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Richtfest Kompetenzzentrum für Sprache und Erziehung – Im Oktober sollen die ersten Schülerinnen und Schüler einziehen

Petersberg. Viel Lob gab es beim gestrigen Richtfest des „Kompetenzzentrums für Sprache und Erziehung“ in Petersberg. Der eingeschossige Anbau mit einer Gesamtnutzfläche von 2.700 Quadratmeter legt sich Z-förmig um das halb so große, ehemalige Gebäude der  Rauschenbergschule. Im Oktober soll der 4,5 Millionen teuere Neubau von den zwölf Schülerinnen und Schülern der ersten Sprachheilklasse bezogen werden. Landrat Bernd Woide lobte nicht nur die hellen, Licht durchfluteten Räumlichkeiten, von denen man langsam eine Vorstellung bekomme, nachdem der Rohbau fertig gestellt worden sei, sondern auch die hinter dem Projekt stehende pädagogische Konzeption. Es gehe um die Zusammenführung von Schule und Jugendhilfe, ohne dass diese Schnittstelle nach außen hin als solche sichtbar in Erscheinung trete. Hierfür nehme der Landkreis Fulda nicht wenig Geld des Steuerzahlers in die Hand, wobei der Kreishaushalt aus dem Konjunkturprogramm eine spürbare finanzielle Unterstützung erfahre.Bei der Begrüßung hatte die Schulleiterin der Rauschenbergschule, Gabriele Schmitt-Lauer, von einem „über Hessen hinaus einzigartigen Kombinationsprojekt“ zwischen dem Landkreis und der Stadt Fulda sowie dem Staatlichen Schulamt gesprochen. Sie dankte den Verantwortlichen für ihren Einsatz, der den Kindern in der ganzen Region zu Gute komme, und nannte stellvertretend den Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko Wingenfeld. Überrascht zeigte sie sich darüber, wie schnell das Gebäude gewachsen sei, nachdem die Baustelle wegen des harten Winters einige Zeit still gelegen habe.

Auch Architekt Stephan Storch vom beauftragten Planungsbüro Reith&Wehner unterstrich den pilotartigen Charakter des Bauvorhabens und zeigte sich zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden könne. Als Vertreter des Staatlichen Schulamts freute sich Förderstufenlehrer Tobias Jost über das „Schmuckkästchen“. Petersbergs Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen bedankte sich für die frühzeitige Einbindung der Gemeinde. Sein Fuldaer Amtskollege Dr. Wolfgang Dippel wünschte den künftig im Kompetenzzentrum Tätigen Kraft und Zuversicht für ihre nicht einfache Aufgabe.

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