Fulda. Großer Erfolg für das Fuldaer Autohaus Sorg und Carsten Klimek: Der Automobilkaufmann konnte sich beim Bundesfinale in Köln durchsetzen und ist Deutschlands Nummer Eins unter rund 2500 Ford-Verkäufern. Im europaweiten Entscheid hat er es zudem auf den zweiten Platz geschafft. Einmal jährlich suchen die Ford-Werke Deutschland ihren besten Verkäufer und dann geben sich die Top-Automobilkaufleute aus den Ford-Autohäusern in ganz Deutschland beim „Cologne-Contest“ ein Stelldichein. Carsten Klimek vom Fuldaer Autohaus Edmund Sorg konnte sich dort in der Runde der Besten vor einer Jury aus Ford-Vorständen und -Führungskräften behaupten und den begehrten ersten Platz als „Bester Ford Verkäufer Deutschlands“ sichern.
„Der Wettbewerb läuft in verschiedenen Kategorien ab: Produktpräsentation, Beratungsqualität und Fachwissen“, erklärt der 44-jährige Klimek, der in allen drei Disziplinen das Management des Kölner Automobilbauers überzeugen konnte. „Seine 20-jährige Berufserfahrung mit Ausbildung zum Automobilkaufmann und Betriebswirt in unserem Autohaus haben dabei eine große Rolle gespielt“, freut sich der geschäftsführende Gesellschafter Helmut Sorg. Die permanente Investition in Aus-, Fort- und Weiterbildung des hochqualifizierten Personals spiegele sich nicht nur in Spitzenergebnissen in der Kundenzufriedenheit wider, sondern eben auch bei solchen konzerninternen Wettbewerben, meint Sorg.
Als Bundessieger musste sich Klimek vier Wochen später bei der Europameisterschaft der Ford-Verkäufer der internationalen Konkurrenz stellen. Ganz ohne Vorbereitung sei es jedoch unmöglich, ins Finale der besten Verkäufer einzuziehen, erklärt Carsten Klimek: „Einiges weiß man aus dem Tagesgeschäft, doch für die Detailfragen im Finale hat Ford Deutschland mir einen persönlichen Trainer zur Seite gestellt – und meine Firma Sorg die nötige Vorbereitungszeit.“ Nach der ersten von drei Knockout-Runden mit über 45 Wissensfragen über die gesamte Ford-Produktpalette hatte sich die Teilnehmerzahl von 21 Verkäufern bereits halbiert.
Im Finale konnte sich der Fachmann aus dem Autohaus Sorg schließlich mit einer Präsentation am neuen Ford S-Max den zweiten Platz auf Europaebene sichern. Der Wettbewerb sei dabei Spannung und Nervenkitzel pur gewesen: „Im Viertelfinale bin ich gegen Belgien angetreten, im Halbfinale gegen England. Wie im Fernsehen sitzen sich zwei Leute gegenüber, wer die Antwort als Erster weiß, muss einen Knopf drücken. Und das wie im Fernsehen in einer vollbesetzten Studiokulisse“, erzählt Carsten Klimek sichtlich überwältigt und immer noch mit etwas Gänsehaut.
Und bei den Fragen gehe es bei dem Verkäufer-Wettbewerb in der Tat bis in die kleinsten Details: „Wieviel Quadratmeter groß ist das neue Glasdach beim Ford Kuga?“ oder „Wie groß ist die Gesamtbreite des Fiesta ohne Außenspiegel in Millimetern?“ waren nur einige der Fragen, die ohne jahrelange Berufserfahrung und entsprechende Vorbereitung unmöglich zu beantworten wären. „Zu jedem Modell gibt es circa 50 DIN-A4-Seiten starke Produktinformationen, dazu habe ich rund 150 Fragen über unsere Fahrzeuge und den Konzern auswendig gelernt“, erklärt Klimek.
Die Belohnung für den A-Jugendtrainer des TSV Lehnerz war dafür ein besonderer Fußball-Leckerbissen: Eine viertägige Reise als VIP-Gast von Ford nach Madrid mit Besuch des Champions-League-Endspiels. Auch für das Fuldaer Autohaus Ford Sorg, einem der deutschlandweit erfolgreichsten Ford-Händler, ist Klimeks Erfolg Bestätigung seiner Personal- und Ausbildungspolitik: „Neben zahlreichen Kundenzufriedenheits-Awards wurden in den vergangenen Jahren schon einige Azubis von der IHK als Jahrgangs- oder Hessenbeste ausgezeichnet. Der Erfolg von Carsten Klimek ist für uns eine weitere Bestätigung auf unserem Weg“, so Helmut Sorg.
Zum Unternehmen:
Die Unternehmensgruppe Sorg ist als Arbeitgeber eine starke Kraft in der Region: Allein in Fulda beschäftigt das Unternehmen 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.. In Lauterbach, Schlüchtern, Hünfeld, Bad Salzungen, Meiningen und Bebra weitere 120. Der Altersdurchschnitt im Unternehmen beträgt 43 Jahre. „Das zeigt: Wir setzen auf den reichen Erfahrungsschatz und die hohe Qualifikation älterer Mitarbeiter genauso wie auf den Wissensdurst und die neuen Ideen der Jüngeren.
Die Mischung macht’s eben – das beweist der gemeinsame Erfolg“, erklärt Helmut Sorg. Als weiteren Indikator für die Investition in die Zukunft des Unternehmens nennt der geschäftsführende Gesellschafter die hohe Ausbildungsquote im Unternehmen: 46 Ausbildungsplätze in technischen und kaufmännischen Berufen bietet die Sorg-Gruppe derzeit. Mit der hohen Ausbildungsquote, die weit über dem Bundesdurchschnitt liegt, ist das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet.