diese Werte. „Das Kreuz erinnert und mahnt an die christlichen Werte. Diese beeinflussen unser Denken und Handeln und haben einen universellen Charakter!“ betonte der bekennende Katholik und führte weiter aus, dass „aus dem christlichen Bild vom Menschen folgt, dass wir uns zu seiner unantastbaren Würde bekennen. Wir achten jeden Menschen als einmalige und unverfügbare Person in allen Lebensphasen.“

Die christliche Tradition und kulturelle Prägung Deutschlands wird bei einem Blick in den Jahreskalender deutlich. „Christliche Feste und Feiertrage wie Weihnachten, Karfreitag, Ostern und Pfingsten bestimmen neben dem Sonntag unseren Arbeits- und Lebensrhythmus“, so der CDU – Kreisvorsitzende.

Die Infragestellung dieser christlichen Tradition und der Verweis auf die freiheitlich – demokratische Grundordnung als ausreichendes Wertegerüst unseres Staates greife daher zu kurz. Die freiheitlich – demokratische Grundordnung stelle das unverzichtbare Minimum des gesellschaftlichen Konsens dar. Der Zusammenhalt einer Gesellschaft erfordere aber mehr als Gesetzestreue. Notwendig sei ein übergeordneter Werterahmen, innerhalb dessen sich individuelle Lebensentwürfe entfalten können. „Der Staat braucht diesen unverzichtbaren Beitrag der Religion zur Aufrechterhaltung einer menschenwürdigen Ordnung.“ Abschließend sagte Dr. Arnold: „Gerade für uns als CDU – Politiker in der Region Fulda sind christliche Werte Maßstab und Richtschnur unseres Handelns!“

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