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Realistische Unfalldarstellung der Malteser Petersberg bei Übung

Petersberg. Die Feuerwehr Petersberg, der Malteser Rettungsdienst sowie Klinik Oberärzte Thomas Rathjen und Wolfram Beres erprobten an der Feuerwache Petersberg ein neues Konzept zur Rettung und Versorgung schwerverletzter Personen aus einem PKW. Unterstützt wurde die Durchführung durch das realistische Unfalldarstellungsteam. Erschreckend echt geschminkt und mit großem darstellerischen Können beeindruckten die „Opfer“ die Übungsteilnehmer. An den Gesichtern der Retter war abzulesen, dass jeder mit großem Ernst und Konzentration die eigenen Aufgaben wahrnahm und die Grenzen zwischen „echt“ und „unecht“ verschwammen.

Als Notärztin vor Ort übernahm Liliane Heil die Versorgung. Für die Abläufe wurden Zeiten gemessen und nach drei unterschiedlichen Durchgängen verglichen. Eindeutiges Fazit: Je besser die Kooperation zwischen Notarzt, Feuerwehr und Rettungsdienst funktioniert, umso schonender und schneller erfolgt die Rettung aus einem Unfallauto. In der Auswertung der Übung konnten die „Opfer“ durch ihre Rückmeldungen wertvolle Hinweise geben, was ein Verletzter in dieser Situation erlebt und worauf bei einer echten Rettung noch mehr geachtet werden sollte. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass viel übereinander und voneinander gelernt werden kann und die Zusammenarbeit in Zukunft wiederholen wird.

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