Fulda. Über 20 Kommunen, die bereits das GeoPortal Osthessen nutzen oder sich für den Aufbau eines solchen Informationssystems für ihre Gemeinde interessieren, haben an diesem Donnerstag am 4. GeoPortal Anwendertreffen in der Heinrichstraße in Fulda teilgenommen. Betreiber des Portals ist die ÜWAG-Tochter GKU Gesellschaft für kommunale Umwelttechnik mbH, die das Treffen auch in diesem Jahr ausrichtete.
Die Vorträge des Anwendertreffens beleuchten nicht nur die künftige Nutzung des Webportals, sondern erläutern auch seine Funktionalitäten, etwa, wenn es um den Breitbandausbau oder die gesplittete Abwassergebühr geht. Nutzer geographischer Informationen wie Verwaltungen oder Unternehmen setzen Geoportale ein, um ihre Geodaten verfügbar zu machen. Auch für Baufirmen, Planungsbüros und Installateure sind diese Geodaten nützlich.
Alle Geodaten auf einen Blick
Kommunale Teilnehmer der Plattform können auf die Daten schnell zugreifen – dies ist nicht nur für politische Entscheidungsprozesse wichtig, sondern auch für die Planung von Bauvorhaben. Indem man die verschiedenen Daten in einem System sieht, vermeide man Fehler beim Informationsaustausch, erklärte GKU-Geschäftsführer Dr. Jürgen Wiese. Kostspielige Investitionen in rasch wechselnde Technologien, Schnittstellenprobleme, der Aufbau von hochqualifizierten GIS-Experten und die Erfolgsrisiken komplexer IT-Projekte gehörten bei diesem Konzept der Vergangenheit an.
Die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) betreibt das GeoPortal Osthessen (www.geoportal-osthessen.de) gemeinsam mit ihrer Tochterfirma GKU Gesellschaft für kommunale Umwelttechnik mbH. Über die Portallösung arbeiten zahlreiche Kommunen, der Landkreis Fulda sowie Netzbetreiber in der Region im Bereich Geodaten-Management zusammen und nutzen gemeinsam die vorhandenen Geodaten. Dazu zählen neben digitalen Katasterkarten, digitalisierten Ver- und Ensorgungsleitungen beispielsweise Luftaufnahmen, Bauleit- und Flächennutzungspläne sowie Hochwasserdaten oder Straßennetze.