Wiesbaden. Jugendliche, die im Schuljahr 2013/14 ihren Traum vom Auslandsaufenthalt verwirklichen möchten, können sich noch bis zum 31. Oktober bei der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. für ein halbes oder ganzes Schuljahr bewerben. Von den USA bis Chile, von Portugal über Japan bis Südafrika – insgesamt rund 50 Länder in Asien, Afrika, Latein- und Nordamerika, Ozeanien und Europa stehen interessierten Schülern, die im kommenden Sommer zwischen 15 und 18 Jahre alt sind, zur Auswahl. Während des Auslandsaufenthaltes wohnen die Jugendlichen in einer Gastfamilie, gehen vor Ort in eine weiterführende Schule und erleben den Alltag in ihrem Gastland hautnah.
Auch ein Stipendium können sich zukünftige Austauschschüler jetzt noch sichern: Jedes Jahr vergibt AFS gemeinsam mit namhaften Stiftungen und Unternehmen an über 30 Prozent der Teilnehmer Teilstipendien. Gefördert werden finanziell Bedürftige, ehrenamtlich engagierte Jugendliche, Realschüler, Kinder mit Migrationshintergrund oder der Austausch in bestimmte Länder wie zum Beispiel China oder die Türkei.
Alle Fragen zum Thema Schüleraustausch können Interessierte im AFS-Infochat am 30. Oktober von 17-18 Uhr auf www.afs.de stellen. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Schüleraustauschprogrammen, Stipendienmöglichkeiten und spannende Erfahrungsberichte.
Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
Die deutsche Länderorganisation für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen ist Teil des weltweiten AFS-Netzwerks mit mehr als 60 gleichberechtigten Partnern in 50 Ländern. Der Verein arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg; weitere Regionalbüros gibt es in Berlin, Wiesbaden und Stuttgart. Ziel von AFS ist es, die Entwicklung von interkulturellen Kompetenzen zu fördern und so die weltweite Völkerverständigung zu verbessern. Neben dem Schüleraustausch und dem Gastfamilienprogramm bietet AFS die Teilnahme an Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich sowie interkulturelle Trainingsmaßnahmen an. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder. Mit der 2012 gegründeten Tochter InterCultur gGmbH baut AFS seine interkulturellen Trainings- und Beratungsangebote für Mitarbeiter internationaler Teams, Teilnehmer von Kulturaustauschprojekten sowie Lehrer weiter aus.