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LäuferInnen absolvieren über 423.000 km zugunsten hospizlich-palliativer Einrichtungen

Im Rahmen der Sportinitative „I run for life“ und dem Deutschland Cup 2016 rief die Deutsche PalliativStiftung (DPS) im vergangenen Jahr Hobby- und Profiläufer zum bereits fünften Mal auf, ihre bei offiziellen Läufen zurückgelegten Kilometer einer gemeinnützigen hospizlich-palliativen Einrichtung ihrer Wahl zu widmen. Und das so erfolgreich wie in noch keinem Jahr zuvor: Über 2.000 Läufer haben sich in diesem Jahr neu registriert und gemeinsam über 423.000 km für insgesamt 82 Institutionen zurückgelegt. Das sind mehr als doppelt so viele Kilometer als im Jahr zuvor. Jetzt können sich die 22 Einrichtungen mit den meisten Laufkilometern über eine beachtliche Zuwendung der DPS in Höhe von insgesamt 40.000 € freuen.

Den ersten Platz belegt der Hospizverein im Pfaffenwinkel – Polling mit insgesamt 66.921 gewidmeten Kilometern. Er erhält eine Spende in Höhe von 10.000 €. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) ist auch in diesem Jahr Schirmherr der Sportinitiative „I run for life“. Im Rahmen der Preisverleihung am 13. Februar im Bundesgesundheitsministerium in Berlin wird Gröhe den Scheck gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der DPS Dr. med. Thomas Sitte und der Geschäftsführerin Elke Hohmann an den Gewinner überreichen. Über eine Zuwendung in Höhe von 5.000 € können sich das Kinderhospiz Bärenherz in Leipzig (60.484 km) sowie das Hospiz Schöneberg-Steglitz (48.036 km) freuen, die damit Platz zwei und drei belegen. 3.000 € gewann das Hospiz Kieler Förde (43.418 km) sowie das Kinder-Hospiz Sternenbrücke Hamburg (25.124 km). Alle weiteren Platzierungen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle.

„Wir sind begeistert von der großen Bereitschaft der Läuferinnen und Läufer über den Sport den Hospiz- und Palliativgedanken in die Öffentlichkeit zu tragen. Nur mit deren Unterstützungen erreichen wir Teile der Gesellschaft, die sich in ihrem Alltag meistens wenig mit Themen wie Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen. Gerade diese gilt es über palliative Versorgungsmöglichkeiten am Lebensende zu informieren“, sagt Elke Hohmann, Geschäftsführerin der DPS. „Wir hoffen an den großen Erfolg unserer Sportinitiative 2017 anknüpfen zu können. Dazu benötigen wir noch Sponsoren, um das großzügige Preisgeld beibehalten zu können und damit hospizlich-palliative Einrichtungen direkt unterstützen zu können“, so Hohmann weiter.
Bildunterschrift: Beim Eichenzeller Frühlingslauf startete die Laufeinsteigergruppe des Lauftreffs des TLV-Eichenzell für IRFL.

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