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Fliedens Sozialdemokraten bemängeln Verzögerungen im Internetausbau

Flieden. Die SPD-Fraktion bemängelt die mehrmonatige Verzögerung des mit dem Aufbau eines „schnellen Internetzugangs“ in den im Regionalforum Fulda-Südwest zusammengeschlossenen Gemeinden Großenlüder, Hosenfeld, Flieden, Kalbach, Neuhof und Eichenzell beauftragten Unternehmens Mega-Access. (FZ v. 18.09.) „Wir verlangen in Interesse der auf eine größere Datenübertragungsrate dringend angewiesenen Unternehmungen und privaten Nutzer, dass durch vertragliche Nachbesserungen eine bindende Frist vereinbart wird, die bei Nichteinhaltung eine finanzielle Entschädigungen gegenüber den betroffenen Gemeinden beinhaltet“, so SPD-Fraktionschef Winfried Möller wörtlich.

Wie es weiter in der Pressemitteilung heißt, stelle sich aufgrund der Ausführungen von Mega-Access nach dem jüngsten Treffen mit den Bürgermeistern des Regionalforums unter Vorsitz von Hosenfelds Bürgermeister Bruno Block die Frage, ob beim seinerzeitigen Vertragsabschluß im Dezember 2009 zu blauäugig den Firmenaussagen vertraut wurde. Fliedens Sozialdemokraten werden daher einen Fragenkatalog einbringen mit deren Beantwortung sichergestellt werden soll, dass nicht weitere Verzögerungen beim Aufbau und reibungslosen Funktionieren des schnellen Internets eintreten.

„So wollen wir wissen, wer für die Ausgestaltung des Vertrages mit dem Unternehmen Mega-Access seitens des Regionalforums verantwortlich war, ob es Klauseln über Preisnachlässe bei Nichteinhaltung des Zeitrahmens gab, ob vor Vertragsabschluss Informationen über frühere von dem Unternehmen durchgeführte Projekte, wie z.B. der flächendeckende Aufbau eines schnellen Datennetzes im Werra-Meißner-Kreis, eingeholt wurden und warum es nicht schon vor dem Juli dieses Jahres zu dem erst kürzlich stattgefundenen „Krisengespräch“ gekommen ist“, führt Möller weiter dazu aus.

Ferner hätten die Gemeindevertreter ein Recht darauf zu erfahren, welche die vom Mega-Access-Geschäftsführer Langefeld neben der angeführten angeblichen „Auftragsfülle“ die wahren Gründe und Faktoren waren, die zum Baustopp der laufenden Maßnahme und damit zur monatelangen Verzögerungen geführt haben und ob glaubhaft nachgewiesen werden kann, dass der Zugang zum schnellen Datennetz bis zum Jahresende garantiert ist, heißt es in der SPD-Pressemitteilung abschließend.

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