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Tanner Musiksommer mit Harfe und Flöte ein voller Erfolg

Tann. Dort, wo der Himmel offensteht, wo Himmel und Erde sich berühren, hoch über dem Tanner Stadtteil Habel – dort fand ein wahrhaft himmlisches Konzert statt: Sebastian Wittiber (Flöte) und Erik Nielsen (Harfe) ließen mit ihren fabelhaften Interpretationen etwas von dem spüren, wofür die barocke Habeler Dorfkirche steht. Die beiden Mitglieder des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt hatten sich ein wunderbares Programm aus alter und neuer Zeit ausgewählt und überzeugten damit auf ganzer Linie. Mit Johann Sebastian Bachs Suite c-Moll und Sonate Es-Dur gelangen unaufdringliche, aber vitale und grandiose Darstellungen. Im Mittelpunkt des Abends aber standen Originalwerke für diese Besetzung von Gabriel Fauré, Claude Debussy und Jean Michel Damase. Wie herrlich die mehrfach preisgekrönten Musiker ihr Instrument beherrschen, zeigten sie jeweils au ch mit Einzelwerken: Debussys „Syrinx“ (Flöte) und Faurés „Une Chatelaine en sa Tour“ (Harfe).

Die mehrfach preisgekrönten Musiker ließen farbige Klänge entstehen, schillernd wie ein Regenbogen – das Bundeszeichen Gottes, das unter dem Habeler Himmel besonders gut zur Geltung kam. Langer Applaus der vielen Zuhörer belohnte denn die Musiker immer wieder für ihre Darbietungen. Und erst nach zwei Zugaben wurden sie in den wohlverdienten Abend entlassen. Das Konzert fand im Rahmen des Tanner Musiksommers statt und wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Tannen-Apotheke, Tann.

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