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Landesbeauftragte Ziegler-Raschdorf würdigt die Patenschaft mit dem Land Hessen

Darmstadt. Mit einem Festakt hat die Deutsch-Baltische Gesellschaft ihr Bundestreffen 2011 im Haus der Deutsch-Balten abgeschlossen. Die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, überbrachte die Grüße von Sozialminister Stefan Grüttner und ging in ihrem Grußwort auf die Patenschaft des Landes Hessen über die Deutsch-Baltische Gesellschaft ein. Die Landesbeauftragte erinnerte an den Abschluss der Patenschaftsvereinbarung im Jahr 1990 und an die Festveranstaltung anlässlich des 10. Jahrestages der Patenschaft im Jahr 2000. „Das Land Hessen will mit der übernommenen Patenschaft seine Verbundenheit mit den Deutschen aus dem Baltikum bekunden und seinen Willen ausdrücken, die Arbeit der Gesellschaft besonders zu unterstützen und ihr kulturelles Erbe zu wahren.

Außerdem kommt darin zum Ausdruck, dass die Landesregierung das heutige Bemühen der Gesellschaft fördert, Brücke zwischen dem deutschen Volk und den Völkern im baltischen Raum zu sein“, so Margarete Ziegler-Raschdorf. Was hinter der Idee der Patenschaften stecke, lasse sich sehr schön mit dem ursprünglichen Begriff erklären. Denn für diese Verbindungen sei mit Bedacht ein Begriff aus dem kirchlichen Leben gewählt worden. Tauf- und Firmpaten sind die geistigen – und in Notfällen auch materiellen – Betreuer, Beschützer, Helfer und Ratgeber der ihnen im christlichen Glauben anvertrauten Kinder, bis diese auf eigenen Füßen stehen können. So wie im ursprünglich christlichen Sinn beinhalte die Patenschaft des Landes Hessen über die Deutsch-Baltische Gesellschaft eine Schutz- und Fürsprecherrolle. Dabei dürfe die materielle Komponente nicht vergessen werden.

„Nicht aufdringlich, aber mit Verlässlichkeit will ich als Landesbeauftragte diese Patenschaftsbeziehung weiter begleiten. Ich möchte Ihnen meinen Dank sagen für ihr großes europäisches Engagement und für die geleistete eindrucksvolle Kulturarbeit. Ebenso darf ich Ihnen versichern, dass ich Ihre Arbeit und Patenschaft mit dem Land Hessen auch in Zukunft gerne weiter unterstützen werde“, betonte die Landesbeauftragte zum Abschluss ihres Grußwortes. Frau Staatssekretärin Nicola Beer überbrachte die Grüße der Landesregierung und ging in ihrem Grußwort auf die hessisch-baltischen Beziehungen sowie auf die Rolle der baltischen Staaten in der Europäischen Gemeinschaft ein. Der Erste Botschafter Estlands, Tiit Matsulevits, beendete die Veranstaltung mit einem sehr interessanten Festvortrag zum Thema „Estland in Europa“.

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