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Nur 30 Prozent der sportlichen Hessen haben tatsächlich Freude an der Bewegung

Frankfurt am Main. Über ein Drittel der Hessen treibt regelmäßig Sport. Freude haben sie allerdings nicht dabei. Nur rund 30 Prozent der Befragten macht Bewegung tatsächlich Spaß. Das hat die Studie “Beweg Dich, Deutschland!” der Techniker Krankenkasse kürzlich gezeigt. Die meisten führen als Hauptgrund für ihre Aktivitäten an, dass Sport nun mal gesund sei und der Figur gut tue. “Dass diese Gründe für viele im Vordergrund stehen, ist schade, denn nur wer wirklich Spaß an einer Sache hat, bleibt dauerhaft am Ball”, sagt Alexandra Schätzle, Präventionsexpertin der TK.
Über 70 Prozent der Menschen in Hessen würden sich im Alltag gerne mehr bewegen. Jeder fünfte hat sogar ein schlechtes Gewissen, weil er zu wenig Sport treibt. Für die Hälfte der Hessen sind es körperliche Beeinträchtigungen, wie Übergewicht, sie vom Sport abhalten. 20 Prozent geben den “inneren Schweinehund” als Hauptgrund an.

Jeder zweite Hesse treibt Sport alleine. Die andere Hälfte ist entweder in einem Sportverein (20 Prozent) aktiv oder sucht sich zumindest einen Trainingspartner (30 Prozent). “Die Motivation ist größer, wenn man sich zu einer Radtour oder zum Besuch eines Fitnessstudios mit anderen verabredet. So wird Sport zu einer sozialen Verpflichtung, die sich nicht mehr so leicht absagen lässt”, erklärt Schätzle. Das zeigt auch die große Bewegungsstudie der TK: Von den befragten Hessen, die nur selten Sport machen, gaben 65 Prozent an, allein aktiv zu sein. Während bei den Hessen, die oft Sport treiben, jeder dritte einen Trainingspartner oder eine -gruppe hat.

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