Fulda (bpf). Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke hat den früheren Mitgliedern des Vorstands und des Kuratoriums der Stiftung “Patronatsbaufonds” in einer Feierstunde für ihre engagierte Mitarbeit gedankt. Der Patronatsbaufonds war 1964 aufgrund der Ablösung der Baulasten für kirchliche Gebäude, die beim Lande Hessen waren, ins Leben gerufen worden und hatte bis zu seiner Löschung 2012 die Aufgabe, dauerhaft Erträge zu erwirtschaften, um an den entsprechenden Gebäuden den Baulastanspruch zu erfüllen.
Zu den Gebäuden gehörten unter anderem die Michaelskirche Fulda, die Pfarrkirche St. Andreas Neuenberg, die Pfarrkirche St. Johannes d. Täufer in Johannesberg, die Liobakirche in Petersberg und die Stiftskirche in Fritzlar. Seit 2010 werden die Aufgaben der Stiftung vom allgemeinen Baufonds der Diözese Fulda wahrgenommen.
“Sie haben mitgeholfen, dass markante Kirchen unseres Bistums, aber auch andere wichtige Kirchen und kirchliche Gebäude in ihrer Bausubstanz für die nächsten Jahrhunderte erhalten bleiben”, betonte der Generalvikar und dankte namentlich Oberbürgermeister Gerhard Möller, Friedbert Günther (Bad Orb), Pfarrer Michael Oswald (Johannesberg), Karl-Otto Winter (Fritzlar), Dr. Gerhard Schmitt (Fulda) sowie Domkapitular Rudolf Hofmann, Diözesanbaumeister Dr. Burghard Preusler, Justitiar Dr. Albert Post, dem früheren Finanzdirektor Franz Reuting (Kassel) und Martin Matl für ihre Tätigkeit in der Stiftung. Prof. Stanke erinnerte auch an die früheren Kuratoriums- und Vorstandsmitglieder sowie seine Vorgänger im Amte des Generalvikars. Für ihre langjährige Mitgliedschaft in dem Gremium wurden Dr. Gerhard Schmitt und Karl-Otto Winter mit der Ehrenurkunde und der Sturmiusmedaille des Bistums ausgezeichnet.