Alheim. Bei strahlendem Spätsommerwetter wurde am 1. Septemberwochenende das Richtfest für das „Haus der Generationen“ in Heinebach feierlich begangen. Bürgermeister Georg Lüdtke hatte dazu eingeladen. Unter freiem Himmel konnten sich die vielen Besucherinnen und Besucher ein persönliches Bild von dem neuen Gebäude machen, das zurzeit noch aus Mauerwerk und der Dachkonstruktion aus Stahl besteht. Im Eingangsbereich hatte Architekt Heinz-Wilfried Jähnert noch zusätzlich einen großen Bauplan aufgehängt.
In seiner Richtfestrede freute sich Bürgermeister Georg Lüdtke, dass nach nur 66 Tagen nach der Grundsteinlegung bereits der Rohbau und die Dachkonstruktion errichtet werden konnten. Dies sei Grund genug, auch ein zünftiges Richtfest zu feiern und unterstrich die Bedeutung des Hauses der Generationen für Heinebach und die Gemeinde Alheim. Er sagte, dass mit dem Haus der Generationen ein zukunftsorientiertes Projekt zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger verwirklicht werde. Mit ihm würde nicht nur das alte Bürgerhaus ersetzt, vielmehr entstehe hier eine generationenübergreifende Begegnungs- und Bildungsstätte, mit weit reichenden Möglichkeiten im neuen Mittelpunkt von Heinebach. „Es ist Platz geschaffen worden für einen weiteren Meilenstein in der aufstrebenden Entwicklung unserer Gemeinde zu mehr Attraktivität, Modernität und Familienfreundlichkeit“, unterstrich Bürgermeister Georg Lüdtke.
Er rief der Dorfgemeinschaft unter der Federführung des Ortsbeirates Heinebach und des Ortsvorstehers zu, eine entsprechende Nutzungskonzeption zu erarbeiten, damit die vielen Anstöße aus den Informationsabenden zur Umsetzung der Projektentwicklung verwirklicht werden können. Wenn im Mai 2011 das Haus der Generationen seiner Bestimmung übergeben werde, müsse es auch mit Leben erfüllt werden, so der Bürgermeister.
Das Gesamtvolumen bezifferte Lüdtke mit ca. 1,6 Millionen Euro, von denen noch in diesem Jahr 865.765,– Euro verbaut werden müssen. Die Zuwendungen laut Bewilligungsbescheid liegen 2010 bei 735.900,– Euro, hob der Verwaltungschef hervor. Da die Dachkonstruktion aus Stahl den symbolischen Hammerschlag nicht zu ließ, trugen Bürgermeister Georg Lüdtke, Ortsvorsteher Fritz Aschenbrenner und Architekt Heinz-Wilfried Jähnert auf dem Stahlgerüst in schwindelnder Höhe ein Gedicht vor und tranken den obligatorischen Schnaps auf das neue Gebäude.
Für den Seniorenbeirat und VdK Heinebach berichtete Horst Peschges, dass sie bereits an einem Betreuungskonzept für ältere Menschen arbeiten, die dann tagsüber im Haus der Generationen betreut werden sollen. Die erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz bezeichnete die neue Begegnungsstätte für Alt und Jung als einen wichtigen Ort für menschliche Beziehungen und die Weitergabe von Kulturwissen.
Auch Heinrich Bambey, der Konzeptentwickler der Wohnkonzeption 55 +, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus der Generationen entstehen wird, war zum Richtfest gekommen. In seinem Grußwort unterstrich er die überaus gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit Bürgermeister Georg Lüdtke und den gemeindlichen Gremien, sowie den positiven Entwicklungsstand der Wohnkonzeption 55 +. Er hob hervor, dass das Haus der Generationen ideale Voraussetzungen für den Aufbau eines gemeinsamen Netzwerkes schaffe. Beide Einrichtungen können sich gegenseitig ergänzen und austauschen.
Ortsvorsteher Fritz Aschenbrenner und Architekt Heinz-Wilfried Jähnert nannten das neue Haus ein Zentrum mit Vorbildcharakter. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Männergesangverein Heinebach. Im Anschluss lud Bürgermeister Georg Lüdtke die Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk ein.

