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Erster Spatenstich für Ausbau der K 157 niedergebracht

Eiterfeld-Oberweisenborn. Die 109 Einwohner des im nördlichsten Teil des Landkreises Fulda gelegenen Ortes Oberweisenborn (dessen Gegenüber Unterweisenborn bereits zum Kreis Hersfeld-Rotenburg gehört) dürfen sich freuen: In den kommenden drei Monaten wird die Kreisstraße 157 ausgebaut, nach Ansicht von Ortsvorsteher Armin Zachartschuk das „Aushängeschild“ des Eiterfelder Ortsteils. Für die Maßnahme wurde jetzt symbolisch der erste Spatenstich niedergebracht. Dabei konnten sich alle Beteiligten (unter anderem auch vom zuständigen Ingenieurbüro Falkenhahn und von der ausführenden Firma Giebel Bau Eiterfeld) davon überzeugen, dass die K 157 in einem schlechten Zustand ist. Die Fahrbahndecke ist sehr schadhaft, und aufgrund des unzureichenden Unterbaus zeigen sich deutliche Setzungen und Unebenheiten. Zudem ist der Oberbau nicht frostsicher; der (noch) fehlende Gehweg wirkt sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit aus.

Fuldas Landrat Bernd Woide sprach von einer „längeren Geschichte“, die jetzt ihren Abschluss finde. „Was lange währt, wird endlich gut“, betonte er und zeigte sich stolz darüber, dass die zuständigen Kreisgremien Mittel zur Verfügung gestellt hätten. „Es ist kein sehr großes, aber gerade für die Bürgerschaft ein sehr wichtiges Projekt“, unterstrich Woide. Der Landkreis beteiligt sich mit rund 103.800 Euro aus Eigenmitteln an der Maßnahme, deren Gesamtkosten sich auf knapp 325.000 Euro belaufen. Die Gemeinde Eiterfeld stellt rund 53.000 Euro für die Anlage eines Gehweges und 170.000 Euro für das Verlegen einer Wasserleitung und eines Regenwasserkanals bereit. Beigeordneter Hubert Schmelz überbrachte die Grüße von Bürgermeister Hermann-Josef Scheich und erinnerte daran, dass ein erster Antrag auf Ausbau der K 157 im Dezember 2000 gestellt worden sei. Bei dem Projekt handle es sich um die größte Baumaßnahme, die im Etat 2011 der Marktgemeinde verankert sei. Sein Dank galt insbesondere Landrat Woide und dem Kreisausschuss, dass die notwendigen Mittel bereitgestellt worden seien.

Auch Leitender Baudirektor Ulrich Hansel vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Fulda betonte, dass schon Ende der 90er Jahre ein erster Ortstermin stattgefunden habe. Nachdem alle Finanzierungsmöglichkeiten geklärt worden seien, habe das ASV Anfang 2010 mit den Planungen begonnen. Im August sei dann nochmals eine Bürgerversammlung durchgeführt worden, wobei Anregungen und Änderungsvorschläge in die Ausführung eingeflossen seien. „Wir bauen unter Vollsperrung auf einer Länge von 320 Metern aus“, so Hansel, dessen Aussage nach die Fahrbahn eine einheitliche Breite von 5,50 Metern erhalten soll. Der neue Gehweg werde 1,50 Meter breit sein; ein bereits vorhandener hinter der Brücke über die Solz werde erneuert. Eine neu anzulegende Wasserleitung und ein Regenwasserkanal sollen Oberflächenwasser von Gehweg und Fahrbahn aufnehmen.

 

Ortsvorsteher Zachartschuk nannte den symbolischen ersten Spatenstich „kein gewöhnliches Ereignis“ für Oberweisenborn. Die K 157 sei für den Ort das Aushängeschild und werde ihn noch schöner und attraktiver machen. Man hoffe auf eine Eröffnung im Spätsommer, zumal Ende August das Dorffest gefeiert werde.

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