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Öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Fulda. Auf Initiative des Fachdienstes Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt hat sich der Landkreis Fulda als öffentlicher Träger der Jugendhilfe mit verschiedenen freien Trägern zu einer Trägerkonferenz zusammengeschlossen. Ziel ist es, die geplanten Veränderungen im Zusammenhang mit der sozialräumlichen Orientierung der Jugendhilfe besser zu koordinieren, vor allem aber ein Miteinander auf Augenhöhe zu praktizieren. In Anwesenheit des Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko Wingenfeld wurde jetzt eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Fachdienst und insgesamt sieben Trägern unterzeichnet.

Nach Aussage des Ersten Kreisbeigeordneten gebe die Kooperationsvereinbarung auf der Grundlage gemeinsamer Arbeitsprinzipien einen verpflichtenden Handlungsrahmen vor. Der Landkreis Fulda als öffentlicher Jugendhilfeträger wolle sich Veränderungsprozessen öffnen und baue dabei auch auf die Mitwirkung der Städte und Gemeinden, so wie dies bislang modellhaft in Gersfeld zusammen mit Ebersburg, Hofbieber, Hünfeld und Poppenhausen der Fall sei. Die zuständige Jugendhilfeplanerin der Kreisverwaltung, Uta Riegel, weist darauf hin, dass mit der Unterzeichnung ein weiterer wichtiger Schritt des sozialräumlichen Umbaus der Jugendhilfe im Landkreis Fulda erreicht worden sei.

In der Kooperationsvereinbarung ist festgelegt, dass die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe mehr als bisher die vorhandenen Netzwerke bei der Suche nach Lösungsansätzen für erzieherische Schwierigkeiten nutzen. Eigeninitiative und Selbsthilfe sollen gestärkt, zielgruppenübergreifende Angebote für bestimmte Teilbereiche entwickelt und zusätzliche Akteure, zum Beispiel aus Kindergarten, Schule, Vereinen und den Betrieben vor Ort, gewonnen werden. Letztendlich geht es um die frühzeitige Abstimmung aller Beteiligten, um aus einer gemeinsamen Verantwortung heraus schnell und flexibel auf die Erfordernisse und Anliegen von Kindern, Jugendlichen und Familien zu reagieren.

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