Hünfeld-Mackenzell. Er sei kein Mann großer Worte, sondern jemand, der anpackt. Mit diesen Worten würdigte Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel Franz-Karl Traud in Mackenzell, der mit dem Ehrenwappenteller der Stadt Hünfeld ausgezeichnet wurde. Der Bürgermeister konnte ihm diese Auszeichnung gemeinsam mit Ortsvorsteherin Annette Trapp während eines kleinen Empfangs zu seinem 80. Geburtstag überreichen.
Zuvor hatte ihn bereits Eugen Roth für den Verwaltungsrat der Mackenzeller Kirchengemeinde im Anschluss an den Gottesdienst am Ostermontag in der Pfarrkirche St. Johannes gewürdigt. Gemeinsam mit Pfarrer Alfons Söhnel händigte ihm Roth eine Dankurkunde von Bischof Heinz-Josef Algermissen für seine langjährigen Tätigkeiten für die Kirchengemeinde aus.
Vita
Franz-Karl Traud ist seit 1979 Mitglied des Verwaltungsrats der Kirchengemeinde Mackenzell und war von 2006 an dessen stellvertretender Vorsitzender. In dieser Eigenschaft trug er Verantwortung für den kirchlichen Friedhof in Mackenzell und war ehrenamtlicher Hausmeister der Kirchengemeinde und im Kindergarten St. Laurentius. Roth bedauerte, dass bislang noch kein Nachfolger gefunden worden sei, der dieses besondere Engagement von Franz-Karl Traud übernehmen wolle. Es sei aber bezeichnend, dass er sich weiter in die Verantwortung habe nehmen lassen und beispielsweise über den gesamten Winter bei den häufigen Schneefällen stets dafür Sorge getragen habe. dass die Wege geräumt und gestreut gewesen seien. So ein Einsatz sei für einen heute 80jährigen nicht selbstverständlich. In den Dank eingeschlossen wurde auch die Ehefrau Erika Traud, die ihren Mann stets unterstützt habe.
Zu den weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten, die mit der Verleihung des Ehrenwappentellers gewürdigt wurden, gehörten seine Arbeit in der Forstkommission der Stadt Hünfeld als sachkundiger Bürger von 1989 bis 2005 sowie seine Tätigkeit für den Heimat- und Kulturverein, für den er seit 1996 die Kasse führt.
Der 80. Geburtstag sei sicherlich ein willkommener Anlass, ihm auch öffentlich durch diese Auszeichnung Dank zu sagen, betonte der Bürgermeister, der auch an Begegnungen in der Alten Kirche Sargenzell erinnerte, wo Traud sich bei Ausstellungen mit dem Handwerk des Korbmachens beteiligt habe. Er habe sicherlich sehr viel Freude an seinem Hobby und strahle diese Freude auch aus. Franz-Karl Traud sei sicherlich niemand, der sich gern selbst in den Vordergrund stelle. Umso mehr freue er sich, auf diese Weise den jahrelangen Einsatz des Mackenzellers auch einmal öffentlich würdigen zu können. Dem schloss sich auch Ortsvorsteherin Trapp an, die die Glückwünsche der Dorfgemeinschaft überbrachte. Die Mackenzeller wüssten, was sie an Franz-Karl Traud und seiner Ehefrau Erika hätten.