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Priv.-Doz. Dr. Peter Kern ist Direktor der neuen Klinik für Rheumatologie, Immunologie und Osteologie

100414_KernFulda. Am 15.04.2010 geht als ein weiteres Element der Inneren Medizin die neue Klinik für Rheumatologie, Immunologie und Osteologie unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Peter Kern am Klinikum Fulda in Betrieb. Seit Ende letzten Jahres bereits erfolgt die ambulante Behandlung der rheumatologischen Patienten im MVZ Osthessen (am alten Schlachthof). Die offizielle Einführung von Priv.-Doz. Dr. P. Kern erfolgt am 26.05.2010, 17.00 Uhr im Hörsaal.

Priv.-Doz. Dr. Peter Kern ist gebürtig aus Nürnberg und studierte Humanstudium an der FAU Erlangen-Nürnberg. Seine ärztliche Ausbildung führte über das Städtische Klinikum Nürnberg und das Kreiskrankenhaus Neumarkt/Opf. an die Medizinische Klinik 3 der Universität Erlangen. 1994 erlangte er dort die Facharztbezeichnung für Innere Medizin, erhielt 1995 die Anerkennung der Weiterbildung „Spezielle Internistische Intensivmedizin“ und 1998 die Anerkennung für das Teilgebiet „Rheumatologie“. Im Jahr 2000 wurde ihm von der Universität Erlangen die Lehrbefugnis für Innere Medizin erteilt und er erhielt die Ernennung zum Privatdozenten. Im selben Jahr übernahm er die Ärztliche Leitung der Klinik für Innere Medizin, Klinische Immunologie und Rheumatologie an der Franz von Prümmer Klinik in Bad Brückenau, verbunden mit den Ämtern des Ärztlichen Direktors der Klinik und des Medizinischen Direktors der Deutsche Klinik GmbH. 2006 wurde er zum „Osteologen DVO“ zertifiziert. Seine Klinik wurde 2008 das erste „Klinisch-osteologische Zentrum“ in Bayern.

Priv.-Doz. Dr. Kern ist in mehreren Kommissionen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) tätig gewesen, aktuell in der Kommission für Osteologie sowie als Delegierter der DGRh beim Dachverband deutschsprachiger osteologischer Fachgesellschaften (DVO), wo er zum Zertifizierungsbeauftragten ernannt worden ist. Er ist Mitglied der Wissenschaftlichen Leitung der Fortbildungsakademie der DGRh und Mitautor und Dozent der Fachweiterbildung „Rheumatologische Fachassistenz DGRh“. Die Bayerische Landesärztekammer hat ihn in den Prüfungsausschuss „Facharzt Innere Medizin, Schwerpunkt Rheumatologie“ berufen. Zudem ist er in zahlreichen Verbänden und Stiftungen engagiert, z.B. als Vorstand der K und R Wucherpfennig Stiftung und als amtierender Vorsitzender des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken Deutschlands (VRA). Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Regulation von Entzündungsvorgängen und der Osteoimmunologie. Die klinische Arbeit umfasst alle Erkrankungen und Therapieformen in der Rheumatologie (z.B. Rheumatoide Arthritis, Spondyloarthritis, metabolische Arthritis, Vaskulitis, SLE, Sklerodermie, Sjogren-Syndrom und andere Kollagenosen) und der Klinischen Immunologie (z.B. Autoinflammationssyndrom, Immundefektsyndrom). In der Osteologie liegt der Schwerpunkt auf der Diagnose und Therapie der Osteoporose. Alle diese Erkrankungen sind systemischer Natur und haben in der Regel Manifestationen an vielen Organsystemen. Die Klinik wird daher sehr eng mit den anderen Kliniken und Instituten des Hauses zusammenarbeiten.

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