SERIE. Schmelztiegel der Religionen, Pilgerstätte für Gläubige und immer im Brennpunkt des Weltinteresses – das ist Israel. Elisabeth Miller hat das Heilige Land besucht und möchte die Eindrücke ihres viermonatigen Aufenthaltes mit unseren Leserinnen und Lesern teilen. Elisabeth Miller hat biblische Schauplätze, antike Paläste, außergewöhnliche Naturphänomene und Alltagssituationen im Bild festgehalten. Ergänzend dazu hat sie Zahlen, Daten und Fakten zusammengestellt. Die „Israel-Serie“ wird uns durch die Adventszeit begleiten.
Heute: Yad Vashem
Das Neue Jerusalem beherbergt auf dem Herzlberg das Holocaustmuseum “Yad Vashem”. Yad Vashem wurde 1953 als ein Zentrum für Dokumentation, Erforschung, Pädagogik und Gedenken an den Holocaust gegründet. Das Gelände beherbergt Museen, Ausstellungen, Denkmäler, Forschungs- und Lehrzentren, Archive und Bibliotheken. Zu den Aufgaben der Gedenkstätte gehören die Initiierung von Gedenkprojekten, die Beschaffung, Erforschung und Veröffentlichung geschichtlicher Zeugnisse des Holocausts, die Veranstaltung von Bildungsangeboten, die Einbürgerung der Opfer und die Vertretung Israels bei internationalen Gedenkveranstaltungen. Yad Vashem hat jährlich mehr als eine Million Besucher. Man sollte viel Zeit mitbringen, um dieses Denkmal intensiv zu erleben. Bei aller Sachlichkeit des Museums wird man spätestens im “Children Memorial ” zu Tränen gerührt.
Fotos (13): Elisabeth Miller