Fulda. Bereits vor drei Jahren sind die ersten Studierenden der Fuldaer Hochschule in das ehemalige Altenwohnheim in der Liobastraße einzogen. Dass es sich hierbei nicht um klassische Studentenwohnheime handelt, ist aufgrund der Vorgeschichte des Hauses naheliegend. Um die Immobilie jedoch vor dem Verfall zu schützen und die leerstehenden Räumlichkeiten optimal zu nutzen, ist es für den Landkreis Fulda als Eigentümer selbstverständlich, das Studentenwerk Gießen bei der Schaffung von mehr Wohnraum zu unterstützen, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete, Dr. Heiko Wingenfeld.
„Die Studentenzahl ist in den letzten Jahren auf mittlerweile 7500 gestiegen. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist demzufolge hoch.“, berichtet der Geschäftsführer des Studentenwerks in Gießen, Ralf Stobbe, im Gespräch. „Hinzu kommt ein Studentenanteil von elf Prozent aus internationalen Ländern, die in der Regel nur wenige Semester bleiben und es deshalb auf dem Wohnungsmarkt besonders schwierig haben“. Zusammen mit dem Internationalen Office
Der Landkreis Fulda unterstützt die Bemühungen der Hochschule, das internationale Profil zu schärfen und noch mehr ausländische Studierende für ein Studium in Fulda zu gewinnen. „Um den Hochschulstandort Fulda dauerhaft zu stärken, sei es dabei sehr wichtig, auch den passenden Wohnraum zum Studienangebot zu bieten“, hebt Wingenfeld hervor.