Fulda. Über 1.700 Kilowattstunden Ökostrom kann sich der Verein „Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V.“ freuen. Das Gratisstrom-Kontingent für den guten Zweck ist das Ergebnis einer Messeaktion, die die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) während der bauen 2011 durchgeführt hatte: Für jeden Besucher, der in einen Ökostromtarif des regionalen Energieversorgers wechselte, stellte das Unternehmen den Gegenwert von 20 Euro als Gratisstrom für den gemeinnützigen Verein zur Verfügung. ÜWAG-Bereichsleiter Energiewirtschaft Dipl.-Ing. Bernhard Herber übergab die Urkunde über das Gratisstrom-Kontingent jetzt im Rathaus in Schmalnau an den Vorsitzenden des Vereins, Dr. Hans Unbehauen, die Koordinatorin Brigitte Kirchner sowie die Bürgermeisterinnen von Ebersburg und Gersfeld, Brigitte Erb und Margit Trittin. Auf Initiative der beiden Bürgermeisterinnen war Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V. im Jahr 2007 gegründet worden.
Foto: Max Colin Heydenreich
„Das Thema Ökostrom spielt für unsere Kunden zunehmend eine wichtige Rolle, und wir freuen uns über die Teilnahme umweltbewusster Messe-Besucher der bauen 2011 an unserer Wechsel-Aktion“, so Bernhard Herber bei der Übergabe im Schmalnauer Rathaus. „Die Kunden haben damit die Gelegenheit genutzt, mit unseren nachhaltigen Angeboten nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sondern auch etwas für den guten Zweck zu tun“, erklärte der ÜWAG-Bereichsleiter. Dr. Hans Unbehauen, Brigitte Kirchner, Margit Trittin und Brigitte Erb bedankten sich im Namen des Vereins für die Unterstützung der ÜWAG. „Das Thema Energie spielt auch für uns eine wichtige Rolle und der Ökostrom passt gut zu unserer langfristig und zukunftsorientiert angelegten Vereinsarbeit“, unterstrichen der Vereins-Vorsitzende und die beiden Bürgermeisterinnen übereinstimmend.
Hintergrund: der Verein „Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V.“
Im Zentrum der Arbeit von „Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V.“ steht die Mitgestaltung des demografischen Wandels, der Anforderungen in unterschiedlichsten Lebensbereichen stellt. Ziel des Vereins ist es, eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung in der Region zu unterstützen, damit Leben und Wohnen im Oberen Fuldatal weiterhin für alle Generationen attraktiv bleibt. Dafür werden insbesondere die vorhandenen sozialen Energien genutzt. So steht der Verein über ehrenamtliche Helfer alleinstehenden Menschen bei der Bewältigung des Alltags zur Seite und unterstützt junge Familien oder Alleinerziehende mit „Leih-Großeltern“. Darüber hinaus engagiert sich der Verein auch für den bedarfsgerechten Ausbau von Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten. Zurzeit startet der Verein eine neue Initiative zur Prävention, Begleitung und Unterstützung bei Demenz-Erkrankungen durch den Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer als familienentlastender Dienst.