Rhön. Die Zusammenarbeit mit behinderten Menschen ist ein wichtiges Anliegen der deutschen Großschutzgebiete bzw. Nationalen Naturlandschaften. Inzwischen kooperieren 13 Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke mit den vor Ort befindlichen Einrichtungen der Lebenshilfe im Rahmen des Freiwilligenprogramms von EUROPARC Deutschland. Auch die Hessische Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön beteiligt sich am bundesweiten Projekt unter dem Motto „Vielfalt schützen, Vielfalt leben“.
Gemeinsam mit der Lebenshilfe Hünfeld wurden Waldameisennester freigestellt, damit diese wieder ausreichend Sonne erhalten. Aber auch Biotoppflege an Nahrungsteichen für den seltenen Schwarzstorch wurde gemeinsam mit den behinderten Menschen organisiert, welche mit viel Spaß und Enthusiasmus bei der Sache waren. Ranger Arnold Will organisiert die Treffen und Arbeitseinsätze und beweist dabei seine soziale wie fachliche Kompetenz.
Die bundesweiten Aktivitäten wurden nun in einer Broschüre, welche von der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung und EUROPARC Deutschland herausgegeben wurde, gewürdigt. Die Broschüre steht im Internet als Download auf der Biosphärenreservatsseite www.brrhoen.de zur Verfügung.