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Kirchenkreis Fulda jetzt an Intranet der Landeskirche angeschlossen

100407_Intranet1Fulda. Im März wurden alle evangelischen Gemeindepfarrämter des Kirchenkreises Fulda ans Intranet der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW) angeschlossen. Dieses interne und nichtöffentliche Computernetz gibt den Pfarrämter die Möglichkeit, sicher und schnell auf ihre Gemeindegliederdaten zuzugreifen und unterstützt die Kommunikation in der pfarramtlichen Verwaltung. „Es ist schon eine Zeitersparung, ja wirklich komfortabel, wenn ich aus der Intranet-Plattform Paragraphen der Rechtssammlung oder neue Rundverfügungen des Landeskirchenamtes abrufen und sie dann an meine Kirchenvorstände per Mail übermitteln kann“, erklärt der Pressebeauftragte des Kirchenkreises Fulda, Pfarrer Stefan Bürger. Auch der aktuelle Zugang zu den eigenen Gemeindegliederdaten erleichtere den Pfarramtsalltag. Bürger gehörte zu drei Pfarrern des Kirchenkreises, die das Intranet schon als „Testpfarrer“ über einige Zeit nutzen konnten.

Jedem Pfarramt wurde in den letzten acht Wochen ein Dienstcomputer mit Software zur Verfügung gestellt und durch die ECKD (EDV-Zentrum für Kirche und Diakonie) installiert. Mit dem Intranet gibt es jetzt für jeden Gemeindepfarrer und jede -pfarrerin, sowie jedes Gemeindepfarramt einheitliche E-Mail-Adressen. So ist der Testpfarrer Steffen Blum unter der E-Mail steffen.blum@ekkw.de zu erreichen, sein Pfarramt in Wehrda unter pfarramt.wehrda@ekkw.de. Pfarrämter in Städten, dazu mit mehreren Pfarrbezirken, haben am Beispiel der Lutherkirche in Fulda folgenden E-Mail-Account: pfarramt1.fulda-lutherkirche@ekkw.de. Wechseln Pfarrerinnen ihre Stellen, wie zum Beispiel Pfarrerin Dorotheé Schubert aus Neuhof zur Studierendenseelsorge nach Marburg, bleibt ihre personalisierte Mailadresse erhalten (dorothee.schubert@ekkw.de).

„Natürlich ersetzt dieses System keine persönliche Kommunikation und Begegnungen und soll es ja auch nicht“, informiert der Dekan des Kirchenkreises Bengt Seeberg, es helfe aber bestimmte Kommunikationsabläufe, wie auch beispielsweise das Verfassen eines gemeinsamen thematischen Papieres in einer Gruppe zu bearbeiten. „Ich bin froh, dass die Einführung dieses neuen Systems ohne große Probleme verlaufen ist und sehe das Intranet als Chance, notwendige Verwaltung effizienter abzuwickeln, damit wir für unser pfarramtliches Kerngeschäft, nämlich Gottesdienst, Seelsorge und Unterricht mehr Freiraum erhalten“, meint Dekan Seeberg.

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