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Klezmer trifft Derwisch, trifft Orgel, ein jüdisch, islamisch, christlicher Dialog

Am Freitag, den 25. Mai 2018, 20.00 Uhr findet in der Aula der Alten Universität in Fulda, ein Konzert unter dem Titel „Klezmer trifft Derwisch, trifft Orgel, ein jüdisch, islamisch, christlicher Dialog“ mit dem Ensemble Noisten statt.

Was trennt, was eint die drei Religionskulturen?
Die christlichen, jüdischen und islamischen Musikkulturen haben sich von Anfang an im gegenseitigen Austausch entwickelt und verändert.
Der Gregorianische Gesang hat sich aus dem Singen von Psalmen entwickelt und den Ursprung dieser Psalmodie finden wir in der antiken jüdischen Musik.
Alte jüdische Musik entwickelte immer im Kontext ihrer arabischen Nachbarn.
Die Kirchenorgel, das prägende Instrument der abendländischen christlichen Kirchenmusik, hat ihren Ursprung im Orient.
Und doch: Sie klingen in ihrem Ausdruck für sich gänzlich unterschiedlich.
Doch was wirklich wichtig ist: so unterschiedlich sie auch klingen, ob berührend emotional, meditativ oder klassisch konstruiert, formal,  so sind alle drei Klangsprachen doch Ausdruck des Selben, des Göttlichen. So werden alle Musiken in der Beschreibung des Unsagbaren samt Derwischtanz eins.
Musiker:
Klezmer –Weltmusik Ensemble Noisten
Reinald Noisten – Klarinetten
Claus Schmidt – Gitarre, Bouzouki
Andreas Kneip – Kontrabass
Shanmugalingam Devakuruparan – Tabla, andere Schlaginstrumente
Robert Mäuser – Orgel
Murat Cakmaz –Neyflöte,
Talip Elmasulu – Derwischtanz

Karten zu diesem Konzert, das vom Kulturamt der Stadt Fulda veranstaltet wird, sind im Vorverkauf in den Geschäftsstellen der Fuldaer Zeitung erhältlich (10,00 €, ermäßigt 8,00 €) sowie an der Abendkasse (12,00 €, ermäßigt 10,00 €).

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