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Insgesamt 74 neue Auszubildende: Klinikum Fulda leistet einen engagierten Beitrag in puncto Ausbildung

Fulda. Das Klinikum Fulda ist das moderne und leistungsstarke Krankenhaus der Maximalversorgung in Osthessen. Mit mehr als 1.000 Betten in der stationären Versorgung und einem breiten Angebot an spezialisierten Sprechstunden sowie Ambulanzen stellt es die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für die mehr als 500.000 Bürgerinnen und Bürgern der Region sicher. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg ist das Klinikum Fulda in die neuesten Entwicklungen der medizinischen Forschung eingebunden und beteiligt sich an der praktischen Ausbildung von Studierenden der Humanmedizin. Das Klinikum Fulda zählt zu dem größten Ausbildungsbetrieb im Umkreis.

Im August und September 2012 wurden insgesamt 74 neue Auszubildende unterschiedlicher Bereiche im Klinikum Fulda begrüßt. Im Rahmen der offiziellen Begrüßung  wünschten  Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel (Sprecher des Vorstands), Matthias Mengel (Pflegedirektor), Priv.-Doz. Dr. Heike Weißer (Direktorin des Instituts für Laboratoriumsmedizin), Priv.-Doz. Dr. Andreas Hertel (Direktor der Klinik für Diagnostische und Therapeutische Nuklearmedizin), Prof. Dr. Reinald Repp (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin), Rolf Müller (Betriebsratsvorsitzender) und Grit Kraushaar (Leiterin Personalcontrollig/-entwicklung)  den neuen Auszubildenden viel Erfolg auf dem Weg zum Ausbildungsziel. Auch die Schulleitungen der Krankenpflegeschule (Marga Schneider), MTA-Schule (Lieselotte Unterstab) und OTA-Schule (Marzena Nieckula-Krzyzosiak) hießen die neuen Auszubildenden herzlich willkommen.

22 neue Auszubildende in der Pflege

Im September 2012 haben 20 neue Mitarbeiter die Ausbildung als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in und 2 die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in begonnen. Pflege  versteht sich als eine spezielle Fachdisziplin „ganzheitlicher“ Dienstleistungen, in deren Mittelpunkt das einzelne Kind mit seiner Familie bzw. der Erwachsene steht. Sie umfasst die Betreuung gesunder, akut kranker, chronisch kranker sowie Behinderter Menschen aller Altersstufen.

20 neue Auszubildende zum/r Medizinisch Technischen/r Assistent/-in (MTA)

Am Klinikum Fulda haben sich 20 junge Menschen für die dreijährige Ausbildung zur MTA (Medizinisch Technischer Assistent/-in) entschieden. Sie können zwischen den Ausbildungsrichtungen Radiologie und Labor  wählen. Ohne MTA  – keine Diagnose; ohne Diagnose – keine Therapie. Hierin besteht zusammengefasst die Aufgabe einer MTA. Egal ob MTRA oder MTLA – beide Berufsgruppen sind notwendig, um eine Krankheit zu erkennen.

MTRA erstellen Röntgenaufnahmen von allen Bereichen eines Patienten.  Unter strengen Auflagen durch den Strahlenschutz fertigen sie diese mit einem Röntgengerät, dem Computertomografen oder dem Magnetresonanztomografen an. So lässt sich z.B. ein Knochenbruch oder eine Einblutung diagnostizieren. Weitere Arbeitsgebiete sind die Nuklearmedizin und die Strahlentherapie. Radioaktivität wird eingesetzt zur Auffindung von Geschwülsten oder auch zu therapeutischen Zwecken.

In den Labors eines Klinikums ermitteln MTLA Werte in Blut, Urin oder anderen Körperflüssigkeiten, die für Diagnose und Therapie notwendig sind. Infektionsherde werden mikrobiologisch untersucht, damit der verursachende Keim optimal bekämpft werden kann. In histologischen Laboratorien werden  mit aufwendigen Färbe- und Nachweismethoden Gewebsschnitte angefertigt. Mit deren Hilfe  kann der Arzt  die Diagnose erstellen um anschließen richtig therapieren zu können.

Die Ausbildung erfolgt zunächst in Lehrlabors des eigenen Schulzentrums. Durch die gute Ausstattung ist es möglich, den Schülern neben konventionellen Methoden auch neuere Methoden vorzustellen, wie etwa digitales Röntgen oder molekularbiologische Methoden. In der praktischen Ausbildung werden die Schüler direkt in den Abteilungen des Klinikums auf ihr künftiges Arbeitsleben vorbereitet.

15 neue Auszubildende zum/r Operations-technische/n Assistenten/in (OTA)

Im September begannen 15 neue Auszubildende zum/r OTA im Klinikum Fulda. Drei der Auszubildenden absolvieren den praktischen Teil in den Einrichtungen der Kooperationspartner Klinikum Bad Hersfeld und St Elisabeth, Bad Kissingen. Die Ausbildung erfolgt in einem gut geplanten Rotationssystem, um die theoretisch vermittelten Kenntnisse zu festigen und umzusetzen. Die Tätigkeitsfelder in den OP-Bereichen sind dem ständigen Fortschritt der Medizin angepasst und verändern sich kontinuierlich. Dies hat zur Folge, dass das Berufsfeld einem ständigen Wandel unterzogen ist. Der OTA-Beruf ist ein Zukunftsberuf in der Operationsabteilung. Die Auszubildenden erhalten die notwendige Fach- und Sozialkompetenz, um die Aufgaben im Operationsdienst und den Funktionsbereichen, in der Ambulanz, der Endoskopie sowie der Zentralsterilisation verantwortungsvoll durchführen zu können.

7 Medizinische Fachangestellte

Die Medizinischen Fachangestellten werden überwiegend zur Assistenz der Ärzte eingesetzt. Die frühere Berufsbezeichnung lautete „Arzthelferin“. Sie übernehmen delegierbare ärztliche Tätigkeiten und werden sukzessive die Schnittstelle zwischen Arzt- und Patientenkontakt. Weiterhin organisieren sie den gesamten Praxisablauf.

Während ihrer dreijährigen Ausbildung durchlaufen sie sowohl die medizinischen als auch kaufmännischen Bereiche. Das Ausbildungsintervall liegt hier 6 bzw. 12 Monaten. Die Schwerpunkte der Berufsausbildung liegen im Bereich medizinische Fachkunde, Leistungsabrechnung, des Qualitäts­managements, des Zeitmanagements, Medizincontrolling sowie der Qualitätssicherung.

Außerdem wird ihnen in einer überbetrieblichen Ausbildung die Möglichkeit geboten, die in der Praxis erlernten Fähigkeiten zu manifestieren. Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung gibt es mittlerweile unzählige Fortbildungsmaßnahmen wie z. B. ambulante Fachwirtin, Praxismanagerin, Klinikassistenz und vieles mehr, was dieses Berufsbild im medizinischen Bereich sehr interessant macht.

10 neue Auszubildende für  kaufmännische und gewerblichen-technischen Berufe

Bereits am 1. August 2012 war der Ausbildungsstart für 10 Auszubildende für die kaufmännischen und die gewerblichen technischen Berufe. Hierzu zählen: Bürokauffrau/mann, Fachinformatiker/in Systemintegration; Energieelektroniker/in-Betriebstechnik, Anlagenmechaniker/in,  Pharmazeutisch-Kaufmännische/r Angestellte/r und Köchin/Koch.

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