Termin. Mehr Sicherheit für die Schulkinder in Kerzell, Reduzierung von Lärm durch Straßensanierung und Gerechtigkeit für Bürger in Büchenberg sind die Themen von Anträgen der CDU-Fraktion Eichenzell für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung am 13. Dezember 2007.
“Damit die gefährliche Überquerung der viel befahrenen Hanauer Straße in Kerzell den Grundschulkindern aus dem Neubaugebiet ‘Hollersacker’ erspart bleibt, möchten wir im Neubaugebiet eine Schulbushaltestelle für die Schüler der Grundschule einrichten” sagte der Fraktionsvorsitzende und CDU-Bürgermeisterkandidat Joachim Bohl im Rahmen der Fraktionssitzung. Weiter führte er aus: “Wir nehmen die Anregung von Eltern gerne auf und werden für die Einrichtung der Haltestelle im Haushalt 6000 Euro zur Verfügung stellen. Damit wird ein wichtiger Schritt für die Sicherheit der Schulkinder getan.”Â
Thema waren auch die Beschwerden vieler Anlieger der Landesstraße L3307 in den Ortslagen Welkers, Rönshausen und Lütter. Durch die schlechte Beschaffenheit des Straßenbelags kommt es vielfach zu Absenkungen und Schlaglöchern. Schlecht sitzende und nicht geräuschgedämmte Kanaldeckel tragen zusätzlich zu mehr Lärm bei. „Mit Flickwerk wird dieser Zustand dauerhaft nicht beseitigt werden können. Wir müssen versuchen beim Land Hessen eine grundhafte Sanierung der Straße zu erreichen. Durch den stark gestiegenen LKW-Verkehr der letzten Jahre ist dies dringend notwendig“ führte der Fraktionsvorsitzende Joachim Bohl dazu aus.
Seit längerer Zeit beschäftigt sich die CDU-Fraktion mit den offensichtlich falsch berechneten Erschließungsbeiträgen zweier Straßen im Ortsteil Büchenberg. Nachdem die Gemeinde nun weitere Beitragsbescheide versendet hat und ein Einlenken des Bürgermeisters nicht zu erkennen ist, wird diese Problematik nun Thema in der Gemeindevertretung. Joachim Bohl sagte dazu: “Ziel ist es, eine satzungsgemäße und im Vergleich zu anderen Erschließungsmaßnahmen gerechte Berechnung der Anliegerbeiträge sicherzustellen. Es kann nicht sein, dass bei den Anliegern in Büchenberg ein anderen Maßstab angelegt wird, der diese Anlieger eindeutig benachteiligt.”