Rhön. Aus Anlass des 15-jährigen Bestehens der neuen Berghütte feiert der ZV Dermbach am 15./16. August ein großes Bergfest, zu dem alle Freunde des Landes der offenen Fernen eingeladen sind. Folgendes Programm ist vorgesehen: Am Samstag, dem 15. August treffen sich aus allen Himmelsrichtungen die Wanderer zu einer großen Sternwanderung. Um 10.00 Uhr findet eine geführte Kinderwanderung ab Dermbach am Markt statt. Auch ab Nahkauf und ab Emberg kann losmarschiert werden. Da der 15. August in früheren Zeiten ein Feiertag nämlich Maria Himmelfahrt, war, ist auch an diesem Samstag in der Propstei Zella um 11.15 Uhr Gelegenheit zum Besuch des Gottesdienstes gegeben. Anschließend kann zum Gläserberg hinauf gewandert werden. Gegen 13.00 Uhr ist dann die Begrüßung der Gäste vorgesehen, an die sich ein kleines Kulturprogramm anschließt. Damit Kinder sich nicht langweilen, sind Kinderspiele vorgesehen. Die Erwachsenen können sich derweil an Speis und Trank ergötzen!
Bergfest am Sonntag
Am Sonntag, dem 16. August, werden ab 10.00 Uhr die Gäste zum musikalischen Frühschoppen erwartet. Ab 14.00 Uhr startet dann der Familiennachmittag. Es spielen die Albataler Musikanten auf und es singt der Handwerker-Chor aus Dermbach. Für die Kleinen ist eine Hüpfburg aufgebaut sowie eine Torwand. Alle Freunde der Rhön sind zu beiden Tagen herzlich eingeladen.
Der Gläserberg bei Zella/Dermbach in der thür. Rhön ist immer einen Besuch wert, denn von dort oben hat man eine Aussicht wie von einer Flugzeugkanzel aus. Zwar misst der Berg „nur“ eine Höhe von 670 m üNN, aber da er jedoch völlig unbewaldet ist, bietet sich eine fantastische Rundumsicht. Direkt auf dem Gipfel steht seit Oktober 1994 wieder die Dermbacher Hütte (auch Gläserberghütte genannt) des Rhönklub Zweigvereins Dermbach. Sie hatte mehrere Vorgänger. Bereits 1879, also nur 3 Jahre nach Gründung des Rhönklubs überhaupt, konnte eine erste Schutzhütte errichtet werden, der dann 1922 ein richtiges Blockhaus folgte. In Zeiten der DDR „regierten“ in dem Haus die Soldaten der NVA, bis es nicht mehr bewohnbar war. Gleich nach der „Wende“ in Deutschland kam es bereits am 28. Dezember 1989 zur Wiedergründung des ortsansässigen Zweigvereins Dermbach, der sich sofort um einen Neubau der beliebten Hütte im alten Stil bemühte. Auf einem Dachboden in Dermbach hatte man noch die alten Baupläne gefunden, die beim Neubau als Vorlage dienten.